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sábado, 28. noviembre 2020
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«Wanderung zwischen zwei Kulturen»

Der Cóndor existiert nicht ohne Grund schon seit 82 Jahren. Das hat auch mit dem Team zu tun. Denn nur was mit Freude gemacht wird, kann wirklich gut werden. Und viel Begeisterung beim Erstellen dieser außergewöhnlichen Zeitung in Chile war und ist immer dabei.

1.- Was gefällt oder gefiel dir bei deiner Arbeit beim Cóndor am meisten? / ¿Qué les gusta más en su trabajo en el Cóndor?

2.- An was erinnerst du dich noch besonders, wenn du an deine Arbeit beim Cóndor denkst – an etwas besonders Witziges, Schönes, Erfreuliches, Erstaunliches ….?  / ¿Que recuerda de su trabajo en el Cóndor – algo especialmente chistoso, bonito, sorprendente…?

3.- Warum sollte man auch heute noch den Cóndor lesen? / ¿Por qué hay que leer todavía el Cóndor?

Ralph Delaval, Gerente/Herausgeber

1.- Eine geraume Zeit für den über acht Jahrzehnte jungen Cóndor tätig zu sein, hat mich von Anfang an begeistert. Die Vielfalt der Aufgabengebiete im Bereich der Kundschaft, die Anzeigen schalten oder die Zeitung abonnieren, der Kontakt zu etablierten oder neuen Unternehmen und Institutionen oder zu solchen, die es werden wollen, das täglich wechselnde Miteinander mit Redaktion, freien Mitarbeitern und Graphik, Druckerei und Vertrieb der Zeitung sowie auch mit der Verwaltung, positive und auch negative Kritik zu erfahren… das alles und vieles mehr, macht die Arbeit sehr spannend und anziehend.

2.- Schön so hören, dass dieser oder jener Artikel oder Bericht besonders gut angekommen ist, und somit der Cóndor angespornt wird, immer wieder Neues, Abwechslungsreiches bringen soll und muss.  Sehr erfreulich ist es, wenn man neue Anzeigenschalter gewinnt, besonders dann, wenn die Aussichten anfangs ungewiss oder sogar negativ gewesen sind.

Dankbarkeit zu verspüren, wenn die Belegschaft oft, auch unter widrigen Umständen, sehr viel von sich selber gibt, um das Blatt so zu gestalten, dass es bestens beim Leser ankommt.

3.- Der Cóndor als wöchentliche Zeitung in gedruckter oder digitaler Version sollte in keinem deutschsprachigen Haushalt fehlen. Er informiert über chilenische, deutsche, schweizerische sowie auch österreichische Belange verschiedenster Natur auf nationaler wie auch internationaler Ebene, die nicht unbedingt in anderen Blättern zu finden sind, auch nicht im Internet. Außerdem ist die Präsenz weiterhin in etlichen deutschsprachigen Schulen des Landes ein vielfältiges Lehr- und Lernmittel der deutschen Sprache und Kultur.

Man kann an einer Hand in Lateinamerika abzählen, wieviel deutschsprachige Zeitungen es noch gibt. Den Cóndor zu unterstützen, fördern und fordern sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft sollte das Anliegen sehr vieler sein.

Silvia Kählert, Redaktionsleiterin

1.- Am meisten gefällt mir bei meiner Arbeit, beim Interview spannende und neue Informationen zu erfahren. Oftmals ist es so, dass das dem Gesprächspartner gar nicht so bewusst ist und es sich erst nach einigem Nachfragen am Ende des Gesprächs ergibt, dass ihm oder ihr plötzlich noch etwas einfällt. Das passiert vor allem bei den Interviews zu den Porträts, dass sich der ein oder andere an eine Anekdote oder Episode aus seinem Leben erinnert, die auch über sie oder ihn einiges aussagt.

Da ich mich selber sehr für Geschichte interessiere, macht es beim Cóndor besonders Spaß, sich mit jemanden zu unterhalten, der von früher erzählen kann. Da viele ihre Wurzeln in deutschsprachigen Ländern haben und nichts lieber mögen, als über ihre Vorfahren zu erzählen, erfahre ich manchmal aus erster Quelle etwas über das Leben der Ausgewanderten.

2.- Gerne erinnere ich mich an den Tag der Sonnenfinsternis, als ich mit Petra Wilken, meiner Vorgängerin beim Cóndor, gemeinsam aus der Redaktion mit einem Fotoapparat bewaffnet in Richtung Avenida Providencia gegangen bin. Normalerweise ist man als Journalist alleine unterwegs und dies war eine der ganz wenigen Gelegenheiten, dass Petra und ich außerhalb des Büros etwas unternahmen.

Das war schon ein außergewöhnlicher Tag am 2. Juli 2019, als ganze Menschenmengen in großen Gruppen auf den Straßen und Plätzen standen, alle mit der schwarzen Brille auf der Nase in Richtung der Sonne nach oben schauend. Wir beiden verfolgten und fotografierten eher das Treiben der Santiaguiner und zogen mit ihnen alle paar Minuten weiter, um die hinter den Bergen untergehende und sich gleichzeitig verdunkelnde Sonne weiter im Blick zu haben. Wir stellten aber auch fest: Wenn wir es nicht besser gewusst hätten, hätten wir in Providencia die Sonnenfinsternis nicht wahrgenommen.

3.- Wer regelmäßig etwas über die deutsche, österreichische oder schweizerische Gemeinschaft in Chile und über aktuelle Themen in deutschsprachigen Ländern auf Deutsch erfahren möchte, muss den Cóndor lesen: Dies ist die einzige Zeitung Chiles, die sich darauf seit 82 Jahren spezialisiert hat!

Walter Krumbach, Redakteur

1.- Musik- und Filmkritiken sind besonders anregend. Beim Erleben des Kunstwerks und danach beim Schreiben darüber dringt man in Phantasiewelten ein, die erhebend wirken und einem helfen, die Mittelmäßigkeit des Alltags zu ertragen.

2.- Erstaunlich sind Interviews mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die bezeichnenderweise alle eine gemeinsame Eigenschaft haben: Sie sind bescheiden, sowohl im Auftreten, im persönlichen Umgang, als auch in ihren Äußerungen, die die eigene Person betreffen. Dazu drei Beispiele: Der Pianist Michael Korstick, der mit seinen Schallplatteneinspielungen sämtlicher Beethoven-Sonaten Kritik und Publikum mit einer völlig ungewohnten, frischen Sichtweise aufhorchen ließ, antwortete fast schüchtern auf die Frage, ob es ihm nicht zu riskant erscheine, bestimmte Tempi rasend schnell zu nehmen, wie der Komponist es forderte: «Mit dem Risiko kann ich leben.»

Oder Michael Hampe, der in Salzburg für Herbert von Karajan, Riccardo Muti und Hans Werner Henze Opern inszeniert hat, äußerte während eines Cóndor-Gesprächs anlässlich seiner «Elektra»-Regie in Santiago, dass eine Inszenierung zweckdienlich sei, «wenn sie die drei Hs hat, nämlich Hirn, Herz und Hoden».

Tief beeindruckt hat mich ein Gespräch mit General Fernando Matthei, der als Mitglied der Militärregierungsjunta erfolgreich zwei Kriege gegen Nachbarländer aufzuhalten half. Als argentinische Truppen die Falkland-Inseln angriffen, meldete er sämtliche Stellungswechsel der Argentinier, die chilenische Einheiten per Funk empfingen, den Engländern. Er «tat alles, was in meiner Macht lag, damit Argentinien den Krieg verlor», wissend, dass ein Sieg unseres Nachbarlandes auf Falkland einen Angriff auf Chile zur Folge haben würde. Während er sprach, behielt er einen ruhigen, sachlichen Ton, wodurch er umso überzeugender wirkte.

Ich habe bei der Cóndor-Arbeit eins gelernt: Wirklich große Persönlichkeiten sind nicht im Geringsten von sich selbst eingenommen.

3.- Der Cóndor ist als einziges Massenmedium der deutsch-chilenischen Gemeinschaft zusammen mit dem DCB ihr alleiniger Zusammenhaltfaktor. Wenn es den DCB und den Cóndor nicht gäbe, würde sie zerrinnen wie Sand, dem man keinen Beton beigegeben hat.

Stefanie Hornung, Redakteurin

1.- Für einen Journalisten gibt es nichts Schöneres als gute Geschichten. Und diese liegen ja bekanntlich auf der Straße. Man müsse nur genau hinschauen und im Straßenstaub die Geschichten erkennen, sie behutsam sauber wischen und ein bisschen aufpolieren. So die landläufige Meinung. Journalismus ist aber in erster Linie ein solides Handwerk, das mit seinen Artikeln idealerweise der Meinungsbildung und Information der Leser dient. Der Cóndor vereint als Wochenmagazin beide Seiten: die erzählenswerten Geschichten aus der Gemeinschaft der Deutschsprachigen in Chile und die Berichterstattung über das, was wichtig und aktuell ist. Diese Kombination hat mir schon gefallen, als ich 2017 den ersten Artikel für den Cóndor schrieb. Seitdem bin ich immer wieder über Geschichten gestolpert, die sofort meine Aufmerksamkeit erregten, habe mich mit aktuellen Themen auseinandergesetzt und konnte vor allem eines tun: meiner Leidenschaft fürs Schreiben nachgehen, dem Motor, der mich bei meiner Arbeit antreibt.

2.- Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Besuch bei der Familie Lischka Prenzlau auf ihrem Gut in Puerto Octay. Eigentlich wollte ich über die Herausforderungen berichten, denen sich der Vertrieb von Erzeugnissen aus ökologischer Landwirtschaft und Viehzucht in Chile stellen muss. Aber dann lud mich die Familie ein, beim Impfen der Schafe zu assistieren. Und so fand ich mich inmitten von Hunderten der puscheligen Vierbeiner wieder, die mich allesamt äußerst misstrauisch beäugten und durfte die Weibchen von den Böckchen trennen. Ein unvergesslicher Tag und ein tolles Erlebnis für mich Großstadtkind!

3.- Den Cóndor gibt es seit nunmehr 82 Jahren und er hat während dieser langen Zeit sowohl die Traditionen bewahrt als auch sich den Neuerungen und Anforderungen eines modernen und digitalen Journalismus gestellt. Er ist gelebte – oder vielmehr geschriebene – Geschichte und Gegenwart der deutschen und deutschsprachigen Gemeinde in Chile. Der Cóndor lebt von und mit den Menschen, den Institutionen und Unternehmen hier vor Ort und ist und bleibt auch in Zukunft das lesenswerte deutschsprachige Medium in Südamerika.

Karla Berndt, Senior Project Manager PR & Media bei der AHK Chile

1.- Beim Cóndor habe ich von März 1990 bis April 1993 gearbeitet. Ich war 1987 von Deutschland nach Chile übergesiedelt und glücklich, nun in meinem Beruf als Journalistin tätig zu sein. Besonderen Spaß haben mir immer die Interviews mit Vertretern der deutsch-chilenischen Gemeinschaft gemacht, denn dadurch konnte ich viele interessante Menschen kennen lernen. Der Mix aus Themen über Chile und die Aktualität in Deutschland war ideal für mich, sozusagen eine «Wanderung zwischen zwei Kulturen».

 2.- Als ich fünf Jahre alt war, schenkte mir mein Opa mein erstes kleines Akkordeon. Drei Jahre später bekam ich dann ein großes Instrument, Marke Weltmeister, mit 96 Bässen. Wenn ich stand, reichte es vom Kinn bis zu den Knien. Hatte ich mal keine Lust zum Üben, sagte Opa immer: « Mach mal schön weiter – irgendwann im Leben wird es Dir nutzen!» Als ich beim Cóndor arbeitete, kam eines Tages ein Leser in die Redaktion, der für den 80. Geburtstag seines Vaters Akkordeonmusik wünschte. Ich konnte in dieser Zeit, alleinverantwortlich für meine beiden Kinder, ein kleines Zubrot gut gebrauchen und sagte zu. Ich spielte vom Mittagessen bis zum Abendbrot – es wurde mitgesungen und sogar getanzt. Ein Betrag war nicht abgesprochen, da ich nie zuvor für Geld gespielt hatte und vorschlug, man sollte mir das zahlen, was es in den Augen der Familie wert war. Im Umschlag war ein Betrag, der uns einige Monate über Wasser hielt. Dank Opa und Dank Cóndor!

3.- Der Cóndor ist nach wie vor ein Bindeglied zwischen unseren beiden Ländern. Über all die Jahre hinweg hat sich der Inhalt natürlich verändert, wurde immer wieder aktualisiert und modernisiert. Ich lese jede Woche die interessanten Informationen aus Deutschland, aus der deutsch-chilenischen Gemeinschaft, Interviews und Reportagen. Und wenn ich mit meinen eigenen Beiträgen – mehrheitlich zu gastronomischen Themen – dazu beitragen kann, dass sein «Flug» noch viele Jahre dauert, freut mich dies ganz besonders, nachdem ich vor 30 Jahren selbst Cóndor –Redakteurin war. Damals allerdings noch mit einer Schreibmaschine.

Arne Dettmann, Ehemaliger Redaktionsleiter

1.- Besonders gut gefiel mir beim Cóndor immer, dass ich so viele interessante Menschen aus so unterschiedlichen Bereichen interviewen durfte: Unternehmer, Künstler, Wissenschaftler, Sportler und viele mehr. Ein toller Umstand war außerdem, dass man als Redakteur häufig direkte Rückmeldung in Form von Leserbriefen und Gesprächen auf seine Artikel bekam. Und natürlich ist die Bericherstattung aus und über die deutsch-chilenische Gemeinschaft ein kulturell reizvolles Betätigungsfeld.

2.- Unvergesslich ist die Seefahrt 2015 auf einem Schiff der chilenischen Marine zum Juan-Fernández-Archipel. Anlass war der 100. Jahrestag der Versenkung der «Dresden» im Ersten Weltkrieg. In der Nacht der Abfahrt aus dem Hafen von Valparaíso trank und aß ich zuviel in einer Bar – und wurde dann auf der schaukelnden «Aquiles» prompt seekrank. Doch meine drei Mitbegleiter in der Kajüte – ein Vertreter vom DCB aus Santiago, zwei Freunde aus Concepción – waren echte Spaßvögel. Wir lachten ohne Ende. Die Reportage über die Gedenkveranstaltungen und der Besuch der Robinson-Crusoe-Insel bildeten für mich ganz sicher ein journalistisches Highlight.

3.- Ich wohne nun in meiner Heimatstadt Hamburg, wo ich das «Hamburger Abendblatt» und die «Zeit» abonniert habe. Was hier gilt, trifft auch auf Chile zu: Wer informiert sein will und nicht auf dumpfes Gerede in den sozialen Medien hereinfallen möchte, der sollte eine gut gemachte Zeitung lesen. Besonders die lokale Bericherstattung aus dem eigenen Lebensumfeld ist darin meistens unschlagbar.

Vanessa Valenzuela, Layout

1.- Lo que más me gusta del trabajo es el ambiente que hay en la oficina.

El trabajo en equipo, la relación que tengo con cada uno de mis compañeros. Hay un grato ambiente de tranquilidad y armonía. Eso sumado a lo que me entretiene trabajar en el diseño del periódico hace que el tiempo pase volando y disfrute mucho de mi labor en la oficina.

2.- Con los años que llevo en Cóndor (más de diez años) he tenido la posibilidad de vivir junto a mis compañeros distintas etapas en mi vida y ver también a ellos pasar por diferentes situaciones. Algunas lindas y otras no tanto…

De todos los momentos que he podido vivir junto a ellos lo más especial que recuerdo fue cuando me casé y tuve la posibilidad de compartir ese momento con la mayoría de mis compañeros. Fue muy lindo e importante para mi el poder disfrutar de ese día junto a ellos. Es algo que agradezco y llevaré conmigo siempre.

3.- El periódico pese a ser un medio escrito enfocado principalmente en la comunidad alemana trata de una variedad de temas que hace que sea muy interesante para el lector. Nunca una edición es similar a otra. Trata diferentes temas, varios de los cuales han recibido de parte de los lectores mensajes dando su opinión o complementando el reportaje publicado.

Con el tiempo y los cambios que van ocurriendo a nivel mundial se ha ido adapatando y ha incorporado temas y herramientas que buscan acercarlo mucho más a lectores de diversas edades.

Angélica Díaz, Layout

1.- La verdad hay varias. El ambiente, por ejemplo, es tranquilo, grato, respetuoso y de mucho compañerismo. Hay preocupación de todos por cada uno de los que formamos este cohesionado equipo.

El trabajo es dinámico, entretenido y muy ágil. Siempre buscamos formas nuevas de entregar contenidos y afinando el diseño en pos de presentar un mejor producto informativo tanto escrito como digital.

Como medio me gusta que sea bilingüe, no hay otro medio así en Chile.

2.- Algo realmente bello, fue que tras la muerte de Petra Wilken (jefa de redacción hasta ese momento), en julio del año pasado, sentí el gran cariño que hay entre nosotros, al ver que todos nos apoyábamos y consolábamos mutuamente.

Cuando volvimos al trabajo, Silvia nuestra actual redactora jefe, llevó una rosa y todos hicimos un momento de silencio frente al que era el escritorio de Petra. Fue muy bello, aún me emociona al recordarlo y muestra la gran mística que existe en este pequeño, pero gran equipo de trabajo.

3.- Buscamos informar de manera grata y entretenida sobre todos los temas de interés y en especial entregar la mayor cobertura del acontecer tanto de la comunidad chileno -alemana y también todo lo relacionado con las colectividades suizas y austriacas en nuestro país.

Semana a semana se preparan con especial dedicación y profesionalismo los mejores contenidos, con el fin de hacer llegar a nuestros lectores y suscriptores una amplia gama de temas que informen, entretengan y fomenten aún más el interés por la cultura alemana en Chile.

Esperamos ser una grata compañía, este creo es nuestro mayor anhelo. ¡Seguir con ustedes por muchos años más!

Carolina Fonck, Ehemalige Redaktionsleiterin

1.- Anfang 2000 suchte der Cóndor einen/e Chefredakteur/in. Mein Vater, Alfred Fonck, war ein eifriger Leser der Zeitung und machte mich darauf aufmerksam. Ich hatte meine Bedenken, denn obwohl ich in der Deutschen Schule auf die Muttersprache-Klasse ging, hatte ich den Schulabschluss in der Ursulinen-Schule gemacht, und dann während meiner Studienzeit (Journalismus an der Universidad Católica) immer auf Spanisch gedacht und geschrieben.

Dann entschied ich mich doch, den Sprung zu wagen. Nach ein paar Vorstellungsgesprächen mit Herrn Carlos Büchner, dem damaligen Herausgeber, wurde ich für die Stellung ausgewählt.

2.- Ich habe ganz schön Blut geschwitzt! Artikel auf Deutsch zu schreiben, ohne vom Spanischen ins Deutsche zu übersetzen, war eine große, große Herausforderung. Ich kann mich noch genau an einen – von mir, natürlich – begangenen Fehler erinnern: «…als das Flugzeug in die Luft ging…. » Wir haben damals mit Birgit Türksch, die zweite an Bord, lauthals gelacht.

Zu dieser Zeit – von 2000 bis 2002 – stammten alle Artikel aus der Feder der Redaktion, der deutschen Praktikanten oder der freien Mitarbeiter, und einmal die Woche 16 Seiten auf ansprechende Art zu «füttern» – plus die monatlichen Spezialausgaben – war eine ziemliche Herausforderung.

3.- Andererseits war es eine gute Gelegenheit, wieder mit den interessanten deutsch-chilenischen Institutionen in Kontakt zu kommen, angefangen beim DCB, in dem mein Großvater Fernando Fonck eine ausschlaggebende Rolle gespielt hat. Es hat mich auch positiv beeindruckt, dass die deutsche Sprache doch immer noch einen großen Stellenwert hat. Und natürlich lese ich regelmäßig den Cóndor.

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