Initiative der Lutherischen Gemeinden
19 jóvenes miembros de la Orquesta de Bajos de Mena tuvieron la oportunidad de pasar cinco días en el Lago Llanquihue. El proyecto, impulsado por las iglesias luteranas, fue una experiencia completamente nueva para muchos: permitió a los jóvenes realizar presentaciones musicales propias, tener encuentros con músicos profesionales, disfrutar de impresionantes experiencias en la naturaleza y conocer el Teatro del Lago.

Für die Mitglieder der Orquesta de Bajos de Mena (OBAM) der Albert-Schweitzer-Schule waren die Tage vom 27. Januar bis zum 31. Januar ein ganz besonderes Erlebnis. 19 junge Musiker des Orchesters sowie fünf Lehrkräfte und vier Erziehungsberechtigte fuhren in die Region Los Lagos, um am Lago Llanquihue Konzerte zu geben, an kulturellen Aktivitäten teilzunehmen und die Natur im Süden Chiles kennenzulernen. Die OBAM ist eines der Ensembles des sozialen Programms Orquesta Lab.
Das Projekt entstand aus einer Ini-tiative der Lutherischen Gemeinden von Santiago und des Lago Llanquihue, die den Jugendlichen aus dem sozialen Brennpunkt-Stadtteil Bajos de Mena neue Perspektiven eröffnen wollten. Die musikalischen Auftritte, der kulturelle Austausch und die Ausflüge gingen weit über ihre bisherigen Erfahrungen hinaus.

Ein Team hatte über viele Monate die Reise vorbereitet und organisiert: Pastor Pablo Catrileo der Lutherischen Kirche in Frutillar, die zur Seegemeinde gehört, Vikar Karl Michael der Erlöserkirche, Schulleiterin Sinara Madalazzo der Albert-Schweitzer-Schule, Catalina González der Fundación Musical Lagar und Fernando Soto, Orchesterleiter der OBAM. Die Tour wurde durch die Unterstützung von Unternehmen wie Buses ETM und Cecinas Llanquihue sowie durch Beiträge vieler Privatpersonen und Institutionen ermöglicht.
Auf Einladung der Semanas Musicales de Frutillar konnten sie zwei Konzerte besuchen und an einer Führung durch das Teatro del Lago teilnehmen. Außerdem gab das Orchester selbst zwei Konzerte in den lutherischen Kirchen von Frutillar und Llanquihue, wobei ein Teil der Einnahmen den Opfern der Waldbrände in der Region Biobío zugutekam.
Neben der Musik stand auch das Kennenlernen der Region im Mittelpunkt. Die Gruppe unternahm Ausflüge nach Puerto Octay und Puerto Varas sowie in den Vicente-Pérez-Rosales-Nationalpark.

Viele der Jugendlichen waren zum ersten Mal im Süden Chiles oder sahen überhaupt erstmals die großen Seen und Nationalparks. «Ich wusste nicht, dass Chile so schön sein kann», sagte einer der jungen Instrumentalisten. Ein anderer meinte: «Es ist gut, hier zusammen zu sein, weit weg von den Problemen zu Hause.»
Für die Organisatoren war dies daher mehr als ein musikalisches Projekt. Es sollte jungen Menschen aus schwierigen Lebensumständen eine Möglichkeit bieten, ihr Selbstvertrauen zu stärken und neue Horizonte zu eröffnen. Die Rückmeldungen der Jugendlichen zeigten, dass dies geglückt ist – in musikalischer Hinsicht, aber vor allem auch für ihr persönliches Wachstum.



