15 venezolanische Stipendiaten erhalten Masterabschluss
El 19 de junio de 2025, quince becarias y becarios venezolanos de la Fundación Konrad Adenauer obtuvieron su título de máster en la Universidad Autónoma de Chile. El objetivo de esta iniciativa es fomentar la participación social y fortalecer la cooperación internacional.

foto: Luis Zué
«Integration durch Bildung» – unter diesem Leitsatz steht das Stipendienprogramm «Si Flucht» der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Übergabe der Masterurkunden fand am 19. Juni 2025 in der Aula des Campus Providencia der Universidad Autónoma de Chile statt. Die Absolventinnen und Absolventen erhielten den Titel «Magíster en Gestión de Gobierno y Políticas Públicas», «Master in Regierungs- und Verwaltungswissenschaften».
Seit 2020 ermöglicht die Konrad-Adenauer-Stiftung dieses Programm im Rahmen der deutschen internationalen Zusammenarbeit. Es soll venezolanischen Migrantinnen und Migranten in Chile neue berufliche Perspektiven eröffnen, ihre gesellschaftliche Integration fördern und zugleich zukünftige Führungspersönlichkeiten für Venezuela ausbilden.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten stammen aus verschiedenen Fachrichtungen und einige sind inzwischen in Gemeindeverwaltungen, der Politikberatung sowie im akademischen Bereich tätig. Während des gesamten Studienverlaufs wurden sie vom Team der Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet – insbesondere durch Olaf Jacob, Leiter des Auslandsbüros, und Luis Zué, Projektverantwortlicher.
In seiner Ansprache unterstrich Gustavo Niklander Ribera, Direktor für Entwicklung und Postgraduiertenstudiengänge der Universidad Autónoma de Chile, die Bedeutung von «Vielfalt und sozialem Zusammenhalt» für die Entwicklung Chiles: «In einer zunehmend interkulturellen Welt sind die Unterschiede mehr als offensichtlich, aber das Leben in dieser Vielfalt zu leben, bereichert uns zweifellos. Wenn wir also diese Fälle von Fremdenfeindlichkeit und Unkenntnis über den Nächsten aufgrund seiner Nationalität sehen, müssen wir nachdenken. Viele Gesellschaften haben sich dank des wertvollen Beitrags von Einwanderern sowohl kulturell als auch wirtschaftlich weiterentwickelt.»
Die Absolventinnen und Absolventen würdigten die Unterstützung Deutschlands als einen entscheidenden Beitrag zur persönlichen, akademischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Dabei betonten sie, sowohl vom Austausch mit der deutschen Kultur, dem Aufbau und der Vertiefung von Netzwerken als auch vom Kennenlernen zen-
traler Konzepte wie der sozialen Marktwirtschaft und des Sozialstaats profitiert zu haben.
Quelle: KAS



