Beeindruckender Bildband vor rund 100 Gästen vorgestellt
Mit Naturfotografien aus allen Klimazonen des Landes wurde am 5. Dezember in Santiago der neue dreisprachige Bildband «Chile: tierra de luces y secretos» des Forstingenieurs und Naturfotografen Alex Strodthoff vorgestellt. Die Publikation mit 124 Seiten präsentiert 90 beeindruckende Fotografien, die unter extremen klimatischen Bedingungen entstanden sind – von der Trockenheit des Altiplanos an der Grenze zu Bolivien bis zu den herbstlichen Landschaften der Insel Navarino in Feuerland. Vor rund 100 Gästen verband der Autor seine Bilder mit einem eindringlichen Appell zum Schutz der Natur angesichts des beschleunigten Klimawandels.
Die Umweltwissenschaftlerin Paulina Aldunce unterstrich, Projekte dieser Art könnten «in Zeiten von Biodiversitätsverlust und wachsender Ökoangst eine kollektive Schutzkraft entfalten». Die Naturfotografin Andel Paulmann betonte, das Buch mache «die Schönheit und zugleich die Verletzlichkeit Chiles in seltener Klarheit sichtbar». Larissa Grütz, Kulturattachée der Deutschen Botschaft, hob hervor, das Werk schaffe «eine wichtige Brücke zwischen Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlicher Verantwortung».















