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jueves, 2. diciembre 2021
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«Kluge, witzige und wüste Erzählkonstrukteurin»

Iris Hanika hat dieses Jahr mit ihrem Roman «Echos Kammern» den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen. Hier in Chile gibt es die Gelegenheit, die Autorin bei einer Video-Veranstaltung des Goethe Instituts kennen zu lernen.

(sik) «Doch was genau in Iris Hanikas herrlich palimpsesten Roman zwischen Berlin und New York geschieht, ist kaum seriös in aller Kürze zu erzählen. Es blitzt und spiegelt, experimentiert nur so vor sich hin», schreibt die Jury zu ihrer Entscheidung. Sie bezeichnet die 58-jährige Autorin als eine «kluge, witzige und wüste Erzählkonstrukteurin» und als «eine der eigensinnigsten Stimmen der deutschen Gegenwartsdichtung, die mit brutal klarem und unverschämtem Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse schauen kann. Und dann wieder unheimlich erheitert». 

Dieser Preis der Leipziger Buchmesse zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland und ist mit 15.000 dotiert. Die seit 1979 in Berlin lebende Schriftstellerin hat ein umfangreiches Werk verfasst, das ihr bereits einige Preise beschert hat, darunter den Hans-Fallada-Preis 2006, den European Union Prize for Literature 2006 und den Hermann-Hesse-Literaturpreis 2020.

Deutsche Autoren und ihre Literatur kennenlernen

Das Format des Goethe Instituts in Santiago, La Paz, Lima, Porto Alegre und Sao Paulo «#Pausezuhause: Denkraum und Literatur» entstand in der Pandemie. Jeden dritten Samstag im Monat stellen die Bibliotheken ab 12 Uhr (chilenische Zeit) deutsche Literatur der Gegenwart vor. In der 60-minütigen Zoom-Konferenz nimmt ein Autor oder eine Autorin deutscher Sprache teil. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, persönlich Fragen an die Literaten zu stellen.

Für das kommende Jahr sind eingeladen: Jan Böttcher, Carsten Henn, Henriette Dyckerhoff, Carolina Schutti, Anna Herzig, Simon André Kledtke, Fränzi Kühne und Dilek Güngör. 

Am 15. Januar wird Jan Böttcher sein Buch «Das Kaff» vorstellen. Es geht um den Architekten Michael Schürtz, der widerwillig aufgrund seiner Arbeit in seinen Heimatort, ein «Kaff» in Norddeutschland, zurückkommen muss. Das Buch kann auch bei der Goethe-Bibliothek online ausgeliehen werden.

Goethe Institut öffnet teilweise Pforten

Seit  November kann die Bibliothek wieder am Dienstag und Donnerstag zwischen 10 und 14 Uhr besucht werden. Nur in diesem Monat besteht die Möglichkeit, beim persönlichen Bibliotheksbesuch das Abonnement kostenlos zu erwerben oder zu verlängern.

Dienstags, mittwochs und donnerstags sind Präsenz-Deutschprüfungen möglich. Anmeldungen bei der Prüfungsbeauftragten Marlene Masopust: examenes-gichile@goethe.de

Die Deutschkurse werden weiterhin online angeboten. Einschreibungen für die Kurse im Januar sind möglich bis Dezember unter: cursos-gichile@goethe.de

Weitere Informationen zu den Kursen auch unter: https://www.goethe.de/ins/cl/de/spr/kur/gia/all.html

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