El 30 de marzo de 2026, el fundador de Ikea, Ingvar Kamprad, habría cumplido 100 años. El empresario sueco, fallecido en 2018, no solo creó una tienda de muebles, sino que difundió su idea por todo el mundo: el buen diseño debe ser asequible para todos, no solo para unos pocos.

Ingvar Kamprads Mutter war Schwedin, sein Vater Erwin Erich Kamprad, geboren in Garnbach in Thüringen, kam im Alter von drei Jahren mit den Eltern in das skandinavische Land. Ingvar wurde 1926 in der südschwedischen Provinz Småland geboren, einer Region, die für ihre karge Landschaft und die sprichwörtliche Sparsamkeit ihrer Bewohner bekannt ist. Diese Prägung begleitete ihn sein Leben lang. Schon als Kind zeigte er Geschäftssinn: Er verkaufte Streichhölzer, später Kugelschreiber, Weihnachtskugeln und kleine Alltagswaren an Nachbarn. Unternehmergeist gehörte also für ihn früh zum Alltag.
Mit nur 17 Jahren gründete er 1943 ein Unternehmen, das er Ikea nannte – ein Akronym aus seinen Initialen Ingvar Kamprad sowie dem elterlichen Hof Elmtaryd und dem Heimatdorf Agunnaryd. Anfangs handelte Ikea mit Kleinigkeiten, doch bald rückten Möbel in den Mittelpunkt. Kamprads entscheidender Gedanke war ebenso einfach wie revolutionär: Möbel sollten nicht teuer und elitär sein, sondern praktisch, modern und massentauglich. Der Durchbruch kam mit dem Konzept der Selbstmontage. Flach verpackte Möbel senkten Transportkosten, machten Lagerung effizienter und ermöglichten Preise, die neue Kundenschichten erreichten. Ikea wurde zu einer globalen Marke – und Kamprad zu einem der einflussreichsten Unternehmer des 20. Jahrhunderts.
In Chile ist Ikea seit August 2022 präsent. Die erste Filiale wurde in Santiago im Einkaufszentrum Open Kennedy eröffnet – als erstes Geschäft des Unternehmens in ganz Südamerika. Damit begann nicht nur der Verkauf vor Ort, sondern auch der Online-Shop für ganz Chile. Kurz darauf, im Dezember 2022, wurde eine zweite Filiale im Mallplaza Oeste in Cerrillos eingeweiht.
Doch der Mann hinter dem Erfolg blieb widersprüchlich. Kamprad kultivierte Bescheidenheit, fuhr lange einen alten Volvo und reiste Economy-Class. Gleichzeitig baute er ein weltumfassendes Firmenimperium auf. Kamprad veränderte, wie Millionen Menschen wohnen, einkaufen und über Design denken. Er machte skandinavische Ästhetik zum weltweiten Standard und zeigte, dass Funktionalität und Schönheit kein Luxus sein müssen.
Zum 100. Geburtstag erinnert man sich an einen Mann, der aus einfachen Verhältnissen kam und mit einer klaren Idee die Möbelwelt neu ordnete. Ingvar Kamprad war kein Künstler im klassischen Sinn, aber ein Architekt des Alltags. Seine Vision steht bis heute in Wohnzimmern, Küchen und Kinderzimmern rund um den Globus – oft zusammengebaut mit einem Schraubschlüssel.



