Weinkonsum im Schnitt um eine Flasche gestiegen

Mainz (dpa) – Während der Bierabsatz stetig zurückgeht, wird in Deutschland immer mehr Wein getrunken. Im jüngsten Weinwirtschaftsjahr wurden 17 Millionen Hektoliter in- und ausländischer Weine abgesetzt, teilte das Deutsche Weininstitut kürzlich in Mainz mit. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 21,1 Litern und einem Plus von 0,7 Litern im Vergleich zum Weinwirtschaftsjahr 2011/12 (Ende Juli). Der Zuwachs ist laut Weininstitut ausschließlich auf den gestiegenen Konsum heimischer Weine zurückzuführen.

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Die Konsumbilanz bildet den kompletten Weinmarkt ab, also neben der Flasche am heimischen Kamin auch das Glas Wein im Restaurant. Vor zehn Jahren lag der jährliche Weinverbrauch noch bei durchschnittlich 19,8 Litern pro Person. Der deutsche Weinmarkt steht laut Weininstitut aktuell an vierter Stelle der weltgrößten Verbrauchermärkte für Wein und damit hinter Frankreich, den USA und Italien.

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