Stefan Fritz, Project Manager für Energie und Umwelt an der Camchal

Stefan Fritz
Der 31-jährige Stefan Fritz betreut deutsche Unternehmen bei ihrem Markteinstieg in Chile. Sein Spezialbereich an der AHK Chile sind Energie und Umwelt.

 

Stefan Fritz (31, ledig), geboren in Donaueschingen, wuchs im ländlichen Südschwarzwald auf und studierte Environmental and Resource Management an der BTU Cottbus sowie Umweltplanung und Planung für Ländliche Entwicklung am Mediterranen Agronomischen Institut in Zaragoza, Spanien. Seine Abschlussarbeit zur Integration Erneuerbarer Energien im Ländlichen Raum erarbeitete er am Forschungszentrum Ciemat in Madrid. Seit 2013 arbeitet Stefan Fritz an der AHK in Santiago. Als Project Manager für Energie und Umwelt betreut er deutsche Unternehmen bei ihrem Markteinstieg in Chile und stellt Kontakte zu lokalen Partnern her.

 

Was wollten Sie als Kind werden?
Lokomotivführer oder Feuermann, da bin ich mir nicht mehr ganz so sicher.

Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
Ja, absolut. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich, sie bietet mir die Chance viel über Chile und auch ständig interessante Menschen kennenzulernen. Die Einbettung im Energie- und Umweltumfeld rundet die Situation für mich ab.

Wer war und ist Ihr Vorbild?
Menschen, die durch eigene Verdienste dort sind, wo sie sind, aber immer noch Mensch geblieben sind und gleichzeitig die Übersicht für den Weitblick behalten können.

Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
Dass es sie gibt und Rückhalt bieten.

Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
Musik. Ohne Zweifel. Das scheint mir aber unverschuldet und genetisch bedingt. Meines Wissens konnten weder mein Vater, noch mein Opa mit Gesang oder Musikinstrumenten etwas anfangen.

Was macht Sie glücklich?
Meinen Sohn beim Großwerden begleiten zu dürfen. Geteilte Freude ist doch die schönste Freude. Außerdem heimwerke ich gerne.

Was macht Ihnen Angst?
Engstirnige Politiker und rücksichtslose Staatschefs

Worauf könnten Sie verzichten?
Plastiktüten

Was ist Ihnen peinlich?
Dass mich manchmal der aggressive Umgang im Straßenverkehr noch immer auf die Palme bringen kann und ich mich hin und wieder auch noch davon anstecken lasse. Hier sollte man einfach öfters mal durchatmen und das Lächeln nicht vergessen.

Wen beneiden Sie?
Neid versuche ich zu vermeiden. Ich fasse mir lieber an die eigene Nase und versuche andere Verdienste anzuerkennen.

Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?
Mit einem Fußballschiedsrichter

Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Eine auskunftsreiche Lottofee

Was würden Sie niemals tun?
Die Atomkraft unterstützen

Was regt Sie auf?
Nummern ziehen. Bürokratische Schecks. Smog.

Was ertragen Sie mit Humor?
Wenn sich Chilenen entweder über die Hitze oder die Kälte aufregen.

Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?
In manchen Momenten möchte ich manchmal gerne etwas schlagfertiger sein.

Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?
Bevor man aus- oder weiterwandert, sollte man zuerst das Land für sich entdecken. Ich denke, ich kann in Chile noch so einiges entdecken.

Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?
Versuchen, die Chancengleichheit in Chile voranzutreiben.

Was sollten die Chilenen ernster nehmen?
Ihre Umwelt. Nachhaltiger Ressourcenverbrauch und der Blick nach Morgen stellt noch immer eine Herausforderung dar. Dabei sind die Verschiebung der Klimazonen und die Wasserknappheit in Chile bereits seit einigen Jahren deutlich zu beobachten.

Welches Buch lesen Sie gerade?
«Origami. Chile de papel» von Patricio Kunz.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Warme Kastanien bei Herbstwetter. Funktioniert auch in Chile.

Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
Meinem Sohn alemannischen (südbadischen) Dialekt beibringen. Etwas kulturelle Heimatverbundenheit sollte man auch in der Ferne pflegen und versuchen weiterzugeben.

Bei welchem Film haben Sie geweint?
Bei Dokumentationen zu Umwelt-, Atom-, Hunger- und Kriegskatastrophen.

Welchen Frauentyp finden Sie anziehend?
Na, hübsch und sympathisch sollten sie schon sein.

Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?
Meinen Eltern

Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
Dass das einer war, der stets ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen konnte.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Wenn nicht wir, wer dann?!

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