Paulina Escobar

Mit sich selbst im Einklang am Ende der Welt

 

Paulina Escobar ist in Puerto Natales geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Grafik-Design-Studium in Santiago ist sie an ihr geliebtes Ende der Welt – wie sie es selbst nennt – zurückgekehrt. Dort hat sie ihre eigene Marke für gehobenes Textildesign gegründet und sie auf Französisch Le Mouton Vert, «Das grüne Schaf», genannt. Sie verwendet hundertprozentige Merino-Schafswolle für ihre Bekleidungslinie, die von der Natur Südpatagoniens inspiriert ist. Ihr Marketing verbindet Exklusivität und Qualität mit Nachhaltigkeit, Umweltschutz und lokaler Identität.

 

Was wollten Sie als Kind werden?
Ich wollte immer ich selbst sein, meine wahre Natur und mein wahres Ich.

Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
Ich würde dieselbe Geschichte und Lebensoption wählen, die ich lebe.

Wer war und ist Ihr Vorbild?
Es gibt viele Personen, die für mich Vorbild und Inspiration gewesen sind. Das hängt vom jeweiligen Kontext ab.

Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
Dass sie mir erlaubt haben, ich selbst zu sein.

Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
Ich glaube, es war Mathematik.

Was macht Sie glücklich?
Teil dieses wundervollen Endes der Welt zu sein und hier zu leben, weil es magisch und unverfälscht ist und man hier im Einklang mit sich selbst ist.

Was macht Ihnen Angst?
Dass die natürlichen Ressourcen zu Ende gehen.

Was ist Ihnen peinlich?
Die Misshandlung von Kindern und Tieren, weil sie sich nicht wehren können.

Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Mit dem inspirierenden Pierre Rabhi, ein französischer Landwirt, Politiker und Philosoph algerischer Herkunft.

Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?
Ich sage nie nie.

 Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?
Ich würde die Personen mit viel Macht und Geld einen Tag lang Arme sein lassen und umgekehrt.

Was sollten die Chilenen ernster nehmen?
Das geistliche Leben, die gesunde Ernährung, den Verzicht auf Konsum.

Welches Buch lesen Sie gerade?
«Aonikenk» von Mateo Martinic.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Vegetarische Lasagne mit Auberginen.

Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
Neue Plätze und Ecken in der schönen Natur entdecken, die mich umgibt; Schreiben und Tanzen.

Bei welchem Film haben Sie geweint?
«Une vie entre deux océans» von Derek Cianfrance, 2016

Welchen Männertyp finden Sie anziehend?
Die, die mit der Natur verbunden sind, der Erde, mit sich selbst und den anderen.

Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?
Ich mache sie immer im selben Moment, in dem sie mir einfallen oder ich sie fühle.

Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
Sie war ein Mensch, der entdecken wollte, wie man ohne Angst die Liebe in verschiedenen Facetten, Situationen und Erfahrungen erleben kann.

Was ist Ihr Lebensmotto?
Sehne dich nach deiner tiefen und wahren Natur und lebe sie.

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