Deutschland unterstützt Buch über Zeitzeugen des Holocaust

Udo Ewertz, Kultur- und Pressereferent der deutschen Botschaft, Botschafter Rof Schulze, Karen Codner, David Feuerstein, Benjamín Pupkin.  Foto: Deutsche Botschaft
Udo Ewertz, Kultur- und Pressereferent der deutschen Botschaft, Botschafter Rof Schulze, Karen Codner, David Feuerstein, Benjamín Pupkin.
Foto: Deutsche Botschaft

Am Mittwoch vergangener Woche wurde in der deutschen Botschaft in Santiago de Chile ein Zuwendungsvertrag unterzeichnet, mit dem die Bundesrepublik Deutschland die Stiftung «Memoria Viva» (Lebendige Erinnerung) mit 30.000 Euro bei der Veröffentlichung des Buches «Memoria Viva: Historias de refugiados y sobrevivientes de la Shoá que se albergaron en Chile. Un homenaje a Chile por haberlos acogido» unterstützt. Übersetzung des Titels: «Lebendige Erinnerung: Geschichten von Überlebenden der Shoa, die nach Chile geflohen waren. Eine Ehrung des Aufnahmelandes Chile».

Zur Unterzeichnung des Abkommens waren der Präsident der Stiftung, Benjamín Pupkin, sowie deren Direktorin, Karen Codner, und die Koordinatorin, Alejandra Nudman in die Botschaft gekommen. David Feuerstein, Präsident der chilenischen Vertretung von «Yad Vashem» und Holocaust-Überlebender, war ebenfalls eingeladen.

Botschafter Rolf Schulze betonte, dass Deutschland die moralische Pflicht hätte, dieses Projekt zu unterstützen. Karen Codner ihrerseits berichtete von dem komplexen Entstehungsprozess des Buches, das 111 Zeitzeugenaussagen von Überlebenden beinhaltet, die den Terror der Verfolgung und das Leid in verschiedenen Konzentrationslagern in Europa ertragen mussten und in Chile ein neues Leben begannen. Das Werk soll Ende dieses Monats veröffentlicht werden.

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