Eine ganze Schule im Lese-Bann

Tag des Buches an der Deutschen Schule Sankt Thomas Morus

Tag des Buches Deutsche Schule Sankt Thomas Morus
Tag des Buches an der DS Thomas Morus: Die Kleinen bekamen Bücher vorgelesen. Hier die 3. Klasse.

Am Tag des Buches, den die Sankt-Thomas-Morus-Schule am 24. April feierte, ging es in der Bibliothek, auf den Fluren und in den Klassenzimmern zu wie im Taubenschlag: Überall schwirrten Stimmen durcheinander, kleine und große Schüler und Schülerinnen steckten die Köpfe über Büchern und Plakaten zusammen und arbeiteten in Gruppen an Projekten.

Von Petra Wilken

Zum ersten Mal waren die Fächer Spanisch, Deutsch und Englisch an den Aktivitäten zum Tag des Buches beteiligt. Von der Vorschule bis zur 12. Klasse waren alle mit dabei. In der Bibliothek gab es eine große Rallye, bei der die Schüler zum Beispiel schätzen mussten, wie viele Bücher sie wohl beherbergt oder erklären, nach welchem Kriterium die Bücher in den Regalen sortiert sind.
Vor der Bibliothek waren Rotkäppchen und Piraten anzutreffen, und plötzlich rauschte auch ein Harry Potter mit Zauberstab vorbei. Nicht nur die unteren Jahrgänge durften sich als Märchenfiguren oder Helden ihrer Lieblingsbücher verkleiden, auch die älteren Schüler schlüpften in fremde Rollen, sie jedoch, um Szenen aus der Literatur darzustellen.

Die jüngeren Jahrgänge durften verkleidet kommen. So traf man mehrere Rotkäppchen und Piraten durften auch nicht fehlen.
Die jüngeren Jahrgänge durften verkleidet kommen. So traf man mehrere Rotkäppchen und Piraten durften auch nicht fehlen.

Die Konzentration der Schüler war bemerkenswert. In Fluren saßen sie auf der Erde und gestalteten Plakate, auf denen sie ihr Lieblingsbuch vorstellten, während man die Tür eines Klassenzimmers öffnen konnte, um in die Welt von Goerge Orwells «1984» zu geraten. Die Schüler waren eifrig dabei, den ganzen Raum in die Szenerie des Klassikers zu verwandeln.
Ein anderer Klassenraum war soeben zum Museum in Gabriel García Márquez‘ Macondo geworden, und verschiedene Helden des kolumbianischen Autors stellten sich dem Publikum mit einer Rezitation vor. Die Mitschüler lauschten gespannt. Die gesamte Gruppe war konzentriert bei der Arbeit. Bücher können die junge Generation also doch in ihren Bann ziehen.

Mit Begeisterung und konzentriert dabei: Die Klasse 9 a rezitierte Gabriel García Márquez.
Mit Begeisterung und konzentriert dabei: Die Klasse 9 a rezitierte Gabriel García Márquez.
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