Aktiengesellschaft wartet mit froher Botschaft auf

Gleich zu Beginn seines Berichtes am 20. April wies der Vorsitzende der Sociedad Anónima de Deportes Manquehue, Rodolfo Renz, darauf hin, dass er zwei gute Nachrichten zu überbringen habe. Er packte auch sogleich damit aus: Am 11. Oktober des vergangenen Jahres wurde dem langgehegten Wunsch entsprochen, in Chicureo ein 24 Hektar großes Grundstück zu erwerben.

Rodolfo Renz: Grünes Licht für Statutenänderung

Sinn und Zweck dieses Ankaufs ist es, auf dem neuen Gelände bestimmte Tätigkeiten durchzuführen, die in Vitacura nicht in Anspruch genommen werden können. Renz unterstrich nichtsdestotrotz, dass «die Bauten in Vitacura Vorrang haben». Damit meinte er, und hiermit kam er auf die zweite «gute Nachricht» zu sprechen, das beheizte Schwimmbad.

Im Folgenden gab der zweite Vorsitzende Ricardo Binder über die finanzielle Lage der Gesellschaft Auskunft. Sein Referat erhielt die Zustimmung der Versammlung, sodass Renz fortfuhr, um auf das Thema Aktienkapital einzugehen. Der Vorsitzende erläuterte, dass sich in den letzten Jahren eine Aktienknappheit bemerkbar gemacht habe, sodass verschiedene Bewerber nicht ihrer Pflicht nachkommen konnten, mindestens 20 dieser Wertpapiere zu kaufen, um Manquehue-Mitglied zu werden. Außerdem müssten die Parkplätze bedarfsmäßig vergrößert und der Bau des beheizten Pools in Angriff genommen werden.

Der Präsident schlug daher vor, das Aktienkapital um 1.000 Millionen Pesos zu erhöhen. Diese Ziffer werde nicht schlagartig verfügbar sein, sondern nach Bedarf in den kommenden Jahren schrittweise angehoben werden. Nach einem kurzen Meinungsaustausch gab die Versammlung dem Vorstand grünes Licht für die nötige Statutenänderung.

Der erste Vorsitzende des Sportvereins Christian Hänel ergriff nun das Wort, um auf die laufenden Projekte näher einzugehen. Er wies darauf hin, dass «uns die deutsche Kultur antreibt» und dass der Vorstand ein offenes Ohr für Verbesserungen und deren Durchführung habe. Er beschrieb den beheizten Pool als «Trainingsschwimmbad», der mit Umkleideräumen, einer Kaffeestube und einem Spa ausgerüstet sein werde.

Die Anzahl neuer Parkplätze müsse noch errechnet werden, fügte er hinzu. Das letzte Wort hierzu habe auf jeden Fall die Verordnung der Gemeinde Vitacura.

Ferner sei geplant, die Grünanlagen zu verbessern. Das Spielfeld 3, welches seit einigen Jahren eine synthetische Oberfläche hat, soll demnächst wieder einen echten Rasen erhalten. Dieser Schritt zurück zur Natur beinhaltet auch, dass auf natürlichem Gras zahlreiche Sportarten getrieben werden können.

Im Gegensatz zu den heutigen 1.400 Mitgliedern könnte der Club Manquehue mit der neuen Infrastruktur die Zahl auf 1.500 anheben.

Schlussfolgernd meinte Rodolfo Renz, dass «für Chicureo noch kein Plan ausgearbeitet worden ist, der Gedanke liegt jedoch nahe, zwei Sitze zu haben, um den Raum und die Möglichkeiten zu erweitern».

Wie es bei jeder Jahreshauptversammlung Brauch ist, lud der Präsident die Anwesenden zu einem Imbiss ein, der die Mitgliedervor vor dem Abschied in fröhlicher Runde versammelte.

 

Von Walter Krumbach

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