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Schweizer Innovationen für den Bergbau der Zukunft

A través de visitas a empresas como ABB, Endress+Hauser y destacados centros de investigación suizos, la Swiss Innovation Mission 2026 busca contribuir a enfrentar los principales desafíos operativos de la minería en América Latina. En conversación con Cóndor, Maxime Christe, jefe del proyecto de la Cámara Chileno-Suiza de Comercio, explica los objetivos de esta misión empresarial y las perspectivas para fortalecer la cooperación entre Chile y Suiza en el ámbito minero.

Warum sollte Ihrer Meinung nach gerade jetzt die Swiss Innovation Mission 2026 stattfinden?

Im Switzerland Innovation Park treffen Forschung, Robotik und industrielle Innovation aufeinander.

Der Bergbau befindet sich derzeit in einer neuen Entwicklungsphase, da nicht nur mehr Produktivität, sondern auch mehr Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit gefordert werden. Dies erfordert neue Lösungen für kritische Infrastrukturen, die Reduzierung operativer Risiken, die Dekarbonisierung und einen effizienteren Umgang mit Wasser und anderen Ressourcen. Die Chilenisch-Schweizerische Handelskammer möchte die Schweiz als führenden, zuverlässigen und strategischen Technologiepartner für den chilenischen und lateinamerikanischen Bergbau positionieren, der diesen Herausforderungen gewachsen ist. Darüber hinaus wurde die Schweiz vor wenigen Wochen zum Ehrengast der Exponor 2028 ernannt, was die Bedeutung dieser Mission als Teil eines langfristigen Kooperationsprozesses unterstreicht.

Wie ergänzen sich Chile und die Schweiz bei der Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen für den Bergbau?

Chile verfügt über einen der bedeutendsten Bergbausektoren der Welt und steht zugleich vor großen Herausforderungen wie dem Abbau immer tiefer liegender Lagerstätten, Wasserknappheit, der Dekarbonisierung sowie der Verbesserung der Arbeitssicherheit. Die Schweiz hingegen besitzt kaum natürliche Rohstoffe und war daher gezwungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation, Präzision und höchste Qualitätsstandards zu sichern. Auf diese Weise entstand ein weltweit führendes Innovationsökosystem mit Lösungen in Bereichen wie autonomer Robotik, intelligenter Sensorik für die vorausschauende Wartung, geotechnischen Sicherungssystemen, digitalen Zwillingen für den Fernbetrieb, der Elektrifizierung von Fahrzeugflotten sowie der grünen Finanzierung. Die Swiss Innovation Mission soll dieses Know-how für den chilenischen Bergbau zugänglich machen und damit einen Beitrag zur Steigerung von Sicherheit, Produktivität und Nachhaltigkeit leisten.

Flyability erstellt mithilfe einer Drohne ein 3D-Modell eines Tunnels im Bergwerk El Teniente in Chile

Wo gibt es künftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Ländern?

Viele Partnerunternehmen der Chilenisch-Schweizerischen Handelskammer blicken auf eine lange Tradition in der Entwicklung von Technolo-gien für den globalen Bergbau zurück. Gleichzeitig kommen Start-ups und Spin-offs wie Flyability oder Anybotics nach Chile und sind bereits in chilenischen Bergbaubetrieben im Einsatz – ein Beweis dafür, dass Technologien, die ursprünglich für andere Sektoren entwickelt wurden, erfolgreich an die Her-ausforderungen des Bergbaus angepasst werden können. 

Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit durch die Präsenz weiterer Schweizer Unternehmen in Chile durch gemeinsame Projekte zwischen chilenischen Unternehmen und Akteuren sowie Schweizer Forschungszentren und Hochschulen ausgebaut werden kann – und so in beide Richtungen Mehrwert geschaffen wird.

Welche innovativen Technologien werden die Teilnehmer während der Swiss Innovation Mission kennenlernen und welchen konkreten Nutzen bieten sie für den Bergbau?

Diese Reise soll den Teilnehmern nicht nur konkrete technologische Lösungen näherbringen, sondern ihnen auch vermitteln, wie das Schweizer Innovationsökosystem funk-tioniert, ein Modell, das auf der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungszentren und Start-ups basiert. Durch die Besuche bei Unternehmen wie ABB, Endress+Hauser, Geobrugg, Hilti, Sulzer, Flyability und Zurich sowie bei Forschungszentren und Universitäten werden die Teilnehmer Technologien aus erster Hand kennenlernen, die im Bergbau Anwendung finden. Die Unternehmen bereiten exklusive Vorführungen für die Delegation vor. Ein wesentlicher Teil des Werts dieser Mission besteht genau darin, diese Lösungen direkt vor Ort kennenzulernen – zugeschnitten auf die konkreten Herausforderungen des Bergbaus.

Maxime Christe leitet als Projektmanager der Chilenisch-Schweizerischen Handelskammer die Swiss Innovation Mission 2026.

Wie unterstützt die Schweiz den emissionsfreien Bergbau und wie entwickeln sich diese neuen Lösungen?

Das Schweizer Innova-tionsmodell basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Staat, Hochschulen, Forschungszentren, Unternehmen und Investoren zur Entwicklung umweltverantwortlicher Lösungen in Bereichen wie Elektrifizierung, CO₂-Abscheidung und nachhaltigen Kraftstoffen. Dieses kooperative Ökosystem ermöglicht es sowohl großen Unternehmen als auch Start-ups, weltweit an der technologischen Spitze dieses Sektors zu stehen. Start-ups wie Clime-works (CO₂-Abscheidung) und Synhelion (solare Kraftstoffe) sind Beispiele dafür, wie Schweizer Innovation an Universitäten entsteht und bis zur Gründung von Unternehmen führt, die konkrete Lösungen für die Industrie anbieten – mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Mit der Swiss Innovation Mission wollen wir dieses Modell und diese Technologien nach Chile bringen.

Weitere Informationen:

Die ausführliche Broschüre befindet sich auf der Internetseite der Chilenisch-Schweizerischen Handelskammer:

Anmeldungen unter:

administracion@swisschile.cl

Swiss Innovation Mission 2026

«Die Mission bietet einen umfassenden Einblick in das Herz der Schweizer Innovation und verbindet Technologie, Wissen, institutionelle Beziehungen und Geschäftsmöglichkeiten mit den tatsächlichen Bedürfnissen des chilenischen und lateinamerikanischen Bergbaus», beschreibt Maxime Christe die geplante Reise der Unternehmensdelegation in die Schweiz.

Vom 6. bis 14. September 2026 findet die Swiss Innovation Mission 2026 – Mining Solutions statt. Organisiert wird sie von der Chilenisch-Schweizerischen Handelskammer in Zusammenarbeit mit Switzerland Global Enterprise. Ziel ist es, eine Brücke zwischen den technologischen Bedürfnissen der Bergbauindustrie in Chile und dem Innovationsökosystem der Schweiz zu schlagen. Die Schweiz zählt seit Jahren zu den Spitzenreitern des Global Innovation Index.

Die Initiative richtet sich an Fachkräfte, Führungskräfte und Entscheidungsträger aus der Bergbauindustrie. Sie soll den Zugang zu modernsten Technologien erleichtern, strategische Partnerschaften fördern und konkrete Lösungen für die operativen Herausforderungen des heutigen Bergbaus bieten.

Die Teilnehmer besuchen unter anderem führende Unternehmen wie ABB Motion, Endress+Hauser, Hilti, Geobrugg, Sulzer, Zurich Insurance Group und Flyability. Außerdem stehen Besuche bedeutender Forschungszentren wie des Underground Future Lab, des Swiss Battery Technology Center und des Robotic Systems Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich auf dem Programm. Schließlich sind Networking-Events in den Büros von Switzerland Global Enterprise, in der Botschaft von Chile in Bern und an der École polytechnique fédérale de  Lausanne geplant, wo die Delegation sich mit Start-ups und Vertretern der Industrie austauschen kann.

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