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Familie King bringt Lüftlmalerei nach Chile

Ein Stück Bayern im Aconcagua-Tal

Durante más de ocho meses, Siegfried King y su esposa, María del Pilar Schmidt, mantuvieron un estrecho contacto con el pintor bávaro de Lüftlmalerei Peter Wimmer. Finalmente, el extraordinario proyecto de realizar una Lüftlmalerei en la fachada de la casa familiar pudo hacerse realidad: a fines de abril, el artista viajó desde Schliersee, en Baviera, hasta Panquehue, en la Región de Valparaíso, donde, durante cerca de cuatro semanas, pintó la fachada de la vivienda con una tradicional Lüftlmalerei.

Mit einer echten Lüftlmalerei setzte Siegfried King seinen bayerischen Wurzeln ein bleibendes Denkmal: Die ersten Vorfahren seiner Familie kamen bereits 1862 nach Chile. Im Cóndor-Interview berichtet er, was dieses Projekt für ihn und seine Familie bedeutet.

Familie King mit ihren Kindern und dem Künstler Peter Wimmer vor der fertig gestellten Lüftlmalerei an ihrem Haus in Panquehue
foto: privat

Wie entstand die Idee, Ihr Haus mit einer Lüftlmalerei gestalten zu lassen? 

Wir sind Chilenen mit deutschen Wurzeln, und ich hatte das Glück, von Kind an über Familienmitglieder und Freunde der Familie einen engen Kontakt zur deutsch-chilenischen Kultur zu haben. Heutzutage wohne ich im Aconcagua-Tal, ein Ort, wo es keine deutsche Einwanderung gab. Deswegen bin ich immer auf der Suche, wie ich meinen Kindern die deutsche Kultur näherbringen und die Liebe dazu sowie die deutsch-chilenische Identität bewahren kann. Letztlich bleibt sie nur erhalten, wenn wir sie auch wirklich weitergeben.

Welche Bedeutung hat das Projekt für Sie persönlich? 

Ich betrachte es als großes Geschenk für meine Kinder, nicht nur wegen dieser Beziehung zur deutschen Kultur, sondern auch, damit sie sehen, dass man Projekte umsetzen kann, auch wenn sie zunächst etwas verrückt und außergewöhnlich erscheinen. Aber das sollte uns nicht davon abhalten, unsere Träume zu verwirklichen. 

Wie lief die Planung und Abstimmung der Motive ab? 

Ich habe von Anfang an über meine Familiengeschichte und meine Motivation erzählt. Ich habe Peter Wimmer  auch ein paar selbstgeschriebene Reime gesendet. Schon vom ersten Vorentwurf an war mir klar, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Der Künstler war immer sehr freundlich, professionell und flexibel, und es war wirklich eine Ehre und ein Vergnügen, mit ihm arbeiten zu dürfen.

Welche Motive wurden ausgewählt – und warum gerade diese? 

Die Malerei zeigt eine Parallele zwischen der chilenischen und der deutschen Kultur sowie ihren Landschaften. Sowohl für Chile als auch für Deutschland haben wir verschiedene Motive ausgewählt, die beide Länder repräsentieren. Auf den Torres del Paine sind wir schon öfters gewandert, und den Watzmann haben wir ausgesucht, weil da der Vater, die Mutter und die Kinder des Watzmann zu sehen sind. Das ist ein schöner Bezug zu unserer eigenen Familie und unseren sechs Kindern Amelia, Max, Pedro, Diego, Hans und Klaus. 

Wie reagieren andere auf die Malerei? 

Von der Technik her finden alle, dass es sehr schön und gelungen ist. Ich glaube, manche verstehen nicht ganz, dass man für so etwas Geld ausgeben kann. Ich dagegen glaube, dass die Welt viel besser wäre, wenn es noch viel mehr Lüftlmalerei gäbe. Brauchen wir wirklich das neueste Handymodell, einen größeren Fernseher oder ein luxuriöses Auto?

Was ist für Sie der schönste Moment während des Projekts gewesen? 

Obwohl unsere Kinder noch klein sind, waren sie von Anfang an neugierig und interessiert. Abends hat Peter auch öfters bei uns zu Abendgegessen und wir konnten viel mit ihm zusammen sein. Wir haben seine Gesellschaft sehr genossen und unsere Kinder werden sicher auch sehr schöne Erinnerungen haben.

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