15 Frauen stärken den Bergbau
Del 17 al 26 de junio, una delegación de 15 participantes visitó Alemania en el marco del proyecto «Women Networks for Resilient and Sustainable Raw Material Value Chains», financiado por el Ministerio Federal de Economía y Energía de Alemania (BMWE). En esta entrevista, Antonia Stieglitz, Junior Project Manager Mining, Energy & Sustainability de la AHK Chile, habla sobre los objetivos de la misión, el intercambio internacional y la importancia de las redes de apoyo para las mujeres en el sector minero.
Wie kam es zu dieser Delegationsreise für Frauen aus der Bergbaubranche?
Alles fing mit einer WIM (Woman in Mining)-Delegation im Herbst 2024 an: Die Teilnehmerinnen haben sich Urlaub genommen und die Reise selbst gezahlt – bei männlichen Kollegen ist das in der Regel nicht der Fall. Und somit entstand die Idee, dass wir ein spezifisches Projekt brauchen, mit dem wir solche Delegationen anbieten können.

Wie hat sich die Beteiligung von Frauen im chilenischen Bergbau in den letzten Jahren entwickelt?
Chile gilt mit 24 Prozent als globaler Vorreiter, was die Beteiligung von Frauen im Bergbau betrifft. Dicht gefolgt von Ländern wie Australien, Kanada und Südafrika. In den vergangenen Jahren hat das Thema deutlich an Bedeutung gewonnen, und es gibt zahlreiche Frauennetzwerke, die sich für unterschiedliche Themen erfolgreich einsetzen. Die größte von ihnen ist Women in Mining Chile – ein Ableger der internationalen Organisation. Die Organisation hat mehr als 3.000 Mitglieder in ganz Chile.
Wenn man die unterschiedlichen Generationen betrachtet, lässt sich allerdings eindeutig ein Trend zu mehr Gleichberechtigung im Bergbau erkennen.
Gibt es konkrete Themen, die im Mittelpunkt stehen?
Innovation und das Thema Female Talents natürlich. Vor allem wollten wir uns aber auch die Wertschöpfungskette genauer anschauen und nachvollziehen. Deshalb waren wir beispielsweise bei BMW, wo gezeigt wird, wie viele unterschiedliche Rohstoffe und Materialien in einem Endprodukt wie einem Auto stecken. Im Bereich Innovation besuchten wir außerdem das Automatisierungszentrum CU.BE von Bosch Rexroth sowie weitere Zulieferunternehmen des deutschen Bergbaus.
Wie unterstützt die AHK Chile sonst Initiativen zur Förderung weiblicher Fachkräfte?
Derzeit haben wir zwei Projekte in der AHK, die das Thema ganz konkret aufgreifen: Women Networks for Resilient and Sustainable Raw Material Value Chains und das Projekt MinJust, das eine Komponente zu Gender hat. Außerdem vergeben wir jährlich einen Preis zu «Impacto Mujer».
Welche Erkenntnisse haben die Teilnehmerinnen von der Reise mitgenommen und wie war die Reaktion der Unternehmen?
Es war spannend, bei dem DMT Mining Forum in Berlin dabei zu sein. Denn die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit, aus erster Hand zu erleben, wie wichtig die Rohstoffunabhängigkeit für Deutschland und Europa ist. Außerdem kommt es oft vor, dass Deutschland auf ein Podest gestellt wird. Nach so einer Delegationsreise erkennen viele Teilnehmerinnen, dass Chile stark ist.
Spezifisch zum Gender Thema: Das Thema wurde sehr gerne von den deutschen Firmen aufgegriffen, einige haben sogar ein Mini-Networking für ihre eigenen Mitarbeiterinnen in den Besuch eingeplant, da auch sie mit einer geringen Frauenquote kämpfen.
Die Fragen stellte Silvia Kählert.



