La historia de los protestantes del Zillertal, que abandonaron su patria en 1837, sigue viva también en sus descendientes. Uno de ellos es Oliver Stäuber Klocker: nacido en Chile, con raíces en el Zillertal y actualmente residente en Suiza.

Oliver Stäubers Wurzeln liegen am Brandberg im Zillertal auf 1.200 Metern Höhe: Seine Vorfahren waren Jakob Klocker, geboren in Brandberg, und Therese Hechenleitner aus der Schmiede-Dynastie Hechenleitner, geboren in Bichl in Ramsau.
Viele Zillertaler kannten den Präsidenten der Zillertaler in Chile, Kurt Klocker, der im August 2021 in Chile verstarb. Er ist ein direkter Verwandter – wie viele Klocker sowohl in Chile als auch im Zillertal – von Oliver Stäuber.
Oliver besuchte die Deutsche Schule in Osorno und studierte nach seinem Abitur Architektur in Santiago. Von 2007 bis 2009 arbeitete er in Chile als Projektleiter und Entwurfsarchitekt, seit 2009 lebt und arbeitet er in der Schweiz.
Er ist auch als Künstler aktiv. Sein neuestes Werk ist eine Fortsetzung des berühmten Gemäldes «Die Vertreibung der Zillertaler Protestanten im Jahr 1837. Letzter Blick in die Heimat» aus dem Jahr 1877 des österreichischen Malers Matthias Schmid. Zwischen 1856 und 1860 wanderten 54 Zillertaler Protestanten von Zillerthal-Erdmannsdorf in Schlesien nach Chile aus, und die meisten fanden ihre neue Heimat rund um den Llanquihue-See.
Quelle und Foto: Zillertaler Zeitung



