Von Santiago aus nach ganz Lateinamerika
Con su participación en la IFAT Munich 2026, la empresa bávara Huber destacó su importancia mundial en el sector de la tecnología de agua y del tratamiento de aguas residuales. Con varias filiales y representaciones en América Latina, Huber ha construido en las últimas dos décadas una sólida red y desempeña un papel clave en el desarrollo de la infraestructura de saneamiento y tratamiento de aguas residuales.
Huber mit Sitz in Berching zählt zu den fü1hrenden Unternehmen im Bereich der Wasser- und Abwassertechnik. Das Familienunternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern hat weltweit etwa 65.000 Anlagen installiert. Auf der IFAT 2026 in München präsentierte Huber auf über 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche rund 50 Produkte und Lösungen auf diesem Gebiet.

foto: Huber
«Huber ist ein „Hidden Champion“ auf dem Gebiet der Trinkwasseraufbereitung, Abwasserreinigung und Schlammbehandlung», sagt Max von Igel. Als Regionaldirektor verantwortet er die Geschäfte in Lateinamerika und der Karibik. Er besuchte die Deutsche Schule Santiago, wuchs in Chile auf und lebte viele Jahre in Bayern. Auf der IFAT 2026 war er mit elf Teammitgliedern aus Chile dieses Jahr vertreten.
Im Mittelpunkt standen neue Technologien zur Wasser- und Energieeffizienz, darunter Systeme zur Entfernung von Spurenstoffen, Lösungen für die vierte Reinigungsstufe sowie Verfahren zur Energiegewinnung aus Abwasser.
Ein weiterer Fokus lag auf der Nutzung von Abwasser als Energiequelle durch das ThermWin-Verfahren. Ein Beispiel dafür ist das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg, in dem mithilfe dieses Verfahrens je nach Bedarf CO2-frei geheizt oder gekühlt wird.
Auch bei der Schlammbehandlung und mechanischen Abwasserreinigung zeigte Huber zahlreiche Weiterentwicklungen, darunter energieeffiziente Entwässerungs- und Trocknungstechnologien sowie neue Systeme zur Betriebssicherheit.
Zudem präsentierte das Unternehmen digitale Lösungen zur Prozessüberwachung sowie flexible Containeranlagen, die für einen schnellen Einsatz auch gemietet werden können. Insgesamt unterstrich Huber seinen Anspruch als innovativer Anbieter nachhaltiger Technologien in der Wasserwirtschaft.
Eine Schlüsselrolle beim Ausbau des Geschäfts in Lateinamerika spielte Max von Igel: Vor rund 20 Jahren begann er mit dem Aufbau des Unternehmens von Santiago aus. Heute ist daraus ein weit verzweigtes Netzwerk mit eigenen Niederlassungen in den meisten Ländern Lateinamerikas mit insgesamt rund 50 Mitarbeitern entstanden. 20 Mitarbeiter gehören zur Niederlassung in Chile.
Der Fokus des Unternehmens liegt auf Lösungen zur Abwasserbehandlung. Max von Igel unterstreicht: «Chile ist im internationalen Vergleich sehr fortschrittlich.» Die Technologie komme heute der Umwelt zugute, schützt Gewässer und reduziert Schadstoffe, erklärt der Manager. Neben der Umwelt schützt die Abwasserbehandlung auch vor Krankheiten: «Chile ist in Lateinamerika Vorreiter auf diesem Gebiet, indem schon frühzeitig private Kläranlagen errichtet wurden, sodass das Wasser nicht in Flüsse und Seen eingeleitet, sondern behandelt wurde.»
Abwasseranlagen des Unternehmens kommen in fast allen Hauptstädten Lateinamerikas zum Einsatz, wie Max von Igel erklärt: «In Chile selbst sind die meisten Kläranlagen von Antofagasta bis Puerto Natales mit Maschinen von Huber bestückt.»



