Besuch der Grabstätte in Berlin
Los representantes del Círculo de Amigos de Gunther Plüschow, Osvaldo E. Torres y Gerhard Ehlers, visitaron el 20 de abril la tumba de Gunther Plüschow en el cementerio parque de Lichterfelde, en Berlín. La visita forma parte de las actividades conmemorativas con motivo del centenario de la llegada de Gunther Plüschow a la Patagonia.

(sik) Osvaldo E. Torres und Gerhard Ehlers besuchten den Parkfriedhof Lichterfelde in Berlin als Teil der Gedenkaktivitäten zum 100. Jahrestag der Ankunft Gunther Plüschows in Patagonien – ein Ereignis, das die Geschichte der Erforschung Patagoniens bis heute prägt. Auf dem Parkfriedhof Lichterfelde in Berlin befindet sich die letzte Ruhestätte vieler bedeutender Persönlichkeiten der deutschen Geschichte und Kultur.
Osvaldo E. Torres, der das Projekt initiiert hat, betont: «Gunther Plüschow war nicht nur ein Pionier der Luftfahrt, sondern auch ein unermüdlicher Seefahrer und Entdecker, der die beeindruckende Schönheit der südlichen Landschaften Patagoniens durch seine Berichte, Fotografien und Filmaufnahmen bekannt machte.»
Sein Werk habe maßgeblich dazu beigetragen, dass viele Menschen in Europa von der natürlichen Vielfalt Patagoniens erfahren haben und dass eine kulturelle sowie wissenschaftliche Brücke zwischen beiden Kontinenten geschlagen wurde. «Sein Vermächtnis lebt daher bis heute als Symbol für Mut, Neugier und Entdeckergeist fort – Werte, die sowohl in Chile als auch in Deutschland weiterhin inspirieren», stellt Torres fest.
Im Jahr 2026 werden sowohl in Chile als auch in Deutschland zahlreiche Gedenkveranstaltungen stattfinden. Diese beginnen offiziell am 6. Juni in Frankfurt. Weitere kulturelle Aktivitäten sind für die Monate November 2026 und Februar 2027 in Punta Arenas und Puerto Williams geplant.
Dazu gehört eine zweite Phase von Expeditionen in der Region Magallanes, die der Produktion eines Dokumentarfilms sowie der Ausarbeitung eines neuen Buches über das Leben und Werk Gunther Plüschows in der Region Kap Hoorn dienen wird.



