A pesar de conflictos y tensiones internacionales, el calendario deportivo mundial continúa. Tras el reciente cierre de los Juegos Olímpicos y Paralímpicos de Invierno, 2026 estará marcado sobre todo por dos grandes eventos: el Mundial de Fútbol en Norteamérica y el Mundial de Hockey sobre césped, en el que Chile celebró una clasificación histórica.

Die Fußball-Weltmeisterschaft soll vom 11. Juni bis 13. Juli 2026 in den drei nordamerikanischen Nachbarländern USA, Kanada und Mexiko stattfinden. Mit 48 teilnehmenden Nationen erreicht das Turnier erstmals eine Rekordgröße. Noch vor vier Jahren, bei der Weltmeisterschaft in Katar 2022, waren lediglich 32 Mannschaften vertreten. Die Regeln haben sich inzwischen geändert.
Rund 210 Nationalverbände nahmen an der Qualifikation teil. Chile hat seine Chance jedoch verpasst und wird erneut nicht vertreten sein. Der neue, teilweise umstrittene Spielmodus umfasst insgesamt 104 Begegnungen. Für die Organisatoren bedeutet dies auch eine enorme Steigerung der Einnahmen.
Die Spiele werden in insgesamt 16 Städten in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Das Eröffnungsspiel soll im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt stattfinden, mit der mexikanischen Nationalmannschaft gegen Südafrika. Sechs Teams können sich noch über die sogenannte interkontinentale Play-off-Phase qualifizieren, die derzeit läuft. Dabei müssen sie ihre Spiele gegen teilweise wenig bekannte Gegner irgendwo auf dem Globus austragen.
Besonders kompliziert gestaltet sich die Situation beispielsweise für den Irak. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand und müsste in Mexiko gegen Bolivien antreten. Wahrscheinlich können sie aber nicht ausreisen, da der Luftraum gesperrt ist. Auch über Land ist eine Reise kaum möglich. Für den Irak wäre es nach 40 Jahren – zuletzt 1986 – die zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft gewesen.
Der Iran hat seine Teilnahme inzwischen abgesagt. Einige Länder haben zudem einen Boykott des Turniers in den USA diskutiert.
Kap Verde aus Afrika, Curaçao aus der Karibik sowie Jordanien und Usbekistan aus Asien gehören zu den Ländern, die erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Die Gruppen wurden bereits ausgelost: Deutschland trifft auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecua-dor.
Für viele Fans aus verschiedenen Ländern ist die Einreise nach Nordamerika unsicher, da teilweise Einreisebeschränkungen gelten. In Teilen der internationalen Fußballszene wächst daher die Kritik an der Organisation des Turniers.
Inzwischen haben die europäische Verbraucherorganisation Euroconsumers und Football Supporters Europe bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen den Weltverband Fifa wegen hoher WM-Ticketpreise eingelegt. Die Fifa nutze laut Kritikern ihre monopolartige Stellung.
Für Begeisterung sorgten die chilenischen Hockey-Damen: Die Nationalmannschaft, die «Diablas», schaffte eine brillante Qualifikation für die nächste Weltmeisterschaft, die im August 2026 in Belgien und den Niederlanden stattfinden wird. Im Finale besiegten sie Australien, ein Team von Weltniveau. Damit gehört Chile nun zu den besten 16 Mannschaften der Welt – ein außergewöhnlicher Erfolg.
Die Qualifikationsturniere, die «Qualifiers Santiago World Cup 2026», fanden im Claudia-Schüler-Stadion statt. Bei den Herren gelang die Qualifikation leider nicht. Ein großer Verdienst gebührt jedoch Andrés de Witt, Präsident des chilenischen Hockeyverbandes. Der Erfolg gilt als Meilenstein für den chilenischen Hockeysport.



