«Exzellenter Deutschunterricht und interkultureller Austausch»
El Instituto Chileno Alemán de Cultura de Los Ángeles celebra su 50.º aniversario, una trayectoria ejemplar que comenzó con el gran objetivo de ofrecer enseñanza del idioma alemán y promover el intercambio cultural entre Chile y Alemania. De una pequeña iniciativa sin sede propia surgió una reconocida institución educativa y cultural, con un fuerte arraigo local y un espíritu internacional. Hoy, el Instituto representa calidad en la enseñanza del idioma y un espacio de encuentro e intercambio intercultural vívido.

(sik) Das Instituto Chileno Alemán de Cultura de Los Ángeles blickt auf eine Geschichte voller Entwicklungen und Engagement vieler Menschen zurück. Diese begann im Jahr 1975 mit einer klaren Vision: die deutsche Sprache zu vermitteln und den kulturellen Austausch zwischen Chile und Deutschland aktiv zu fördern.
In den Anfangsjahren – von 1975 bis 1992 – war das Institut ein Pionierprojekt. Der Unterricht fand zunächst in provisorischen Räumen statt, getragen vom unermüdlichen Einsatz der Gründerin, der Lehrerin Agnes Brachman de Bornhardt. Im Jahr 1992 wurde schließlich der erste offizielle Vorstand ins Leben gerufen, bestehend aus engagierten Persönlichkeiten, deren Weitblick und Einsatz das Fundament für die heutige Institution legten.

Die Gründungsmitglieder verstanden früh, wie wichtig es war, ein Bildungsangebot zu schaffen, das die deutsche Sprache auch außerhalb der schulischen Einrichtungen zugänglich machte. Denn zu dieser Zeit gab es weder Möglichkeiten für Erwachsene, Deutsch zu lernen, noch gezielte Förderangebote für Schüler des Colegio und Liceo Alemán in Los Ángeles, an dem damals Deutsch unterrichtet wurde.
Das Institut entstand aus dieser Notwendigkeit heraus – getragen von einer deutsch-chilenischen Gemeinschaft, die sich mit großem Engagement und Begeisterung für das gemeinsame Ziel einsetzte, obwohl zunächst keine eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des Instituts war die Eröffnung des Gebäudes «Gustavo Wyneken» im Jahr 1992. Dank lokaler Beiträge und einer großzügigen Förderung durch die Bundesrepublik Deutschland konnte das Institut erstmals in ein eigenes Haus einziehen. Damit begann eine neue Phase der Konsolidierung, gekennzeichnet durch professionelle Strukturen und eine zunehmend gefestigte kulturelle Identität.

Heute präsentiert sich das Instituto Chileno Alemán de Cultura de Los Ángeles als moderne Bildungseinrichtung mit klar gegliederten Bereichen: akademisch, administrativ, kulturell und öffentlichkeitswirksam. Geschäftsführerin Jenny Neumann betont, dass der ursprüngliche Auftrag dabei stets der gleiche geblieben ist: «Wir bieten einen exzellenten Deutschunterricht an und sind ein Ort, der offen ist für alle, um einen interkulturellen Austausch zu leisten.»

Geleitet wird das Institut derzeit von Werner Kulenkampff. Der Vorsitzende des Vorstands wird unterstützt von Geraldine Heitmann als Kassiererin, Víctor Manuel Möeller als Schriftführer, Jaime González Paredes als Kulturdirektor sowie den Vorstandsmitgliedern Marianne Rogozinzki, Gerardo Hüne und Ricardo Elfeld. Wichtig ist dem Vorsitzenden Werner Kulenkampff und seinem Team bei ihrer Arbeit: «Der Geist der Gründer soll fortgeführt werden und das Institut mit Weitblick und Engagement in die Zukunft gelenkt werden.»

Seit 1992 besitzt das Institut eine vom chilenischen Staat anerkannte juristische Persönlichkeit und ist seither ein zentraler Akteur im kulturellen Leben der Stadt Los Ángeles. Ein halbes Jahrhundert nach seiner Gründung ist die Vision der Gründer nicht nur lebendig geblieben – sie hat sich eindrucksvoll entfaltet und trägt heute stärker denn je zur deutsch-chilenischen Verständigung bei..
Quelle und Fotos: Instituto Chileno Alemán de Cultura de Los Ángeles



