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Thursday, 16. April 2026
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Festival Latinale Sur 2025 – eine poetische Reise durch Chile

Von Karla Berndt

Unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Eröffnungsveranstaltung in Valparaíso waren der deutsche Honorarkonsul der Hafenstadt, Jan Peter Karlsruher, die Direktorin der Latinale Sur und Lektorin des DAAD, Alina Neumeyer, sowie Dichter, Übersetzer und internationale Gäste, die ihre Werke in verschiedenen Sprachen vorstellten. Im Rahmen des Programms fand eine Podiumsdiskussion mit Elvira Hernández statt, Dichterin, die 2024 mit dem Nationalen Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

Elvira Hernández, 2024 mit dem Nationalen Literaturpreis ausgezeichnet, ist nach Gabriela Mistral die zweite Dichterin, die diese Auszeichnung erhalten hat. Sie las bei der lokalen Veranstaltung des DAAD in Valparaíso.
foto: Angela Tobon

Bis zum 30. April wurden unter dem Motto «En tránsito» poetische Aktivitäten in verschiedenen Regionen des Landes organisiert, die zum Nachdenken über Poesie in Zeiten des ständigen Wandels einluden. Das Programm umfasste Dichterlesungen, die in Verbindung mit Einwanderung standen, Podiumsdiskussionen und Workshops sowie Ausstellungen an allen DAAD-Standorten in Chile.

«Ziel der Latinale Sur 2025 war es, interdisziplinäre, internationale und überregionale Begegnungen, Austausch und nachhaltige Vernetzung zu ermöglichen, (regionale) Kunst zu fördern und analoge und digitale Räume für Wissens- und Kulturtransfer zu schaffen», so Alina Neumeyer, Lektorin des DAAD an der Pontificia Universidad Católica Valparaíso. «Dafür konnten wir Menschen aus Wissenschaft, Politik und Kunst zusammenbringen, die einen Bezug zu Deutschland haben, deren Vorfahren oder sie selbst nach Chile ein- oder ausgewandert sind.»

Marlen Thiermann, Escuela de Pedagogías en Alemán (Epa, ehemals LBI), und Lea Bergmann, DAAD-Lektorin, Universidad de Talca
Foto: DAAD

Am 30. April fand ein abschließender Workshop im Club Alemán Valparaíso statt. Die Latinale Sur 2025 endete mit einem «Tanz in den Mai» in der Bar Pajarito der Hafenstadt. 

Bei der Veranstaltung des DAAD in Talca, die die Lektorin Lea Bergmann organisiert hatte, hielt Marlen Thiermann einen Vortrag über «Artes en tránsito: Viajes, migraciones, intercambios y arte postal entre Alemania y Chile». Ihr Thema waren die deutschen Künstler, die an Akademien und Universitäten in Chile unterrichteten, sowie chilenische Künstler, die einen Teil ihrer Ausbildung in Deutschland absolviert haben.

Kurt Claussen (rechts) vom Deutsch-Chilenischen Bund während seines Vortrags in Valparaíso
foto: privat

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