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miércoles, 29. mayo 2024
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Startschuss für Doppelmaster-Studiengang am Heidelberg Center

Ein internationales und interdisziplinäres Studium: Beides bietet das in Lateinamerika einzigartige neue Doppelmaster-Programm der Übersetzungswissenschaft und Translationstechnologien der Universität Heidelberg und der Pontificia Universidad Católica de Chile an, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wird.

Der Masterstudiengang Fachübersetzen und Übersetzungstechnologie der Universität Heidelberg und der Pontificia Universidad Católica de Chile ist ein Doppelabschluss-Studiengang (double degree) mit integriertem Auslandsjahr. Es handelt sich dabei um Lateinamerikas erstes und einziges Masterprogramm der Übersetzungswissenschaft mit Deutsch, Spanisch, Englisch und einem Schwerpunkt auf Translationstechnologien. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen Fachübersetzen mit den Arbeitssprachen Spanisch, Deutsch und Englisch, Sprach- und Übersetzungstechnologien sowie interkulturelle Kommunikation.

«Der Masterstudiengang wird jährlich zu Beginn des deutschen Sommersemesters angeboten. Das erste Studienjahr findet an der Pontificia Universidad Católica de Chile statt, das zweite an der Universität Heidelberg. Der Studienverlaufsplan sieht zudem ein Pflichtpraktikum im zweiten und dritten Semester vor. Nach erfolgreichem Abschluss arbeiten die Absolventen als multilinguale Kommunikationsexperten für den deutschen, ibero-amerikanischen und englischen Sprach-, Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsraum», erklärte Dr. Inés Recio, Akademische Geschäftsführerin des HCLA, während der Veranstaltung. 

Dr. Thomas Schmitt, Leiter des Politischen Referats der Deutschen Botschaft in Chile, Prof. Patricio Lizama, Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften der PUC, und der virtuell zugeschaltete Direktor für Internationale Beziehungen der Universität Heidelberg, Dr. Alexander Au, betonten in ihren Eröffnungsreden die interessanten beruflichen Alternativen für die Absolventen mit zwei Master-Hochschulgraden – von freiberuflicher Übersetzertätigkeit über Kommunikationsmanagement in der Industrie sowie in nationalen und internationalen Institutionen und Hochschulen bis zu Terminologie-Management und Software-Lokalisierung.

Letztere Themen standen auch im Mittelpunkt des Round Tables mit dem Titel «Die Herausforderungen der künstlichen Intelligenz und der neuen Technologien für die Übersetzung.» Ein interessanter Punkt war dabei das Thema computerunterstützte Übersetzung und der Meinungsaustausch über künstliche und natürliche Intelligenz.

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