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miércoles, 21. febrero 2024
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Unterwegs mit Flix – bald auch in Chile!

Im Mittelpunkt der Vision des Transportunternehmens steht, dass nachhaltiges und erschwingliches Reisen ein Recht ist, zu dem jeder Zugang haben sollte.
Foto: Lydia Berlin, www.meinfernbus.de, CC BY-SA 4.0

Para 2023 está previsto el siguiente hito en la expansión global de Flixbus: el inicio de las operaciones en Chile. Después de Brasil, Chile se convertirá en el segundo gran mercado de Flixbus en Sudamérica y en el 41º país del mundo con autobuses verdes de larga distancia en las carreteras.

Sicher ist vielen von Ihnen der Name Flix ein Begriff oder Sie waren selbst schon in Deutschland mit den grünen Fernbussen unterwegs. Mit den Liberalisierungsplänen des Fernbusverkehrs in Deutschland planten die Studenten Daniel Krauss, Jochen Engert und André Schwämmlein ab 2009 ein Start-up-Unternehmen für den Fernbusmarkt. 2012 wurde das Unternehmen mit Sitz in München unter dem Namen GoBus gegründet und Anfang 2013 in Flixbus umbenannt. Im Februar 2013 erfolgte der Start mit vier täglichen Fernbus-Linien durch Süddeutschland. Neben Busreisen werden seit März 2018 durch die Tochter Flixtrain auch Bahnreisen angeboten.

Rekordzahlen

Nun hat der Fernbusbetreiber anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der ersten Flixbus-Fahrt Rekordzahlen verkündet. Mit einem weltweiten Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro und einer Umsatzsteigerung von 185 Prozent im Vergleich zu 2021 war 2022 das erfolgreichste Jahr in der Firmen-Geschichte. Mehr als 60 Millionen Fahrgäste in 40 Ländern auf vier Kontinenten nutzten die Dienste von Flixbus, Flixtrain, Greyhound in Nordamerika und Kamil Koç in der Türkei. Seit der Gründung des Unternehmens hat Flix fast 300 Millionen Reisende befördert. «2022 war unser bisher erfolgreichstes Jahr», sagt André Schwämmlein, Mitgründer und CEO von Flix. «Das zeigt, dass Flix mehr denn je in einem hochattraktiven Wachstumsmarkt positioniert ist – wir stehen für moderne Mobilität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Und wir haben auch in den kommenden Jahren noch viel vor.» Das Unternehmen kündigte zudem die Ambition von mindestens 20 Prozent profitablem Umsatzwachstum für 2023 an und erwartet weiterhin eine Erhöhung der Profitabilität.

Europa

Flix ist in 35 europäischen Ländern tätig und bedient insgesamt fast 3.000 Halte. Während Flixbus seine Marktführerschaft in Schlüsselmärkten wie Deutschland, Frankreich, Italien oder Polen ausbauen konnte, erweiterte das Unternehmen sein Angebot auch auf neue Länder wie Portugal, das Vereinigte Königreich und die baltischen Staaten. Gleichzeitig bleibt Flixtrain ein sehr beliebtes Angebot für Reisende in Deutschland und Schweden. Insgesamt beförderten Flixbus und Flixtrain im Jahr 2022 mehr als 38 Millionen Reisende in Europa. 

Zudem leisten Flixbus und seine Buspartner seit dem Angriff auf die Ukraine humanitäre Hilfe, denn Mobilität ist für die Menschen vor Ort aktuell wichtiger denn je. Neben mehr Verbindungen und kostenlosen Fahrten für Geflüchtete transportierten das Unternehmen und seine Partner auch Hilfsgüter für Menschen in Not. Flix baute das führende Netzwerk zur Verbindung der Ukraine mit anderen europäischen Ländern auf und hat dieses von und in die Ukraine erst kürzlich mit neuen Linien nach Deutschland, Polen, Österreich, Ungarn sowie in die Tschechische Republik erweitert. Weiterhin kündigte das Unternehmen an, das Fernbusangebot für die Ukraine auch 2023 weiter auszubauen.

Türkei

Seit 2019 ist der türkische Marktführer Kamil Koç Teil von Flix, bedient mehr als 300 Ziele und bietet den Menschen in der Türkei grüne und smarte Mobilität. Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 13 Millionen Fahrgäste die Dienste von Kamil Koç, was die Türkei zu einem der größten und wichtigsten Fernbusmärkte weltweit macht. 

Das Ziel von Flix ist es, die Marktführerschaft in der Türkei zu stärken und das Fernbusangebot in Regionen auszubauen, in denen Kamil Koç bisher nicht vertreten war. Dank des Engagements der Teams vor Ort konnte das Angebot für viele vom Erdbeben betroffene Regionen in den letzten Wochen stark ausgeweitet werden. So wurde nicht nur humanitäre Hilfe geleistet, sondern auch viele Geflüchtete in Sicherheit gebracht. Kamil Koç hat die Rettungsmaßnahmen vom ersten Tag der Katastrophe an mit 50 kostenlos bereitgestellten Bussen unterstützt: unterstützt: 20 Busse wurden öffentlichen Einrichtungen für die Such- und Rettungsmaßnahmen in der Region zur Verfügung gestellt, 30 Busse privaten Einrichtungen und Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich aktiv an den Such- und Rettungsmaßnahmen in der Region beteiligten.

So ermöglichte Kamil Koç fast 200 kostenlose Fahrten in den ersten acht Tagen nach dem Erdbeben.

Nordamerika

Unter dem Dach von Flix North America ist es Greyhound und Flixbus gelungen, bereits erste Synergien zu nutzen, das Netzwerk zu erweitern und das Reiseerlebnis für die Kunden weiter zu verbessern. Seit dem 18. Januar 2023 sind beide Unternehmen auch technologisch vereint. So schaffte es Flix in nur 14 Monaten, Greyhound auf die moderne Flix-Technologie zu bringen. Reisende können auf den Websites und Apps beider Marken Reisen mit Greyhound und Flixbus buchen und profitieren von einem erweiterten Netzwerk mit fast 2.300 Zielen in USA, Kanada und Mexiko. Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 8 Millionen Fahrgäste Flixbus und Greyhound in Nordamerika.

Neue Märkte

Nachdem Flix im Dezember 2021 den Betrieb in Brasilien aufgenommen hatte, verbindet die Firma im größten Land Südamerikas bereits über 30 Ziele. Flix wird das Netz 2023 weiter ausbauen, da die grünen Busse von Fahrgästen dort sehr gut angenommen werden. Um den  Wachstumskurs fortzusetzen, wird, sowohl in das Zug- als auch in das Busangebot investiert. Alle Netze in Europa, Nordamerika und der Türkei werden im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 wachsen. Gleichzeitig wird sich das Transportunternehmen weiterhin auf Profitabilität konzentrieren und die Margen auf Gruppenebene 2023 erhöhen. 

Chile wird das 41. Flixbus-Land

2023 wird der nächste Meilenstein der globalen Expansion von Flixbus erreicht: die Aufnahme des Betriebs in Chile. Nach Brasilien wird Chile bereits der zweite große Flixbus-Markt in Südamerika und das weltweit 41. Land mit grünen Fernbussen auf den Straßen. «Mobilität befindet sich im Wandel – und mit Flix gestalten wir weltweit die Zukunft des Reisens mit. Wir möchten unser Flixbus-Angebot dabei so vielen Menschen wie möglich verfügbar machen. Daher freuen wir uns, nach Brasilien auch bald in Chile allen Reisenden nachhaltige und erschwingliche Mobilität anbieten zu können», so das Unternehmen zum bevorstehenden Markteintritt.

«Wir sehen, dass sich alle unsere Märkte sehr gut von der Pandemie erholt haben. Wir werden unsere Marktposition in den etablierten Märkten weiter stärken und gleichzeitig unser Angebot in neuen Ländern ausbauen, um noch mehr Menschen grüne Mobilität zu ermöglichen», so André Schwämmlein.

Nachhaltigkeit als Kern der Strategie von Flix

Zehn Jahre Flixbus: Dieses Jahr werden erstmals auch in Chile Reisende bei dem deutschen Fernbusbetreiber Plätze reservieren können.

Foto: FlixBus

Im Mittelpunkt der Vision von Flix steht, dass nachhaltiges und erschwingliches Reisen ein Recht ist, zu dem jeder Zugang haben sollte. Deshalb will das Unternehmen nicht nur profitabel, sondern auch verantwortungsvoll und nachhaltig wachsen. André Schwämmlein: «Die grüne Mobilitätsrevolution war schon immer die DNA von Flix. Mit Technologien, die eine intelligente Routenplanung ermöglichen, starken Partnerschaften zur Erforschung und Umsetzung alternativer Antriebstechnologien, einem Weg zur Klimaneutralität und dem Ausbau unseres Netzwerks sind wir auf einem sehr guten Weg.» 

Allein durch den Einsatz modernster Fahrzeuge und Anreize für alle, kollektive Reisemöglichkeiten dem Auto und anderen umweltschädlichen Verkehrsmitteln vorzuziehen, konnten allein 2022 818.000
Tonnen CO₂ eingespart werden. 

Eine wichtige Rolle spielt auch die Transformation der Flixbus-Flotte. Das Unternehmen hat unter anderem die ersten E-Busse und Busse mit Solar-Panels auf Langstrecken eingeführt, Biogaslinien gestartet und sich mit führenden Branchenakteuren zusammengetan, um den Einsatz alternativer Antriebe auf Langstrecken weiter voranzutreiben. Beispiele hierfür sind die Vereinbarung mit Freudenberg Sealing Technologies und ZF zur Einführung des ersten mit grünem Wasserstoff betriebenen in Europa und die Partnerschaft mit Daimler Buses zur Entwicklung eines vollelektrischen Antriebs für Fernbusse. Seit 2015 konnten durch diese Option mehr als 98.000 Tonnen CO₂ kompensiert werden. Das entspricht mehr als 3,7 Milliarden mit dem Flixbus zurückgelegten Kilometern.

Quellen: Flix; latina-press; Internet

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