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viernes, 20. mayo 2022
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Zum 175. Geburtstag von Thomas Alva Edison

Der Mann der 1.000 Erfindungen

Thomas Alva Edison fue un inventor, científico y empresario estadounidense. Desarrolló numerosos dispositivos que han tenido gran influencia en todo el mundo, como el fonógrafo, la cámara de cine y una duradera bombilla incandescente. Apodado «El mago de Menlo Park», Edison fue uno de los primeros inventores en aplicar los principios de la producción en cadena y el trabajo en equipo a gran escala al proceso de invención, motivos por los cuales se le reconoce la creación del primer laboratorio de investigación industrial.

Thomas Edison, in Armut geboren, wurde zu einem der größten Erfinder der Geschichte. Foto: ©rinconeducativo.org

Edison war ein außergewöhnlicher Erfinder, der allein in den Vereinigten Staaten 1.093 Patente auf seinen Namen anmeldete, dazu weitere in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Wichtiger als seine vielen Patente waren jedoch die weitreichenden Auswirkungen einiger seiner Erfindungen: Elektrisches Licht und öffentliche Stromversorgung, Tonaufzeichnungen und Kinematographie wurden zu mächtigen neuen Industrien in der ganzen Welt. Zu seinen Entdeckungen gehört aber beispielsweise auch eine Maschine zum Auszählen von Wahlstimmen. Es war jedoch vor allem sein System zur Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie durch Gleichstrom an Haushalte, Unternehmen und Fabriken, das einen entscheidenden Durchbruch für die moderne industrialisierte Welt darstellte. 

Kindheit

Als Sohn von Samuel Ogden Edison und Nancy Matthews Elliott wurde Thomas am 11. Februar 1847 in Milan, einem Dorf im Norden Ohios, als jüngstes von sieben Kindern geboren. Nach einem nur dreimonatigen Schulbesuch kehrte er weinend nach Hause zurück und berichtete, dass der Lehrer ihn einen «unproduktiven» Schüler genannt hatte. Die Mutter, selbst Lehrerin, nahm den Jungen daraufhin aus der Schule und unterrichtete ihn zu Hause.

Im Alter von zwölf Jahren überredete er seine Eltern, ihn Zeitungen an Reisende entlang der Bahnlinie verkaufen zu lassen. So hatte der Junge täglich Zugang zu den Fernschreibnachrichten des Bahnhofsbüros. Mit diesen Informationen begann Thomas, seine eigene kleine Zeitung, den Grand Trunk Herald, herauszugeben. Die Artikel kamen bei den Fahrgästen sehr gut an. Dies war der erste Schritt in einer langen Reihe von unternehmerischen Aktivitäten – er sah Bedarf und schlug Kapital aus den Gelegenheiten. Edison nutzte seinen Zugang zur Eisenbahn auch, um in einem kleinen Labor, das er in einem Gepäckwagen einrichtete, chemische Experimente durchzuführen. Bei einem seiner Versuche fing der Waggon Feuer. Daraufhin wurde er aus dem Zug verwiesen und durfte seine Zeitungen nur noch an Bahnhöfen entlang der Strecke verkaufen. 

Der 14 jährige Thomas. Foto: © mercurians.org

Nachdem er einen kleinen Jungen von den Bahngleisen in Port Huron gerettet hatte, brachte ihm dessen dankbarer Vater Morsezeichen und Telegrafie bei. Im Alter von fünfzehn Jahren bekam Thomas seinen ersten Job als Telegrafist. Ein Jahr später, nachdem er in verschiedenen Telegrafenämtern gearbeitet und zahlreiche Experimente durchgeführt hatte, realisierte er schließlich seine erste Erfindung, den sogenannten «automatischen Repeater», der Telegrafensignale zwischen Stationen ohne Personal übertragen konnte. Doch hat er diese Idee nie patentieren lassen.

Der «Zauberer vom Menlo Park»

Im Jahr 1869, Edison war erst 22 Jahre alt, bekam er einen sehr lukrativen Job in New York, nachdem er eine komplizierte Störung in einem Telegrafenanzeiger, der über die Goldpreise an der Börse informierte, beheben konnte. Die Telegraph Company war so beeindruckt, dass sie ihm 40.000 Dollar für die Rechte zahlte. Nachdem er sich selbständig gemacht hatte, zog er nach Menlo Park, New Jersey, wo er eine Gruppe von Mechanikern zusammenstellte und eine «Erfindungsfabrik»
gründete. 1877 machte er mit dem Phonographen eine seiner wichtigsten Entdeckungen. 

Obwohl ihm die Erfindung der Glühlampe zugeschrieben wird, wurde diese in Wirklichkeit durch ihn perfektioniert. Es war ihm nach vielen Versuchen gelungen, einen Glühfaden zu finden, der ohne zu schmelzen, glühte. Dieser Faden bestand nicht aus Metall, sondern aus Bambuskarbonat. Am 21. Oktober 1879 gelang es ihm, seine erste Glühbirne 48 Stunden lang am Stück leuchten zu lassen. In der Silvesternacht desselben Jahres wurde in Menlo Park die erste von Edison gebaute Beleuchtungsanlage mit 53 Glühbirnen erfolgreich in Betrieb genommen. Von da an wurde er der «Zauberer von Menlo Park» genannt.

1883 entdeckte er den patentierten Edison-Effekt, bei dem Elektrizität von einem Glühfaden zu einer Metallplatte im Inneren einer Glühlampe geleitet wird. Obwohl weder er noch die Wissenschaftler seiner Zeit dieser Erfindung große Wichtigkeit beimaßen, schuf er damit die Grundlagen für die moderne Elektrizität. Der nach ihm benannte Effekt sollte in diesem Bereich in den 1950er und 1960er Jahren von entscheidender Bedeutung sein.

Ein weltweiter Stromausfall

Thomas Edison starb am 18. Oktober 1931 in seinem Haus «Glenmont» in West Orange, New Jersey, an Komplikationen an Diabetes. Er war 84 Jahre alt und hatte 1.093 Patente angemeldet. Viele Städte und Unternehmen auf der ganzen Welt schalteten ihre Lichter aus, um seines Todes zu gedenken – ein weltweiter Stromausfall. 

Edison und sein Phonograph, 1878. Foto: ©dememoria.mx

Edisons Karriere war die eines außergewöhnlichen Mannes, der in großer Armut geboren wurde und zu Reichtum, Popularität und Erfolg gelangte, so dass er in Nordamerika zum Volkshelden wurde. Aber er hatte auch seine dunklen Seiten: Er konnte ein Tyrann gegenüber Mitarbeitern und rücksichtslos gegenüber Konkurrenten sein. Obwohl er die Öffentlichkeit suchte, kam er nicht gut mit Menschen zurecht. Zum Zeitpunkt seines Todes war er jedoch einer der weltweit bekanntesten und am meisten respektierten Amerikaner. Er stand an der Spitze der ersten technologischen Revolution der USA und legte den Grundstein für die moderne elektrische Welt.

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