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miércoles, 21. febrero 2024
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35 Jahre Chilenisch-Deutsches Kulturinstitut La Serena – Coquimbo

An der Entstehung und dem Aufbau des Chilenisch-Deutschen Kulturinstituts La Serena – Coquimbo waren viele Deutsche und Deutsch-Chilenen aus der Region beteiligt. Bis heute pflegt das Institut eine enge Beziehung zu der Universidad La Serena.

Das Kulturinstitut ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der deutschen Kultur und Sprache sowie zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Chilenen, Deutschchilenen und Deutschen. Es entstand 1986 auf Initiative von Heinrich von Baer, damaliger akademischer Vizerektor der Universität La Serena. 

«In der Zeit der Institutsgründung war La Serena eine viel kleinere Stadt, die Atmosphäre war familiärer», erzählt Dietmut Graeff. «Das Angebot an kulturellen Veranstaltungen war begrenzt und die Gründung des Kulturinstituts ist damals eine Sensation gewesen. In kurzer Zeit hatten wir mehr als 100 Mitglieder. Mittlerweile sind wir noch zwischen zehn und zwanzig aktive Mitglieder.»

In den ersten Jahren habe das Institut zahlreiche Konzerte mit deutschen Sängern und Musikgruppen organisiert. Die Vorsitzende betont: «Deutschunterricht war von Anfang an im Angebot.»

Schnell wurde klar, dass das Bedürfnis bestand, eine eigene Lehrstätte für die Kinder zu erschaffen: 1988 begann das Projekt mit der Einrichtung eines Deutschen Kindergartens in Coquimbo, 1989 folgte die Gründung der Deutschen Schule La Serena, die im Laufe ihres Bestehens zu einer eigenständigen festen Einrichtung der Stadt geworden ist. 

Solange die Schule ihren Sitz im Stadtzentrum hatte, waren beide Institutionen im selben Haus untergebracht.1995 errichtete die Deutsche Schule La Serena am Fuß des Cerro Grande ein neues Gebäude. Seitdem hat das Kulturinstitut keine eigenen Räumlichkeiten mehr, sondern unterrichtete bis zur Pandemie in der Universität La Serena, die aufgrund der zentralen Lage gut erreichbar ist. Seit dem 26. August 1987 besteht zwischen dem Kulturinstitut und der Universität ein Kooperationsvertrag.

Mehr Infos auf: www.ichal-laserena.org

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