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martes, 30. noviembre 2021
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Klimawoche der Konrad-Adenauer-Stiftung

«Auf dem Weg zu einem grünen Übergang»

Vom 5. bis 8. Oktober hat das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Chile zur fünften Klimawoche nach Santiago eingeladen. Mehr als sechzig chilenische und internationale Experten stellten ihre Expertise beispielsweise zu den Themen Mobilität der Zukunft, Stadtentwicklung oder nachhaltige Finanzierung vor.

Die von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte Veranstaltung wurde von Umweltministerin Carolina Schmidt, dem deutschen Botschafter Dr. Christian Hellbach und Manuel Pulgar-Vidal, Leiter der globalen Klima- und Energiepolitik des WWF, eröffnet.

«Dieses Jahrzehnt ist ein einzigartiges Zeitfenster, um gegen die Auswirkungen des Klimawandels vorzugehen», betonte der deutsche Botschafter in Chile, Dr. Christian Hellbach, gleich in seinen einleitenden Bemerkungen. Der Aufruf spiegelt die Dringlichkeit und die Herausforderungen der globalen Klimakrise sowie den Schwerpunkt dieser Veranstaltung wider, die nur wenige Wochen vor der Cop26 stattfand und nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des IPCC-Berichts folgte, der über bisher noch nie dagewesene und unumkehrbare Klimaveränderungen berichtet wird.

An der Eröffnungsveranstaltung nahmen neben Botschafter Dr. Christian Hellbach auch Umweltministerin Carolina Schmidt teil, die die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen hatte, sowie die nationalen und regionalen Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung, Andreas Klein und Nicole Stopfer. Die Grundsatzrede hielt der ehemalige Umweltminister Perus, Manuel Pulgar-Vidal, der heute die globale Klima- und Energieausrichtung des WWF verantwortet.

Andreas Klein unterstrich den Wert der Klimawoche als «einen Raum, in dem Experten, Führungskräfte und die interessierte Öffentlichkeit zusammenkommen, um zu diskutieren, zu informieren und zu inspirieren. Es liegt an jedem Einzelnen von uns, unseren Lebensstil zu hinterfragen und sich für die Erhaltung unserer Umwelt und unseres Lebensraums einzusetzen».

Umweltministerin Carolina Schmidt wies ihrerseits darauf hin, dass der Klimawandel eine ethische Verpflichtung sei und dass «die seit nunmehr 14 Jahren andauernde Dürre in Chile ein klares Zeichen dafür ist, dass es nichts und niemanden gibt, der nicht von dieser Klimakrise betroffen und eine Anpassung an diese Veränderungen dringend erforderlich ist». Ministerin Schmidt hob in dem Zusammenhang den Impuls und die bereichsübergreifende Unterstützung der Regierung für das Rahmengesetz zum Klimawandel hervor. Chile reagiert auf diese Generationen übergreifende Herausforderung mit der Verpflichtung, mindestens 30 Prozent der öffentlichen Investitionen in Initiativen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel zu lenken, wobei der Schwerpunkt auf der Sicherung der Wasserressourcen liegt.

Die Klimawoche ist eine gemeinsame Veranstaltung des nationalen Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Chile und des Regionalbüros der KAS für Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika mit Sitz in Peru. In diesem Jahr fand sie unter dem Motto «Auf dem Weg zu einem grünen Übergang» statt, um drei Themenbereiche zu erörtern: globale Vereinbarungen für eine nachhaltige Zukunft, die Herausforderung der Energiewende und die Herausforderungen der Umweltpolitik.

Den Abschluss bildete das politische Panel mit den umweltpolitischen Beratern der Präsidentschaftskandidaten Gabriel Boric, Yasna Provoste und Sebastián Sichel. 

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