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jueves, 30. junio 2022
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Online-Schulaustausch über die Kontinente hinweg

DS Villarica und Hittdorf-Gymnasium in Deutschland

Von Andrea González, Arturo Avalos, Fernando Bonilla, Agustín González und Tomás Parada

Vor ein paar Wochen haben wir einen virtuellen Austausch mit gleichaltrigen Jugendlichen des Hittdorf-Gymnasiums in Recklinghausen begonnen. Ziel war es, ihre Kultur kennen zu lernen und über aktuelle Themen in Chile und Deutschland zu sprechen.

Zweifellos war es ein sehr spannendes Erlebnis. Der erste Kontakt, den wir mit unseren Austauschschülern hatten, fand durch einige E-Mails statt, die sie an unsere Lehrerin Anja Alte schickten. Nachdem wir sie sorgfältig gelesen hatten, sollten wir eine Antwort verfassen. Die Themen, mit denen wir uns beschäftigten, waren vielfältig und reichten von der Meinungsfreiheit über die Pandemie-Situation in Chile und Deutschland bis hin zu den Protesten, die 2019 in Chile stattfanden.

Nach diesem schriftlichen Austausch war es an der Zeit, sich von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Über einen Zoom-Videoanruf wurden wir zu zweit mit dem Schüler, den wir angeschrieben hatten, eingeteilt, und wir diskutierten über verschiedene Themen, wie zum Beispiel die Unterschiede zwischen den Bildungssystemen der beiden Länder oder aktuelle Themen. Nach dieser persönlichen Annäherung baten die Lehrer beider Gruppen schließlich um die Erlaubnis, ebenfalls einen privaten Kontaktaustausch durchzuführen, damit wir außerhalb des Klassenzimmers das Gespräch fortsetzen konnten.

Zu der Erfahrung des Austauschs äußerten sich die Schüler der DS Villarica Andrea González und Arturo Avalos.

Andrea meint: «Es war sehr gut und interessant. Wir konnten uns mit den deutschen Schülern austauschen und das Bildungssystem in Deutschland besser verstehen, besonders während der Pandemie. Wir haben auch festgestellt, dass wir trotz der Tatsache, dass wir auf der anderen Seite der Welt leben, viele Interessen wie Musik, Sport oder Kunst gemeinsam haben.»

Arturo fand die Erfahrung auch sehr schön: «So haben wir erfahren können, wie die Menschen leben und wie sie Schule und Pandemie miteinander vereinbaren. Natürlich sprachen wir auch darüber, welche Vorlieben oder Hobbys sie haben. Sie erzählten uns auch, wie sie sich in der Schule fühlten, da wir alle wissen, dass es aufgrund der Pandemie ziemlich schwierig war und die meisten von ihnen sich erst daran gewöhnen mussten.»

Es wäre interessant, in naher Zukunft wieder eine gemeinsame Aktivität zu planen – entweder persönlich oder online. Es war sehr spannend, mit Schülerinnen und Schülern aus einer anderen Kultur in Kontakt zu treten, mit ihnen zu sprechen und sie kennenzulernen.»

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