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miércoles, 28. julio 2021
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Die Holzwirtschaft und ihre Protagonisten in Südchile

Herbert Siebert stellt Roman mit historischem Hintergrund vor

Herbert Sieberts Buch «El oro de la montaña»

Das Buch «El oro de la Montañas» behandelt das Schicksal von Unternehmern und Arbeitern in den südchilenischen Wäldern. Die Präsentation erfolgte per Videokonferenz am 28. Mai in der Buchhandlung Qué Leo auf der Insel Teja bei Valdivia.

«Ein Buch wie dieses schreibt man nur ein Mal», lautete das kategorische Urteil des Forstingenieurs Dr. Burkhard Müller-Using über Herbert Sieberts Roman «El oro de la montaña». Der Verfasser vermittle «seine absolut authentische Begeisterung» zum Thema der Forstwirtschaft im Süden Chiles gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. «Die Anteilnahme des Autors mit seinen Figuren ist fabelhaft», versicherte Müller-Using während der Vorstellung, «das schafft nur jemand, der sie sehr gut kennt und Sympathie für sie empfindet.»

Siebert verarbeitet im Roman das Schicksal von Unternehmern und Arbeitern der Holzindustrie, wobei ihm mit der Sachkenntnis, die er sich während seiner langjährigen Erfahrung als Forstingenieur angeeignet hat, eine Milieuschilderung glückt, die von Grund auf überzeugend wirkt.

Beatriz Zamorano, Inhaberin der Buchhandlung Qué Leo, leitete die Vorstellung mit dem Hinweis ein, dass «El oro de la montaña» das bestverkaufte Buch des letzten Monats gewesen sei und sich damit auf dem besten Weg befände, bald zu einem Bestseller zu werden.

Óscar Droguett, Direktor der Conaf der Region de Los Ríos, meinte, dass der Autor hervorragend beschreibt, wie in der Forstwirtschaft im vergangenen Jahrhundert in Chile gearbeitet wurde. Zum Beispiel sei die Holzbearbeitung und der Transport des Holzes zu Wasser und zu Land meisterhaft dargestellt worden. Droguett gratulierte Siebert zu der rundum gelungenen Schilderung der Lebensbedingungen seiner Figuren und dem kurzweiligen Stil.

Anschließend ergriff der Autor das Wort. Die Ausarbeitung des Projekts, das im Eigenverlag erschien, sei «lang und mühsam» gewesen. In den 1990er Jahren begann er zu recherchieren, sah Dokumente ein und besprach sich mit Zeitzeugen. Im Jahr 2006 begann er mit der Niederschrift: «Diese kam als Folge des Covid-19 voran, der uns bekanntlich zwang, zu Hause zu bleiben.»

Zum Schluss verriet Siebert, dass er zurzeit ein weiteres Buchprojekt in Angriff nimmt: «Silvicultura práctica» ist sein vorläufiger Titel. Er will in diesem Band seine 50-jährige Erfahrung in der Forstwirtschaft weitergeben.

Interessenten können «El oro de la montaña» direkt bei der Buchhandlung Qué Leo in Valdivia auf der folgenden Internetseite anfordern: www.queleovaldivia.com/el-oro-de-la-montana.

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