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miércoles, 28. octubre 2020
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Digitale Internationalisierung in der Bildung

Seminar mit DAAD, Universität Göttingen und Universidad de Talca

 

Gonzalo Arenas, Direktor des Bereichs «Internationale Beziehungen» der Universität Talca

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) lud mit der Universität Talca zu dem Programm «Internationale Mobilität und digitale Zusammenarbeit – IMKD» ein, das von der Universität Göttingen initiiert wurde. Es nahmen am 29. September 70 Experten unter anderem aus chilenischen und europäischen Universitäten sowie anderen Ländern weltweit teil. 

Unter «digitale Internationalisierung» versteht man Virtualisierungsprogramme, die es Studenten aus verschiedenen Ländern ermöglichen, auf Inhalte und Lehrveranstaltungen in anderen Teilen der Welt zuzugreifen – ein neuer, sich ausbreitender Trend. Um diese neuen Formen des Fernunterrichts bekannt zu machen, hat die Universität Talca in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eine Reihe von Online-Seminaren gestartet, um Ini-
tiativen vorzustellen und Wege der Umsetzung vorzustellen.

«Digitalisierung und Internationalisierung sind miteinander verbunden. Und in Europa werden schon seit mehreren Jahren Initiativen und Projekte entwickelt, die wir bekannt machen wollten. Wir wollen diesen Beispielen folgen, da dieses Thema zu unseren strategischen Zielen zählt», erklärte Gonzalo Arenas, Direktor des Bereichs «Internationale Beziehungen» der Universität Talca.

Die Leiterin des Informationszentrums des DAAD in Chile, Susanne Reischmann, pflichtete Arenas bei und sagte, dass «diese Art von Veranstaltung zur Digitalisierung heute sehr wertvoll ist, weil uns die Pandemie überrascht hat und alle Hochschulen vor der gleichen Herausforderung stehen. Der Austausch von Erfahrungen, Reflexionen und Meinungen ist genau das, was wir in diesen Zeiten brauchen.»

Beim ersten Treffen unter dem Titel «Digitale Internationalisierung der Hochschulen: Eine europäische und deutsche Perspektive» präsentierten Julie Anderson, Generaldirektorin für Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission, und Alexander Au, Bereichsleiter für Internationalisierungsprogramme für deutsche Hochschulen des DAAD, Initiativen aus Europa und Deutschland und sprachen über die zukünftigen Herausforderungen der internationalen Digitalisierung.

Susanne Reischmann stellte fest, dass der DAAD bereits insgesamt drei Programme zum Thema der Digitalisierung gestartet hat. Diese Initiative ist das Ergebnis der  jahrelangen Zusammenarbeit zwischen der Universität Göttingen mit dem Lehrstuhl des Masterstudiengangs International Agribusiness der Universität Talca. Es beteiligen sich außerdem fünf weitere Universitäten, die das Netzwerk «LiveSciences3» bilden, an der Initiative: das Technologische Institut von Costa Rica und Universitäten von Amsterdam (Niederlande), Rennes (Frankreich), Aarhus (Dänemark) und Sarajevo (Bosnien und Herzegowina). Sie sollen mit Inhalten zu einer gemeinsamen Plattform beitragen und so die Lernmöglichkeiten der Studenten verbessern..

Text: Dirección de Comunicaciones de la Universidad de Talca

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