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martes, 11. mayo 2021
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Materialspende an Instituto Católico Chileno de Migración

Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt Flüchtlingsarbeit

Der deutsche Botschafter in Chile, Dr. Christian Hellbach (links), Monseñor Galo Fernández, Präsident der Incami und der Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Chile, Andreas Klein

Das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Chile hat am Freitag, 21. August, Computer, Notebooks und Mobiltelefone an das «Instituto Católico Chileno de Migración» (Incami) übergeben. Die deutsche Bundesregierung wird über die KAS die Flüchtlingsarbeit in Chile mit 500.000 Euro in den kommenden fünf Jahren unterstützen.

Incami setzt sich seit 65 Jahren für Migranten in Chile ein. Dabei geht es der gemeinnützigen katholischen Institution um die Integration im Land und den Beistand in allen dafür relevanten Bereichen. Nicht zuletzt seit dem rasanten Zuzug von Migranten aus Venezuela seit 2017 stößt die Arbeit von Incami immer wieder an ihre Belastungsgrenze.
Die KAS unterstützt Incami zum einen bei Informationskampagnen, um auf die Problematik der teilweise in prekären Verhältnissen lebenden Migranten aufmerksam zu machen. Zum anderen finanziert die KAS zwei Projektstellen, die praktische juristische und soziale Beratung anbieten.
Mit der Materialspende stärkt die KAS die Projektarbeit des «Instituto Católico Chileno de Migración». 

Der Präsident von Incami, Monseñor Galo Fernández, zeigte sich im Beisein des deutschen Botschafters Christian Hellbach dankbar angesichts der Hilfe aus Deutschland und würdigte die zuverlässige Partnerschaft mit der Konrad
-Adenauer-Stiftung in den zurückliegenden Jahren.

Die Bundesrepublik  Deutschland wird über Projekte der Konrad-Adenauer-Stiftung in den kommenden fünf Jahren 500.000 Euro in die Flüchtlingsarbeit in Chile investieren. Zum einen werden aus diesen Mitteln Beratungsangebote für Migranten finanziert, zum anderen unterstützt die KAS einen Magisterstudiengang in öffentlicher Verwaltung für Venezolaner, die aufgrund der politischen Situation in ihrem Heimatland vorübergehend in Chile eine Heimat gefunden haben.

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