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sábado, 26. septiembre 2020
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Zum Welttag der Ozeane am 8. Juni

«Der Pazifische Ozean hat seine eigene Schönheit»

Aquarell der Grafikerin des Cóndor, Angelica Diaz, zum Welttag der Ozeane

Von Silvia Kählert

«Zum ersten Mal bin ich mit Anfang 20 in Cancún in Mexiko getaucht – von da an war dies meine Leidenschaft», erzählt Verónica Tapia von Zerner. Seitdem sei sie – egal wohin sie gereist sei -, wenn es irgenwie möglich war, im Meer vor Ort getaucht. Ihre Tauchscheine habe sie aber in Chile absolviert und das rät sie auch jedem, der sich dieser Sportart widmen möchte, denn: «Wenn man gelernt hat im Pazifik in Chile zu tauchen, dann fällt es einem überall leicht.» Das Meer hier habe drei Bedingungen, die das Tauchen erschweren: Es ist dunkel, es gibt viele Strömungen und es ist kalt.

Dennoch meint die Santiaguina, dass durch den kalten Humboldt-Strom «der pazifische Ozean seine eigene Schönheit hat», die es woanders nicht zu sehen gebe: Zum Beispiel unendlich weite Wälder von Algen, durch die man hindurchtauchen kann. Diese Andersartigkeit im Vergleich zum Meer der Karibik habe mit der Temperatur zu tun. Diese betrage hier zwischen 10 und 13 Grad, in der Karibik bis zu 30 Grad, so dass Schnorchler hier ganz andere Fische und Pflanzen vorfinden.

In sehr vielen Orten auf der Welt ist die begeisterte Taucherin schon gewesen und hat sich dabei die Unterwasserwelt angesehen. Eines der schönsten Gebiete weltweit sei in Raja Ampat in Indonesien zu finden. Sie musste mit einem Boot an vielen kleinen Inseln vorbeifahren, um dahin zu gelanden. Auch die komplizierte Anreise ist wohl der Grund für die unberührte Natur und dass in glasklarem Wasser riesige Korallen zu sehen seien. Raja Ampat beherbergt rund 80 Prozent der weltweiten Flora und Fauna – vom kleinsten Seepferdchen bis zum riesigen Mantarochen.

Ein Jahr später, 2014, war sie auf Papua-Neuguinea. Etwas ganz Besonderes sei es hier für die Taucher unter Wasser die Mini-Seepferdchen und winzigkleine andere Tiere und Pflanzen mit der sogenannten Makro-Fotografie festzuhalten. Eine enttäuschende Erfahrung dagegen machte sie dagegen ausgerechnet auf der Isla de Pascua: «Das Wasser war nicht sehr sauber und viele Korallen beschädigt.» Ein besonderes Highlight erlebte sie auf den Bahamas, als sie die Möglichkeit hatte Riffhaien zu begegnen.

Dennoch ziehe es sie auch immer wieder zum Tauchen in den hiesigen Pazifik, meistens in Quintay: «So wie wir in Chile die Anden haben und die wilde Natur, so sieht es auch im Pazifik aus. Auch hier viele Felsen, tiefe Unebenheiten und durch die Dunkelheit wenig Farben.» Doch dies hat für Verónica Tapia seinen eigenen Reiz und es gefällt ihr, dass sie hier ihre Fähigkeiten als Taucherin auf die Probe stellen kann.

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