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Samstag, 28 Marz 2020
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Yoga – ganzheitliche Übungen für Körper und Geist

Yoga – körperliche Betätigung für Jedermann.

Von Nicole Erler

Wir leben in einer hektischen Welt und jagen atemlos durch unseren Alltag. Täglich erleben wir neue Herausforderungen im privaten und beruflichen Umfeld, manchmal Extremsituationen, die unser gesamtes System kurzzeitig oder auch chronisch stark belasten. Für körperlichen Ausgleich und Entspannung nehmen wir uns oft wenig Zeit und Raum. Yoga ist eine gute Möglichkeit, etwas für Körper und Geist gleichzeitig zu tun. Bei Stress, Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden, chronischen Kopfschmerzen und Rückenschmerzen sowie in den Wechseljahren ist Yoga hilfreich.

Was versteckt sich genau hinter Yoga?

Yoga ist eine Jahrtausend alte indische Lehre, die Körper und Geist verbinden und harmonisieren soll. Aufbauende und heilende Kräfte werden im Körper geweckt: Der Praktizierende wird gesünder, ausgeglichener und dadurch selbstbewusster. Erreicht wird dies durch die Verknüpfung von Atmung, Körperübungen und Konzentration.

Die im Westen bekannteste Form des Yoga ist das Hatha-Yoga: Ha bedeutet Sonne oder Sonnenatem und tha bedeutet Mond oder Mondatem. Die vielfältigen sogenannten Asanas, die Körper-Atem-Konzentration Übungen, haben eine ganzheitliche Wirkung auf den Menschen. Durch die physische Praxis werden zudem Muskeln aufgebaut und gedehnt, die Flexibilität steigt, der Gleichgewichtssinn wird gestärkt wie auch die Ausdauer. Außerdem steigert die Aktivierung von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gefäßen die Durchblutung und wirkt sich positiv auf die Verdauung und die Arbeit aller Organe aus. Da viele Menschen an Rückenschmerzen leiden, hat «Rückenyoga» großen Zulauf. Auch das «Wechseljahresyoga» zeigt Erfolge. Gezielte Übungen heben den Hormonspiegel der Frau an und wirken Wechseljahresbeschwerden entgegen.

Aus den Lehren des Hatha-Yoga haben sich nach und nach viele anderen Stile, Traditionen und Yoga-Schulen entwickelt. Von ihnen ist das Kundalini-Yoga sehr bekannt geworden. Wer einen kraftvollen und fordernden Übungsstil sucht, Spiritualität fördern will und gern singt, ist bei dieser Yogaform gut aufgehoben. Es  existieren übrigens auch einige verschiedene Formen des Yoga, die ohne körperliche Übungen praktiziert werden.

Yoga – ist das was für jeden?

Mit Yoga kann jeder in jedem Alter beginnen. Sollten Sie jedoch an akuten oder chronischen Krankheiten leiden, sprechen Sie vor Beginn mit Ihrem Arzt. Was Sie dann für die Yogapraxis  brauchen sind lediglich eine große weiche Decke oder eine Yoga-Matte, bequeme Kleidung, einen leeren Magen, ein wenig Zeit und idealerweise eine Yogagruppe, mit der Sie Ihre ersten Erfahrungen sammeln. Los geht es!

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