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Freitag, 10. Juli 2020
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Meister des Wettbewerbs «Jugend debattiert» aus Deutschen Schulen Chillán und Valdivia

Kürzlich fand an der Deutschen Schule Concepción der nationale Wettbewerb «Jugend debattiert» statt. An der von Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) gemeinsam mit der DS Concepción organisierten Veranstaltung nahmen 29 Schüler aus 14 deutschen Schulen von La Serena bis Punta Arenas teil.

Sollten Smartphones zu Unterrichtszwecken erlaubt sein? Dies war eines der Themen, über das die Schüler debattierten. Foto: DS Concepción

«Jugend debattiert» ist ein Wettbewerb, bei dem Schüler lernen, eine Position zu beziehen und diese zu begründen. Am wichtigsten jedoch ist die Vermittlung demokratischer Werte, die die Schüler durch einen sachlichen und respektvollen Meinungsaustausch erlernen. Vor diesem Hintergrund wurde der Wettbewerb vor sechs Jahren von Anna Hendrischk-Seewald, Fachberaterin der ZfA in Chile, ins Leben gerufen. Landesweit nehmen 21 DAS- und DSD- Schulen in Chile an der Veranstaltung teil.

Vorbereitung auf die Debatte

Alle beteiligten Schulen führen interne Debatten durch, aus denen die jeweiligen Schulsieger hervorgehen. Der Weg zum nationalen Wettbewerb ist jedoch sehr anspruchsvoll. Daher werden die Schüler im Unterricht durch das Erlernen von Argumentationstechniken und Fachvokabular auf den großen Tag vorbereitet.

Zu Beginn von «Jugend debattiert» gibt es Workshops, die den Schülern und Lehrkräften den Einstieg auf den kommenden Wettbewerb erleichtern. Die Schüler lernen sich kennen, tauschen ihre Erfahrungen aus und üben die Struktur der Debatte, um ihre Sicherheit im freien Sprechen zu stärken. Die Lehrkräfte werden zudem als Juroren geschult, sodass sie bei der Debatte objektiv entscheiden können.

Jedes Jahr beschert «Jugend debattiert» spannende Debatten zu anspruchsvollen Themen, auch die Veranstaltung an der DS Concepción sollte hier keine Ausnahme sein. Die Schüler führten eine lebhafte Debatte darüber, ob Smartphones zu Unterrichtszwecken erlaubt sein sollten und ob der Betrieb von Autos mit hohem Kraftstoffverbrauch verboten werden sollte. Die besten vier Schüler mit der höchsten Punktzahl aus den jeweiligen DSD und DAS Schulen debattierten im Finale darüber, ob die Benutzung von Bussen und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr kostenlos sein sollte.

Nach zwei spannenden Finaldebatten errangen die Schülerinnen Josefa Robles aus der Deutschen Schule Chillán und Marianne Niklitschek aus der Deutschen Schule Valdivia den Gesamtsieg und die Ehre, ihr Land im internationalen Wettbewerb «Jugend debattiert» in Bogotá im November zu vertreten zu dürfen.

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