ExpoUrbana mit deutsch-chilenischen Experten

Zum ersten Mal fand in Santiago de Chile die Internationale Messe «ExpoUrbana» statt. Bei der Eröffnung dieser viel beachteten Veranstaltung zu nachhaltigem Städtebau am 9. Oktober, an der bekannte deutsche und chilenische Architekturexperten teilnahmen, war auch der deutsche Botschafter Hans-Henning Blomeyer-Bartenstein anwesend. Sein Resumé: «Eine Stadtentwicklung, die Klima- und Umweltschutzfragen genauso adressiert wie effiziente Ressourcennutzung und Lebensqualität im Zeitalter des demografischen Wandels ist ein zentrales Zukunftsthema, bei dem Deutschland sich mit seinem Know-how und seinen Technologien als strategischer Partner für Chile anbietet. Die aktive Beteiligung renommierter deutscher Architekten und Experten bei der ExpoUrbana und die Eröffnung von Fraunhofer InnoCity in Chile im letzten Jahr unterstreichen nochmals diesen Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit mit Chile.»

Auf der Messe präsentieren vom 9. bis 12. Oktober zum ersten Mal zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen ihre Ideen und Produkte zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung. Ziel der Veranstalter ist es, Impulse zu geben für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Problemstellungen des Klimawandels, die mittelfristig nach Lösungen verlangen und daher nicht verschoben werden dürfen. Die Messe soll zu einem regionalen Treffpunkt für nachhaltige Stadtentwicklung werden.

Aus diesem Anlaß lud der Botschafter am Abend des 10. Oktobers deutsche und chilenische Architekten mit internationalem Rang zu einem Essen in die Residenz ein. Zu den Gästen zählten u.a. Matthias Klotz, Dekan der Fakultät für Architektur der Universidad Diego Portales, dessen monographische Werkschau «The poetics of boxes» derzeit im Architekturforum AEDES in Berlin zu sehen ist, sowie Pablo Allard, Dekan der Fakultät für Architektur der Universidad del Desarrollo und Mitorganisator des Forums Santiago 2041, der Ende des Monats auf Einladung der Bundesregierung ebenfalls zum Thema nachhaltiger Stadtentwicklung nach Deutschland reisen wird.

Ebenfalls anwesend waren die deutschen Architekten Professor Matthias Sauerbruch und Alexander Brahm, die zur Teilnahme an der Messe nach Santiago gereist waren. Besonders begrüßt wurden die chilenischen Architekten Luis Izquierdo Wachholtz und Antonia Lehmann, beide Nationalpreisträger für Architektur. Die gegenwärtige Residenz des deutschen Botschafters stammt von Luis Izquierdo.

 

Deutsche Botschaft Santiago

Print Friendly

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*