Energiewende am Ende der Welt

Wie Chile auf Erneuerbare Energien baut

Photovoltaikanlagen in der Atacama-Wüste: Der Norden Chiles weist eine der stärksten Sonneneinstrahlungen der Welt auf. Mehr als 1.275 MW Strom werden bereits aus dieser alternativen Energiequelle erzeugt. Foto: GIZ
Photovoltaikanlagen in der Atacama-Wüste: Der Norden Chiles weist eine der stärksten Sonneneinstrahlungen der Welt auf. Mehr als 1.275 MW Strom werden bereits aus dieser Quelle der Erneuerbaren Energien erzeugt. Foto: GIZ

 

Vom Saulus zum Paulus: Chile baut derzeit seinen Energiemix von fossilen Brennstoffen auf Erneuerbare um – und zwar ganz ohne staatliche Fördermittel.

 

Von Arne Dettmann

Chile ist ein Land der Extreme. – Mit diesem Satz beginnen die meisten der deutschen Reiseführer über das südamerikanische Land, und das nicht ohne Grund: Mit einer Länge von mehr als 5.000 Kilometern würde das schmale, aber äußerst lange Gebiet in Europa einen Streifen vom norwegischen Tromsö nördlich des Polarkreises bis ins südlibysche Ghat in der nordafrikanischen Sahara abdecken.

Doch Extreme müssen nicht immer schlecht sein, findet Rainer Schröer, GIZ-Leiter mehrerer Energieprojekte in Chile, die vom Bundesumweltministerium finanziert werden. Im Gegenteil: In Norden erstreckt sich die riesige, staubtrockene Atacama-Wüste, wo nachts die Astronomen der Europäischen Südsternwarte von ihren Observatorien aus in einen sternenklaren Himmel blicken und am Tage immer mehr Betreiber von Solaranlagen die weltweit stärkste Sonneneinstrahlung nutzen. In den waldreichen Fluss- und Seengebieten Südchiles wiederum generieren Wassermassen grünen Strom. Die Windgeschwindigkeiten seien im ganzen Land gut verteilt, das gigantische Potenzial an oberflächennaher Geothermie in den Anden überhaupt noch nicht erschlossen. Rainer Schröers Fazit: «Chile ist ein Paradies für erneuerbare Energien. Eine solche Diversifikation gibt es praktisch nicht noch einmal auf der Welt.»

Ein riesiges Potenzial also, das Chile immer mehr nutzt. In diesem Jahr hat das Land einen Anteil bei den erneuerbaren Energien am Gesamtstrommix von bereits 42 Prozent erreicht. Bis 2035 soll dieser Fortschritt auf 60 Prozent heraufgeschraubt werden. Im Jahr 2050 könnte Chile seinen Strombedarf zu 70 Prozent aus alternativen Quellen speisen, so die Hoffnung der Regierung. Für den GIZ-Experten ist ein solches Szenario kein romantisches Wunschdenken. «Das ist technisch und wirtschaftlich möglich, machbar und wird auch geschehen.»

 

Kein Gas – Strom abstellen!

Eine erstaunliche Entwicklung, denn es ist gar nicht mal so lange her, dass Chile in eine dramatische Versorgungskrise geschlingert war. Ende der 1990er Jahre hing das Land hauptsächlich von großen Staudämmen ab. Während einer der schlimmsten Dürreperioden seit 40 Jahren musste über Monate immer wieder der Strom rationalisiert – sprich – abgestellt werden.

Windpark bei der nordchilenischen Bergbaustadt Calama: Ein Gigawatt Strom gewinnt Chile bisher aus Windkraftanlagen. In Südchile will das deutsche Unternehmen wpd zukünftig drei Windparks mit einer Leistung von 350 MW einrichten. Foto: Hugo Muñoz/GIZ
Windpark bei der nordchilenischen Bergbaustadt Calama: Ein Gigawatt Strom gewinnt Chile bisher aus Windkraftanlagen. In Südchile will das deutsche Unternehmen wpd zukünftig drei Windparks mit einer Leistung von 350 MW einrichten. Foto: Hugo Muñoz/GIZ

Um die Engpässe zu umgehen und nicht im Dunkeln zu sitzen, suchte Chile seine Rettung in Gasimporten aus Argentinien. Der Nachbar östlich der Anden lieferte auch zunächst, benötigte dann allerdings immer mehr selbst den fossilen Brennstoff für seine eigene Wirtschaft. Ab 2006 drehte die Regierung in Buenos Aires den Gashahn praktisch komplett zu. Die stillgelegten Pipelines in den Anden waren jahrelang ein Mahnmal für das, was passiert, wenn sich ein Staat zu sehr in die Abhängigkeit von anderen begibt.

Händeringend suchte Chile einen Ausweg in Flüssigasimporten aus Übersee sowie im Verfeuern von importierter Kohle, Benzin und Diesel – ein Energiemix, wie er katastrophaler wohl kaum noch ausfallen kann: horrend teuer und umweltschädlich. Verglichen mit OECD-Staaten zahlten chilenische Endverbraucher die höchsten Strompreise. Die Marginalkosten lagen teilweise bei 325 US-Dollar pro MWh – heute sind es im Schnitt 61 US-Dollar. In ihrer Verzweiflung dachten Politiker damals sogar ernsthaft darüber nach, Zuflucht in der Atomkraft zu suchen. Bei einem so stark erdbebengefährdeten Land wie Chile – im Jahr 2010 bebte es mit einer Magnitude von 8,8 auf der Richterskala – schien das aber kaum eine vernünftige Lösung.

 

Ohne Subventionen

Doch in jeder Krise steckt bekanntlich auch die Chance, die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen. Ab 2006 schuf der Gesetzgeber die rechtlichen Rahmenbedingungen, um erneuerbare Energien den Weg zu ebnen. Was zögerlich begann, entwickelte in den vergangenen Jahren aufgrund des Preisrückgangs bei Solar- und Windkraftanlagen eine eigene Dynamik. Insbesondere spanische und US-amerikanische Unternehmen wie Abengoa, Acciona und SunEdison vertrauten dem Ruf Chiles als wirtschaftlich und politisch stabiles Land und machten vor, dass eine alternative Energieerzeugung auch dort möglich ist – und zwar ganz ohne staatliche Förderung wie in Deutschland.

Der spanische Konzern Abengoa baut derzeit in der Atacama-Wüste die erste solarthermische Anlage Südamerikas. Bei «Atacama 1» richten 10.000 Spiegel die Sonneneinstrahlung auf einen Receiver an der Spitze eines 50 Meter hohen Turms. Das Kraftwerk mit einer Kapazität von 210 MW soll nächstes Jahr in Betrieb gehen. Foto: GIZ
Der spanische Konzern Abengoa baut derzeit in der Atacama-Wüste die erste solarthermische Anlage Südamerikas. Bei «Atacama 1» richten 10.000 Spiegel die Sonneneinstrahlung auf einen Receiver an der Spitze eines 50 Meter hohen Turms. Das Kraftwerk mit einer Kapazität von 210 MW soll nächstes Jahr in Betrieb gehen. Foto: GIZ

«Es gibt hier weder einen fest garantierten Abnehmerpreis für grünen Strom noch eine Einspeisepriorität für Erneuerbare», erklärt Rainer Schröer. Seit der Pinochet-Diktatur von 1973 bis 1990 gilt Chile als eine der liberalsten Volkswirtschaften weltweit. Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen müssen sich schonungslos im Konkurrenzkampf mit Gas, Diesel und Kohle messen. Wenn der chilenische Staat neue Verträge zur Stromversorgung öffentlich ausschreibt, dann wird keine Technologie bevorzugt. Der Preis alleine entscheidet.

Jemand, der sich dieser Herausforderung stellte, ist die deutsche Firma wpd mit Sitz in Bremen. Der Projektentwickler sowie Betreiber von On- und Offshore-Windparks ist international tätig, von Taiwan über Rumänien bis nach Kanada. Nun hat wpd als das erste deutsche Unternehmen eine Ausschreibung in Chile gewonnen und wird dort bis 2022 drei Windparks mit mehr als 100 Rotoren und einer Leistung von 350 MW installieren (siehe Infokasten).

Andere Firmen dürften folgen: Das internationale Beratungsunternehmen EY hat in seinem «Renewable energy country attractiveness index» den lateinamerikanischen Staat international auf Rang 6 platziert, gleich hinter Deutschland und Australien. Chile hat zudem ein Modell zur Vergütung von Strom aus kleinen Photovoltaik- und Windkraftanlagen eingeführt, genannt Netbilling, dessen technische Regulierungen auf der Basis der deutschen VDE-Norm erarbeitet wurden. Außerdem sollen die beiden großen Stromnetze im Norden und Süden des Landes noch in diesem Jahr miteinander verbunden werden. Dann können Solarenergie aus dem Norden und Wasserkraft aus dem Süden zur sicheren Energieversorgung beitragen.

Die Einspeisung solch wetterabhängigen Energiequellen wie Sonne und Wind war auch in Deutschland anfangs ein heiß diskutiertes Thema. Auf diese Erfahrungen in der deutschen Energiewende greifen nun die Chilenen zurück. Mit Unterstützung der GIZ werden die konventionellen Gas- und Kohlekraftwerke untersucht, wie flexibel sie auf Bedarfsschwankungen reagieren können. Zudem befindet sich ein nationales Wettervorhersagesystem in der Entwicklung, um kurzfristig auf Einstrahlungs- und Windveränderungen reagieren zu können. Das Ausbalancieren der Variablen bei der Herstellung von grünem Strom sollte zukünftig kein Problem mehr darstellen.

 

Mentalitätswandel

Die Energiewende am «Ende der Welt», wie die Chilenen gerne ihr Land bezeichnen, scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Doch hätte der Wandel vielleicht auch viel schneller ablaufen können? Darüber streiten sich die Geister.

Der bekannte chilenisch-österreichische Journalist und Autor Raúl Sohr kritisierte kürzlich auf einem Energiesymposium der Konrad-Adenauer-Stiftung in Santiago de Chile, dass das Land der internationalen Energiewende hinterher hinke und eigentlich schon viel weiter sein müsste. «Erst seit zwei Legislaturperioden gibt es ein Energieministerium, vorher existierte nicht einmal eine nationale Strategie zur Energieversorgung.» Bremsklotz der Entwicklung seien Raúl Sohr zufolge immer noch die konservativen Unternehmer, allen voran des in Chiles so wichtigen Kupferbergbaus, die den Erneuerbaren Energien misstrauten und lieber auf fossile Brennstoffe setzten.

In der nordchilenischen Region Antofgasta ging bei den Tatio-Geysiren vor Kurzem das erste geothermische Kraftwerk Lateinamerikas in Betrieb. «Cerro Pabellón» weist eine Kapazität von 48 MW – das gesamte Potenzial Chiles bei der Nutzung von Erdwärme wird auf 1.800 GW geschätzt. Foto: Enel Chile
In der nordchilenischen Region Antofgasta ging bei den Tatio-Geysiren vor Kurzem das erste geothermische Kraftwerk Lateinamerikas in Betrieb. «Cerro Pabellón» weist eine Kapazität von 48 MW – das gesamte Potenzial Chiles bei der Nutzung von Erdwärme wird auf 1.800 GW geschätzt. Foto: Enel Chile

Rainer Schröer räumt ein, dass es nicht immer leicht gewesen sei, chilenische Manager von den Vorzügen sauberen Stroms zu überzeugen. Doch ein Mentalitätswandel habe stattgefunden, erkennbar auch daran, dass es nun Unternehmen wie der italienische Energiekonzern Enel, die französische Engie-Gruppe und die chilenische Colbún seien, die in Sonne und Wind investieren. «Die zuvor ablehnende Haltung wurde aufgegeben.»

Vielleicht haben aber auch die Chilenen selbst diesen Wandel unterstützend herbeigeführt. Nach jahrelangen, immer wiederkehrenden Protesten der Bürger gegen das geplante Großwasserkraftwerk HidroAysén in Südchile stoppte die chilenische Regierung Anfang 2014 das umstrittene Vorhaben. Das 2.750 Megawatt starke Projekt von Enel-Tochter Endesa und Colbún sah fünf Stauseen sowie eine 2.200 Kilometer lange Hochspannungsleitung bis in die Hauptstadt und weiter gen Norden zu den Bergwerken vor. Etwa 3,2 Milliarden US-Dollar hätte das Ganze gekostet. Umweltschützer und Anwohner fürchteten dagegen einen irreversiblen Schaden der Natur und konterten mit der Frage, warum man denn nicht in Nordchile mit erneuerbaren Energien Strom erzeuge.

 

Erneuerbare – Motor für die Wirtschaftsentwicklung

Denn dort scheint nicht nur die Sonne und der eisige Humboldtstrom versorgt das Land mit Winden. Auch ein Großteil des geothermischen Potenzials schlummert in Nordchile unter hunderten von Vulkanen. Gemeinsam mit dem chilenischen Energieministerium hat die GIZ das Potenzial berechnet – konservativ betrachtet beträgt dieses etwa 1.870 Gigawatt. Das würde ausreichen, den nationalen Bedarf mehr als 100-fach zu decken.

Einen Teil des in Chile günstig erzeugbaren grünen Stroms könnte das Land in Zukunft an seine Nachbarn Argentinien, Peru und Bolivien exportieren. Ein anderer Teil könnte zum Beispiel für die Meerwasserentsalzung, in der Landwirtschaft, in der Industrie oder zur Produktion von Wasserstoff eingesetzt werden, der dann für den Transportsektor oder als Energiequelle für den chilenischen Kupferbergbaus dienen würde.

Einen Schritt in diese Richtung geht die chilenische Entwicklungsgesellschaft Corfo, die ein Umrüsten von Schwertransportfahrzeugen mit Dieselmotor auf Hybridantrieb im Bergbau fördert. Die Ausschreibungen kommen nicht von ungefähr: Ein Muldenkipper verbraucht täglich zwischen 3.000 bis 4.000 Liter Diesel und pustet somit im Jahr mehr als 3.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid in die Luft. Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens verpflichtet sich Chile aber, bis zum Jahr 2030 seine CO2-Emissionen um 30 Prozent zu reduzieren. Das Land wird zudem ab dem 1. Januar 2018 der erste Staat in Südamerika sein, der eine Kohlendioxidsteuer von fünf US-Dollar pro Tonne auf Kraftwerke mit mehr als 50 MW erhebt.

Die Nutzung von Erdwärme ist in Chile allerdings noch etwas Zukunftsmusik. Bisher wurde nur ein Geothermiekraftwerk mit 48 MW in Betrieb genommen. Während in Deutschland derzeit Tiefenbohrungen von über fünf Kilometer erforderlich sind, um Strom und Wärme aus Geothermie zu erzeugen, wäre dort größtenteils eine Erschließung im Niederenthalpiebereich möglich. Das chilenische Energieministerium plant die Erdwärmenutzung voranzutreiben.

Im Februar vergangenen Jahres sprach der damalige Energieminister Máximo Pacheco denn auch von einem «historischen Wandel», als sein Land ein Gasliefervertrag mit Argentinien unterzeichnete. Zehn Jahre zuvor hing Chile noch am argentinischen Tropf, nun ist der Staat in der Lage, selbst Flüssiggas an seinen Nachbarn zu exportieren. Die Energiewende macht´s möglich. Und es dürfte nicht überraschen, wenn in ein paar Jahren Chile als das Vorzeigebeispiel für eine CO2-arme Volkswirtschaft in Südamerika genannt wird. – Wer die Geschichte Chiles kennt, weiß, dass im Land der Extreme alles möglich ist.

Ein deutscher Windpark bei den chilenischen Ureinwohnern

Diese Investition ist kein Pappenstil: Für 700 Millionen US-Dollar will das deutsche Unternehmen wpd zukünftig drei Windparks in Südchile errichten.

Der «Parque Eólico Malleco» in Collipulli, das wahrscheinlich größte Windkraftprojekt in Lateinamerika, besticht laut Tomas Schröter aber noch durch einen anderen Umstand. Denn die Region Araucanía zählt zu den unterentwickeltsten des Landes und wird durch Anschläge gewaltbereiter Gruppierungen in Mitleidenschaft gezogen. «Dort zu investieren beinhaltet ganz klar ein Risiko», erklärt der wpd-Geschäftsführer, der in Chile geboren und aufgewachsen ist.

Drei Jahre lang habe wpd daher bei den Anrainern des zukünftigen Windparks um Akzeptanz geworben und sei mit den Ureinwohnern des Landes, den Mapuche-Gemeinschaften, ins Gespräch gekommen. «Wir haben eine Beziehung aufgebaut und gegenseitiges Vertrauen geschaffen, unabdingbar notwendig für die Realisierung unseres Projektes», unterstreicht Tomas Schröter. Der Wirtschaftsingenieur hat in Dresden studiert und weiß, wovon der spricht: «In Chile laufen die Dinge anders ab als in Deutschland. In der Araucanía muss man sich mit der Lebenssituation der Menschen und deren Mentalität auseinandersetzen, um Konflikte zu vermeiden.»

Das Engagement scheint sich ausgezahlt zu haben: Beim Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung sei kein einziger Einwand gegen den Windpark geltend gemacht worden, die Erlaubnis wurde im Oktober 2016 erteilt.

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One Comment

  1. Lieber Herr Dettmann,

    immer wieder sind wir, meine Frau Angela, in Chile geboren, und ich begeistert vom Condor mit seinen interessanten Informationen über Chile und die Welt. Mein Eindruck ist, dass Chile es durchaus in mancher Hinsicht mit den Giganten in dieser Welt aufnehmen kann. Das passende Beispiel haben Sie ja in Ihrem Artikel gebracht. Es ist der Anteil bei den erneuerbaren Energien am Gesamtstrommix von 42 Prozent. Davon sind wir in Deutschland noch weit entfernt. Hierzulande beträgt der Anteil immerhin schon 29,5%, aber er ist damit doch noch sehr weit unterhalb des Gesamtstrommixes Chiles. Da kann man nur den Hut ziehen. Auf Sie zurückkommend und Ihre wertvolle Arbeit die Deutsche Sprache in Chile zu erhalten und zu pflegen, wünsche ich Ihnen viel Erfolg und danke Ihnen, auch im Namen meiner Frau, für Ihren langjährigen Einsatz. Viele Grüße aus Oberbayern, Harald und Angela Klussmann

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