Verena Hempel Maack, Sozialhelferin und Förderin deutsch-chilenischer Institutionen in Concepción

Verena Hempel, geboren in Concepción im selben deutschen Krankenhaus, wo sie schon seit 23 Jahren tätig ist, ließ sich als Sozialhelferin in der Universidad de Concepción ausbilden. Sie ist verheiratet, Mutter von vier Kindern und arbeitet halbtags in der Klinik im Bereich der Public Relations. Nachmittags steht sie ihren Kindern zur Verfügung und nimmt sich dann immer Zeit, um in deutsch-chilenischen Institutionen von Concepción mitzuwirken. Sie repräsentiert das deutsche Krankenhaus in den monatlichen Versammlungen, die mit den verschiedenen Gemeinden stattfinden; gehört dem Vorstand des deutschen Sportvereins an und fördert, wenn sie es zeitlich schafft, einige Arbeitsgruppen im Rahmen dieser Organisationen.

 

1 Was wollten sie als Kind werden?

Eigentlich wollte ich immer schon Sozialhelferin sein. Armut hat mich stets bedrückt. Schmerzliche Situationen so vieler Menschen zu sehen reizte mich etwas für sie zu tun und im Bereich der Sozialhilfe zu arbeiten.

 

2.- Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?

Ich glaube schon, obwohl ich vielleicht heute etwas mit Natur und Ökologie dazu studieren würde. Diese Themen interessieren mich mächtig.

 

3.- Wer war und ist heute Ihr Vorbild?

Eigentlich könnte ich keine Namen nennen, denn ich bewundere Menschen, besonders Frauen, die trotz ihrer vielen Schwierigkeiten wie Armut und Krankheit immer guter Laune sind, positiv denken und tüchtig arbeiten, um ihren Kindern eine gute Erziehung zu geben.

 

4.-Wofür sind sie ihren Eltern dankbar?

Dass ich über sie einfach nur sehr stolz sein kann.

 

5.-Was war Ihr schlechtestes Schulfach?

Physik

 

6.- Was macht sie glücklich?

Mit meiner Familie gemütlich frühstücken und im Garten arbeiten.

 

7.- Was macht ihnen Angst?

Natürlich als Mutter, dass meinen Kindern etwas Übles geschehen könnte. Sonst habe ich eigentlich nur vor Spinnen Angst.

 

8.-Worauf könnten sie verzichten?

Auf das Fernsehen

 

9.- Was ist Ihnen peinlich?

Einen Termin zu vergessen.

 

10.- Wen beneiden Sie?

Leute, die besonders musikbegabt sind, als Komponist oder auch Musiker, und die mit Leichtigkeit klassiche, Jazz- und jegliche aktuelle gute Musik spielen können.

 

11.-Mit wem würden sie nie tauschen wollen?

Mit arroganten Menschen, Angebern und Besserwissern

 

12.-Wen würden sie gerne einmal treffen?

George Clooney

 

13.- Was würden sie niemals tun?

In eine Achterbahn steigen

 

14.-  Was regt sie auf?

Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit, Intoleranz.

 

15.- Was ertragen Sie mit Humor?

Alles, sogar Politiker.

 

16.-Über welche eigenen Schwächen ärgern sie sich?

Manchmal meine Unsicherheit

 

17.-Weshalb würden sie nie aus Chile auswandern?

Weil Chile ein wunderschönes Land ist. Und weil die Chilenen nett und lieb und freundlich sind und viel Sinn für Humor haben. Und wegen des guten Weins, des fantastischen Klimas, der Freundschaft und Liebenswürdigkeit der Chilenen und ihren typischen «asado al palo».

 

18.-Wenn sie einen Tag Präsident wären, was würden sie ändern?

Unsere Verfassung, das Erziehungs- und Gesundheitssystem

 

19.- Was sollten die Chilenen ernster nehmen?

Umweltschutz und die Kriminalität, die sich in den letzten Jahren im Land verbreitet hat.

 

20.- Welches Buch lesen sie gerade?

«Historia de amor con hombre bailando» von Hernán Rivera Letelier.

 

21.- Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Maiskuchen und Kartoffelpuffer mit Apfelmus.

 

22.- Was machen sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

Im Garten arbeiten, Sport (Volleyball), Schwimmen, Backen.

 

23.-Bei welchem Film haben Sie geweint?

Bei vielen.  Besonders, in denen Kinder leiden und die von den schrecklichen Tatsachen unserer Weltgeschichte berichten, den vielen Kriegen, die es gegeben hat.

 

24.-Welchen Männertyp finden sie anziehend?

Große Männer mit brauner Haut und dunkelhaarig, die natürlich, sehr romantisch und höflich sind. Also ganz so wie mein Mann!

 

25.-Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?

Meinen Kindern

 

26.- Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?

Das ist mir eigentlich egal. Ich hoffe nur, dass meine Familie immer mit Humor an mich denkt.

 

27.-Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Hab Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit.

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