Pianistin Patricia Rodríguez Seeger

Die vielseitige Pianistin Patricia Rodríguez Seeger tritt nicht nur im Konzertsaal auf, sondern ist auch eine gefragte Klavierdozentin. Damit nicht genug, pflegt sie außerdem das Orgelspiel. Regelmäßig (etwa einmal pro Monat) begleitet sie in der Erlöserkirche den Gottesdienst und wirkt als Pianistin im Dietrich-Bonhoeffer-Chor mit. Ebenso ist sie im Ensemble Martin Lota mit von der Partie, welches im kommenden Monat Mai im Rahmen der Feierlichkeiten zum 500. Jubiläum der Reformation Deutschland und die Schweiz bereisen und bei der Gelegenheit das europäische Publikum mit chilenischer Musik bekannt machen wird.  

 

Was wollten Sie als Kind werden?
Zuerst Wissenschaftlerin und dann ziemlich bald Pianistin.

Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
Nein. Man geht ja auch nicht öfter ins Restaurant, um immer wieder dasselbe Gericht zu essen.

Wer war und ist Ihr Vorbild? 
Meine Eltern und einige Lehrer.

Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
Für alles! Alles, was ich bin, verdanke ich ihnen.

Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
Je nach Schuljahr mal Geschichte, mal Chemie.

Was macht Sie glücklich?
Familie, Liebe, Beruf, vieles…

Was macht Ihnen Angst?
Liebe Menschen zu verlieren.

Worauf könnten Sie verzichten?
Auf unnötigen Luxus.

Was ist Ihnen peinlich?
In einem Konzert nicht anständig zu spielen.

Wen beneiden Sie? 
Ich hoffe, niemanden! Es ist kein angenehmes Gefühl.

Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?
Mit vielen.

Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Gott. Ebenso viele Leute, die schon gestorben sind.

Was würden Sie niemals tun?
Ich möchte nicht in den Himmel spucken.

Was regt Sie auf?
Macht- und Amtsmissbrauch.

Was ertragen Sie mit Humor? 
Schimpfwörter und zweideutige Witze.

Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?
Über Mangel an Zeitbewusstsein.

Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern? 
Da bin ich mir nicht so sicher.

Wenn Sie einen Tag Präsidentin wären, was würden Sie ändern? 
Ich würde auf keinen Fall Präsidentin sein wollen.

Was sollten die Chilenen ernster nehmen? 
Ihre Identität. Sie wollen immer Fremdes nachahmen.

Welches Buch lesen Sie gerade?
«Eine kurze Geschichte der Zeit – vom Urknall zu den schwarzen Löchern» von Stephen Hawking.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Nudeln, Teigwaren.

Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit? 
Spazierengehen, reisen (wenn es geht).

Bei welchem Film haben Sie geweint?  
Bei vielen!

Welchen Männertyp finden Sie anziehend?
Den Mittelländer.

Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen? 
Dem Wissenschaftler Stephen Hawking.

Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
Dass ich niemandem einen Schaden angetan habe.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Immer mit der Ruhe.  

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