Nachgefragt: Valentina Petermann Cresto

Valentina Petermann ist 23 Jahre alt, stammt gebürtig aus Osorno, hat aber fast immer in Puerto Montt gewohnt, wo sie bis 2010 die deutsche Schule besuchte. An der Universität Diego Portales hat sie Journalismus studiert. Im April wird sie ihren Abschlusstitel erhalten, jetzt im Sommer steht ein Praktikum bei LAN Chile auf ihrem Programm. Zu ihren Hobbys zählen Filme sehen, lesen, spazieren gehen und Zeit mit Freunden zu verbringen.

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1. Was wollten Sie als Kind werden?
Als ich klein war, wollte ich Tierärztin werden, bis ich eine Tieroperation im TV gesehen habe. Dann wollte ich Schriftstellerin für Kinder werden. Als ich 13 Jahre alt war, wusste ich, dass ich Journalistin sein würde.

2. Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
Ja, ich wurde auch Journalistin sein. Ich liebe meine Tätigkeit.

3. Wer war und ist Ihr Vorbild?
Als Kind hatte ich kein Vorbild. Jetzt auch nicht.

4. Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
Sie haben mich und meine Entscheidungen immer unterstütz. Auch glauben sie immer an mich und meine Ziele. Sie sind immer dabei.

5. Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
Mathematik auf jeden Fall.

6. Was macht Sie glücklich?
Liebe macht mich glücklich. Für mich ist die wichtigste Sache in meinem Leben: die Liebe von meiner Familie, meinem Freund und meiner Freunde zu bekommen und auch Liebe anderen Menschen zu geben. Süßigkeiten machen mich auch sehr glücklich.

7. Was macht Ihnen Angst?
Die Motten

8. Worauf könnten Sie verzichten?
Cochayuyo und Smartphones. Die Welt würde besser sein ohne Cochayuyo und Leute würden glücklicher sein ohne Smartphones.

9. Was ist Ihnen peinlich?
Wenn ich zu viel niese und keine Taschentücher habe.

10. Wen beneiden Sie?
Die Leute, die gut singen.

11. Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?
Journalisten, die in der Farándula («Regenbogenpresse», Boulevardjournalismus; Anmerk. d. Red.) arbeiten.

12. Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Meine Oma. Ich würde gerne sie wieder einmal treffen.

13. Was würden Sie niemals tun?
Jemanden zu töten.

14. Was regt Sie auf?
Aufregen als «emocionar»: Zu viele Sachen. Aufregen als «irritar»: Homophobie, Intoleranz, Ungeduld, Egoismus und wenn die Leute grundlose Meinungen abgeben.

15. Was ertragen Sie mit Humor?
Wenn ich eine ganz leichten Auffahrunfall verursache.

16. Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?
Ich bin zu laut und ich spreche zu viel (und zu schnell).

17. Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?
Ich liebe mein Land. Chile ist für mich einer der besten Orte in der Welt. Es ist ein Land mit vielen Ressourcen und Landschaften. Wir haben noch viel zu tun für unser Land, deswegen würde ich nie für immer weggehen.

18. Was sollten die Chilenen ernster nehmen?
Pünktlichkeit.

19. Welches Buch lesen Sie gerade?
«Macanudo» (Liniers), «Comunicación Estratégica: vivir en un mundo de señales» (Ascanio Cavallo und Eugenio Tironi) und «Budismo zen y psicoanálisis» (D.T.Suzuki und Erich Fromm)

20. Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Spaghetti alfredo

21. Bei welchem Film haben Sie geweint?
Sind so viele, an die ich mich nicht erinnern kann. Aber das letzte Mal, da ich geweint habe, war als bei «Friends» Mónica und Chandler sich verloben.

22. Welchen Männertyp finden Sie anziehend?
Männer, die keine extreme Meinungen und Ideologien haben. Männer, die lachen mögen und die Zeit für ihre eigene Familie und Freunde haben.

23. Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
Sie war laut und hat immer zu viel gesprochen. Aber sie war nett und liebevoll.

24. Wie lautet Ihr Lebensmotto?
«Il faut bien que je supporte deux ou trois chenilles si je veux connaître les papillons.» Le Petit Prince

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