Heidi Dettwiler, Direktorin des Therapiezentrums Miravalle

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Die Therapeutin Heidi Dettwiler ist chilenisch-schweizerischer Abstammung. Am 30. Juli 1959 in Santiago geboren, besuchte sie die Schweizer Schule und das Liceo Manuel de Salas. Während ihrer Kindheit verbrachte sie viel Zeit in Panguipulli und Papudo. Als Erwachsene begann sie, ihren Weg in den östlichen Weisheiten zu suchen und widmete sie sich Meditation, Yoga und Buddhismus. Vor einigen Jahren gründete sie das Entspannungs- und Bildungszentrum Miravalle im Tal des Quilimarí. Sie ist Autorin des Buches «Cocina para el Alma» und veranstaltet Kochkurse für vegetarische Küche. Heidi Dettwiler ist verheiratet, Mutter eines Sohnes und hat zwei Enkelkinder.

1. Was wollten Sie als Kind werden?
Krankenschwester und Lehrerin sowie Malerin und Schriftstellerin. Kurz auch mal Kinostar!

2. Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
Vielleicht, jedoch gibt es so viel Schönes zu lernen und zu tun!

3. Wer war und ist Ihr Vorbild?
An erster Stelle mein Vater. Als junges Mädchen Che Guevara, Florence Nightingale, Dr. Schweitzer. Später Gandhi, Mandela, Martin Luther King Jr., John Lennon, Antoine de Saint Exupery, Khalil Gibran, Rumi, Tagore, Bach, Goethe, Dalai Lama, Thich Nhat Hanh, Matthieu Ricard.

4. Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
Vor allem für das Leben selbst. Meinem Vater speziell für das Weitergeben seiner tiefen Verbindung zur Natur. Meiner Mutter für ihre Lust am Immer-weiter-Kämpfen, ihre Kraft.

5.Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
Chemie

6. Was macht Sie glücklich?
Natur genießen, an exotische Orte zu reisen, mein spiritueller Weg, tanzen, kochen.

7. Was macht Ihnen Angst?
Zu schnell zu fahren, das stürmische Meer

8. Worauf könnten Sie verzichten?
Fernsehen, aktuelle Mode, hohe Schuhe, in Städten zu wohnen, McDonald´s, Pizza Hut, Asados, Reggaeton, öffentliche Plätze, wo man raucht.

9. Was ist Ihnen peinlich?
Leute, die keinen Respekt haben, in jeglicher Form: gegenüber anderen, Tieren, der Natur.

10. Wen beneiden Sie?
Hmmm, das ist privat!

11. Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?
Mit George Busch, Pinochet, Arnold Schwarzenegger, Kim Jong Un, Patricia Maldonado, Evelyn Matthei, Dra. Cordero

12. Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Um etwas Schönes anzuschauen: George Clooney. Eine sehr intelligente Person: Fritjof Capra. Eine sehr mutige: Malala Yousafzai. Eine sehr spirituelle: Eckhart Tolle, Dalai Lama (habe ihn schon getroffen, aber würde gerne wieder bei ihm sitzen). Eine sehr künstlerische: Van Gogh’s Reinkarnation.

13. Was würden Sie niemals tun?
Geld mit Waffen machen, wieder Fleisch essen, rauchen, Drogen nehmen

14. Was regt Sie auf?
Unordnung, Unpünktlichkeit, Faulheit

15. Was ertragen Sie mit Humor?
Schwäche

16. Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?
Angst, Intoleranz

17. Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?
Ich würde auswandern, wenn es nötig wäre. Leben bedeutet Wandel. Ich halte nicht fest an diesem Land, die ganze Welt könnte mein Zuhause sein. Das Gefühl der Heimat hängt von meinen inneren Erlebnissen ab und vor allem von meinem Bewusstsein.

18. Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?
Möglicherweise so viel, dass ich nie Präsidentin werden könnte!

19. Was sollten die Chilenen ernster nehmen?
Mehr Verbindlichkeit in Bezug auf ihre Arbeit, dem Nächsten, ihrem Wort… und mehr Verantwortung gegenüber der Umwelt.

20. Welches Buch lesen Sie gerade?
The Tibetan Book of the Dead

21. Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Brauner Reis mit Linsen

22. Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
Spaziergänge in schöner Natur, speziell in den Bergen, lesen, einen guten Film schauen, gärtnern, etwas Hausgemachtes essen, verschiedenste Handarbeiten

23. Bei welchem Film haben Sie geweint?
Ich weine bei vielen Filmen! Vor Kurzem habe ich bei den Dokumentarfilmen «Thriving» und «Daughter of India» viel geweint!

24. Welchen Männertyp finden Sie anziehend?
Gut aussehend, intelligent, spirituell, gesund und mit tätigen Händen

25. Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?
Isabel Allende, der Schriftstellerin

26. Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
Dass ich tolerant bei Unordnung und Faulheit war.

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