Erika Vöhringer – Pianistin

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Erika Vöhringer ist nicht nur Pianistin, sondern auch Englischlehrerin und 23-fache Großmutter. Während ihrer langjährigen regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland hat sie sich auf Kammermusik, insbesondere Liedbegleitung spezialisiert. In ihrer Freizeit spielt sie Akkordeon und gibt ihren zahlreichen Enkeln Klavierstunden. Ihre Lieblingslektüre sind Musikerbiografien und natürlich Partituren.
1. Was wollten Sie als Kind werden?
Es war für mich ganz natürlich Pianistin zu werden, weil in meinem Elternhaus stets eine sehr musikalische Stimmung herrschte.

2. Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
Auf jeden Fall.

3. Wer war und ist Ihr Vorbild?
Meine Mutter.

4. Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
Für alles: die Liebe, die Sorgsamkeit, die Freude, die Musik, das Klavier und das Akkordeon.

5. Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
Geografie, bis heute.

6. Was macht Sie glücklich?
Musik machen, Musik hören, mit meiner Familie und meinen Freunden zusammen zu kommen. Das Meer beobachten und am Meer entlanggehen. Die Farben des Himmels anschauen.

7. Was macht Ihnen Angst?
Dass einem meiner Familienmitglieder etwas Trauriges oder Schwieriges passieren könnte.

8. Worauf könnten Sie verzichten?
Auf feines Essen, aufs Ausgehen, auf die Kinobesuche – ich kann auf vieles verzichten, nur nicht auf die Musik.

9. Was ist Ihnen peinlich?
Zu einem vereinbarten Termin verspätet zu erscheinen.
10. Wen beneiden Sie?
Niemand.

11. Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?
Mit jemandem, der böse Instinkte hat.

12. Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Alfred Brendel, Radu Lupu, Mitsuko Uchida, Jonas Kaufmann, Simon Rattle.

13. Was würden Sie niemals tun?
Betrügen.

14. Was regt Sie auf?
Eine gute Musikdarbietung, besonders auf dem Klavier. Ebenso wenn es sich um Gesang oder um andere Instrumente handelt. Andererseits wachsam zu sein, um ständig neue Gesichtspunkte oder Details der Musik zu entdecken, der Komponisten, der Zusammenhänge im Leben, der Zufälle und Übereinstimmungen, die sich unter den Personen ergeben. Das ist etwas, was mich immer aufregt.
15. Was ertragen Sie mit Humor?
Die häuslichen Vorfälle. Ich lache mit meinem Hausmädchen.
16. Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?
Häufig zu spät zu kommen. Mein Gefühl für die Zeitberechnung ist fürchterlich.

17. Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?
Weil meine Familie hier lebt.

18. Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?
Es würde mir niemals zusagen, Präsident zu sein.

19. Was sollten die Chilenen ernster nehmen?
Traditionen, Werte, die eigene Geschichte, die politische Bildung.
20. Welches Buch lesen Sie gerade?
Die neue Biografie Ludwig van Beethovens von Bernard Fauconnier und biografische Aufzeichnungen über Joseph Haydn von seinem Freund Georg August Griesinger in zweisprachiger Ausgabe.

21. Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Kassler mit Apfelmus, gebratener Seeaal, Ravioli, Crème Brulée.

22. Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
Wenn kein Klavier zur Hand ist, lesen, Filme mit guten Schauspielern sehen oder Konzerte auf DVD oder Youtube hören, spazieren gehen, die Pflanzen gießen.

23. Bei welchem Film haben Sie geweint?
«Polonaise» (über das Leben von Chopin), «Die Regenschirme von Cherbourg», «Le Maître de Musique», «Salaam Bombay!».

24. Welchen Männertyp finden Sie anziehend?
Weise und bescheiden, sensibel, fröhlich und humorvoll.
25. Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?
Meinem Doktor, meinem Zahnarzt, Cástor Narvarte jun., Martin Bachmann, Walter Krumbach.
26. Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
Dass ich ein guter Mensch gewesen bin.

27.Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Miteinander leben, dem Nächsten gütig sein und ihn aufnehmen.

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