Christian Preuss Industriekaufmann und neuer Geschäftsführer am Insalco



Der in Santiago geborene Deutsch-Chilene ChristianPreuss (53) ist verheiratet mit Marcela Uribe und hat drei Kinder: Axel (21),Martina (19) und Cristóbal (17). Als junger Mann absolvierte er eine Ausbildungzum Industriekaufmann bei der Bayer AG in Leverkusen. Nach seiner Rückkehr erhielt er einen Diplomabschluss in Betriebswirtschaftan der Universidad Adolfo Ibañez in Santiago, wo er später zudemeinen Magister in Human Resources absolvierte. Seit März 2018 ist er Geschäftsführeram Insalco, dem kaufmännischen Bildungszentrum, das Ausbildungsgänge im dualenSystem anbietet.



Was wollten Sie als Kind werden?

Ich wollte Pilot werden.

Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichenBeruf ergreifen?
Auf jeden Fall. Mein Beruf und die unterschiedlichen Tätigkeiten, die ich in meinen über 30 Jahren Berufserfahrung ausüben konnte, machen mir großen Spaß. Meine Vorliebe ist, mit anderen Menschen zusammen arbeiten zu können und neue, interessante Projekte gemeinsam zu realisieren. Auf jeden Fall. Mein Beruf und die unterschiedlichen Tätigkeiten, die ich in meinen über 30 Jahren Berufserfahrung ausüben konnte, machen mir großen Spaß. Meine Vorliebe ist, mit anderen Menschen zusammen arbeiten zu können und neue, interessante Projekte gemeinsam zu realisieren.

Wer war und ist Ihr Vorbild?

Annemarie Schlechter und Wolfgang Preuss, meine Eltern

Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?

Ich bin ihnen für eine schöne und liebevolle Kindheit sowie für eine gute Erziehung,dankbar.

Was war Ihr schlechtestes Schulfach?

Ich habe mich mit Chemie und Biologie nie so richtig anfreunden können.

Was macht Sie glücklich?

Mit meiner Familie zu sein, gemeinsam zu reisen und ein schönes Stück Fleisch zusammen zu grillen.

Was macht Ihnen Angst?

 Nichts Besonderes

Worauf könnten Sie verzichten?

Auf Zucchini, in allen möglichen Varianten und Vorbereitungsformen

Was ist Ihnen peinlich?

Wennandere Menschen meinen, sie müssten unbedingt etwas sagen, und es nicht der Fall ist.

Wen beneiden Sie?

Eigentlich niemanden. Ich bin mit mir und mit meinem Leben sehr glücklich und zufrieden.

Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?

Mit denen, die keine Privatsphäre haben (wollen) und ständig in den Medien erscheinen (müssen).

Wen würden Sie gerne einmal treffen?

Roger Federer

Was würden Sie niemals tun?

Fallschirmspringen und ähnliches

Was regt Sie auf?

Die Unpünktlichkeit, und wenn jemand nicht so handelt, wie sie/er es versprochen hat.

Was ertragen Sie mit Humor?

Meine eigenen Schwächen

Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?

Ärgern tun sie mich nicht, ich versuche sie mit Humor zu ertragen und arbeite an ihnen, damit sie nicht so auffällig sind.

Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?

Weil es meine Heimat ist, und ich mich hier sehr wohl fühle. Es ist sehr schön zu reisen, andere Länder und Kulturen kennenzulernen, aber es ist auch immer wieder schön zurück nach Chile, nach Hause, zu kommen.

Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?

Nein, das ist nichts für mich. Ich ziehe vor, in meinem normalen Alltag die nötigen Beiträge zu leisten, um das zu verändern, was anders sein soll, und auch das zu bewahren, was in Ordnung ist und nicht verändert werden sollte. In dem Zusammenhang ist es heute eine der größten Herausforderungen, solide Grundsteine für eine qualitativ hochwertige und praxisnahe Erziehung zu legen; eine Erziehung, die den Menschen nicht nur theoretische Kenntnisse vermittelt, sondern ihnen vor allem die Möglichkeit gibt, dieses Wissen permanent anzuwenden und auf diese Art und Weise weiter zu entwickeln.

Was sollten die Chilenen ernster nehmen?

Es gibt vieles, was ernster genommen werden muss, zum Beispiel Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Rechte und Pflichten. Es fehlt manchmal sehr an dem, was wir als «walk the talk» verstehen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich bin kein eifriger und auch kein fleißiger Leser, lese aber gerne über unterschiedliche Themen, von Fliegerei bis hin zu Wirtschaftsthemen, Organizational Culture und Coaching.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Es geht nichts über einen schmackhaften Asado, in allen möglichen Varianten. Als Nachtisch – der darf nie fehlen – Pie de Limón, Torta de Merengue con Lúcuma und/oder Leche Nevada.

Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

Ich bin gerne zu Hause oder auf unserer Parcela in Melipilla, spiele gerne Tennis (nicht so oft, wie ich sollte) und verfolge die Erfolge (hoffentlich!) der UC im lokalen Fußball.

Bei welchem Film haben Sie geweint?

Ufff…verschiedene

Welchen Frauentyp finden Sie anziehend?

Meine Frau Marcela – sympathisch, intelligent, energievoll, attraktiv und eine super Lebenspartnerin

Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?

Meiner Frau; sie ist der Motor unserer Familie, ist immer für jeden da, kümmert sich sowohl um die kleinen Details, als auch um die «großen Themen», und schenkt uns ihre Liebe, Lebensfreude und Optimismus.

Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?

Auf ihn war Verlass.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

No dejes que los elogios de otros te lleguen a la cabeza, ni dejes que sus críticas te lleguen al corazón.

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