Andreas Liedtke, Berater fürs Coaching von Führungskräften

Andreas Liedtke stammt gebürtig aus Hamburg-Eppendorf und wanderte 1967 nach Chile aus. Der Deutsche hat 20 Jahre lang bei Beiersdorf und Wella im Marketing gearbeitet und betätigt sich heutzutage als Gründer der Liedtke Consulting Group als Executive Coach der Führungsebene von mittelständischen und großen Unternehmen. Der 51-Jährige ist verheiratet und hat zusammen mit seiner Frau vier Kinder.

 

  1. Was wollten Sie als Kind werden?
    Als Kind wollte ich Naturforscher werden und mit Tieren in der Natur arbeiten. Dann entdeckte ich mein Interesse an den Menschen.
  2. Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
    Definitiv ja. Mit Menschen zu arbeiten ist zu meiner Leidenschaft geworden.
  3. Wer war und ist Ihr Vorbild?
    Die Mitglieder unserer Familie – inklusive meiner Frau, Eltern und meines Bruders – sind für mich ein wichtiges Vorbild. Von jedem habe ich viel Lebenswichtiges gelernt und jedem bin ich äußerst dankbar.
  4. Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
    Dass sie mir die Freiheit gegeben haben, mich entsprechend meiner Persönlichkeit zu entwickeln und dass sie mir vertraut haben.
  5. Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
    Mathe mit 4,1
  6. Was macht Sie glücklich?
    Wenn ich andere Menschen glücklich machen kann.
  7. Was macht Ihnen Angst?
    Das heutige Weltwirtschaftssystem mit ihrer Überverschuldung und die Bedrohung der Natur.
  8. Worauf könnten Sie verzichten?
    Auf rücksichtlose Menschen und auf die Ungerechtigkeit
  9. Was ist Ihnen peinlich?
    Nichts. Ich lass gerne die Menschen denken, was sie gerne denken wollen. Die Wahrheit ist es ja sowieso nicht.
  10. Wen beneiden Sie?
    Unseren Hund und unsere Katze. Sie schlafen den ganzen Tag und dafür werden sie von uns allen gekrault und gefüttert.
  11. Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?
    Mit Angela Merkel, die Frau ist bewundernswert.
  12. Wen würden Sie gerne einmal treffen?
    Mich selbst. Das würde mir die Gelegenheit geben mich besser kennen zu lernen (Licht- und Schattenseite)
  13. Was würden Sie niemals tun?
    Ich würde niemals sagen, dass ich etwas niemals machen werde. Das Leben ist doch zu unvorhersehbar.
  14. Was regt Sie auf?
    Zu viel Struktur und Regeln, die Handwerker in Chile, die Ungerechtigkeit.
  15. Was ertragen Sie mit Humor?
    Den Autoverkehr in Santiago; es bringt doch nichts sich aufzuregen.
  16. Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?
    Über meine Schusseligkeit
  17. Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?
    Ohhh, das ist eine gute Frage. Was ich am meisten in den zehn Jahren, als ich in Deutschland gelebt habe (1985 – 1995), aus Chile vermisst habe, waren meine Familie, Freunde und Bekannte, die Reisemöglichkeiten in die unbelastete Natur Chiles, die Nähe zu den Bergen und dem Meer, die Angelmöglichkeiten, das Wetter, das gute Essen, den Club Manquehue, die Freiheit Dinge zu unternehmen.
  18. Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?
    Den Präsidenten.
  19. Was sollten die Chilenen ernster nehmen?
    Ihre Versprechen. Eine Gesellschaft basiert auf dem Einhalten von Versprechen. Das Nichteinhalten zerstört das Vertrauen, und ohne gegenseitiges Vertäuen ist das Leben doch besonders schwer und ermüdend.
  20. Welches Buch lesen Sie gerade?
    Ich lese immer mehrere Bücher gleichzeitig. Zur Zeit lese ich: «Storytelling for success» (Weber), «Create a World that Works» (Alan Seale) und «Schemacoaching» (Dr. Björn Migge)
  21. Was ist Ihr Lieblingsgericht?
    Fisch in allen möglichen Zubereitungen, vom Matjessalat hin bis zum Congrio frito.
  22. Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
    Angeln ist eine meiner Leidenschaften, am liebsten mit guten Freunden und den Kindern Fliegenfischen im Süden oder Schollenangeln im Norden. Am Wochenende mit meiner Frau mit dem Fahrrad auf den San Cristóbal, eine Bergwanderung, Skilaufen oder mit dem Motorrad an die Küste.
  23. Bei welchem Film haben Sie geweint?
    Beim Zeichentrickfilm «Lilo und Stich», abwechselnd vor Freude und Traurigkeit.
  24. Welchen Frauentyp finden Sie anziehend?
    Frauen, die sich sehr meiner Frau ähneln.
  25. Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?
    All den Menschen, die sich Tag für Tag darum kümmern, dass wir eine bessere Welt haben, wo die Zufriedenheit, das Glücklichsein und Respekt im Vordergrund stehen. Dabei kommt mir Sabine Köhler in den Sinn mit ihrer Albert-Schweitzer-Schule in Puente Alto. Es gibt aber zum Glück ganz viele Sabinen.
  26. Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
    Ein früherer Chef hat mir einmal gesagt: «Dein Problem ist, dass du ein zu guter Mensch bist», und ich fragte mich, wo denn das Problem sei? Also, wenn mir nachgesagt wird, dass ich ein guter Mensch war, wäre ich sehr dankbar und zufrieden.
  27. Wie lautet Ihr Lebensmotto?
    In Bewusstsein leben, Augen und Ohren öffnen! Denn wer im Unbewusstsein lebt, kann sich nicht ändern.
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