Alberto Hermanns, Verwalter des Deutschen Turnvereins Concepción

Alberto Hermanns wurde am 15. November 1943 in Valdivia geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf dem Land in Chahuilco. In Osorno ging er zur Deutschen Schule. Später studierte Hermanns vier Jahre lang Maschinenbau an der Universität von Valdivia ging sowie ein Jahr an der Uni Concepción. Zurück in Osorno fand er seine erste Anstellung in der Molkerei Dos Álamos in Purranque. Später wohnte er in Valdivia und Concepción, wo er derzeit den Deutschen Turnverein, die Mehrzwecksportanlage sowie die Räumlichkeiten des Vereins in San Pedro und das Lokal im Zentrum verwaltet.
Alberto Hermanns ist mit Karin Brockmann aus Concepción verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Töchter und sechs Enkelkinder.

4072_p16_1

1.    Was wollten Sie als Kind werden?
Als Kind wollte ich Polizist werden. Mit der Zeit fand ich die Maschinen und ihre Arbeitsweise immer interessanter.
2.    Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?
Ich denke ja, weil er mir ermöglicht hat, viele Menschen und Orte kennenzulernen.
3.    Wer war und ist Ihr Vorbild?
Meine Mutter.
4.    Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
Für die Erziehung, die sie uns gaben. Außerdem bin ich ihnen für die Freiheit dankbar, die wir hatten, um uns zu entwickeln und um Streiche zu spielen.
5.    Was war Ihr schlechtestes Schulfach?
Chemie. Bis heute fällt es mir schwer, dieses Fach zu verstehen.
6.    Was macht Sie glücklich?
Das Glück der Menschen und, wenn möglich, zu ihrem Glück etwas beitragen zu können.
7.    Was macht Ihnen Angst?
Dass meiner Familie ein Unglück zustößt.
8.    Worauf könnten Sie verzichten?
Eine Diskothek mit extrem hohem Geräuschpegel zu besuchen.
9.    Was ist Ihnen peinlich?
Einem Publikum entgegentreten und womöglich eine Rede halten zu müssen.
10.    Wen beneiden Sie?
Eigentlich niemanden. Ich denke, dass jeder sich das aussucht, was er wünscht.
11.    Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?
Mit einer neidischen und nachtragenden Person.
12.    Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Den Papst Franziskus.
13.    Was würden Sie niemals tun?
Eine Achterbahn besteigen.
14.    Was regt Sie auf?
Die Respektlosigkeit der Chilenen.
15.    Was ertragen Sie mit Humor?
Eigentlich alles.
16.    Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?
Über mein fehlendes Selbstvertrauen in gewissen Situationen.
17.    Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?
Weil es – mit seinen Vorzügen und Nachteilen – mein Vaterland ist. Außerdem besitzt es eine lange und verrückte Geographie, wo man die Möglichkeit hat, sich den Ort auszusuchen, der einem am meisten gefällt.
18.    Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?
Ich würde nach Möglichkeit das Gesundheitssystem ändern, sodass alle Bürger eine erstklassige Versorgung bekämen, ohne dass diese von ihrem Geldbeutel abhängig wäre. Das gleiche gilt für das Pensionssystem, welches heute Renten auszahlt, die nicht den Beträgen entsprechen, die man während des Arbeitslebens eingezahlt hat.
19.    Was sollten die Chilenen ernster nehmen?
Sie sollten in jeder Hinsicht verantwortungsvoller sein. Sie sollten verstehen, dass Freiheiten auch Pflichten voraussetzen. Und sie sollten die Umwelt schützen.
20.    Welches Buch lesen Sie gerade?
Momentan habe ich kein Buch zur Hand, hauptsächlich weil mir meine Pflichten zu wenig Zeit lassen.
21.    Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Das fällt mir schwer zu sagen bei so vielen guten Gerichten, die es gibt. Ich würde mich für einen guten Spießbraten, wie er im Süden zubereitet wird, mit Kartoffeln und Salaten, entscheiden.
22.    Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
Ausruhen und dabei ein gutes Fernsehprogramm schauen.
23.    Bei welchem Film haben Sie geweint?
Daran erinnere ich mich jetzt nicht.
24.    Welchen Frauentyp finden Sie anziehend?
Ich mag lebenslustige, fröhliche Frauen.
25.    Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?
Meinen Töchtern und meinen Enkelinnen und Enkeln.
26.    Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?
Dass es anerkannt wird, was man im Leben geleistet hat.
27.    Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Das Leben täglich so gut wie möglich zu erleben.

Print Friendly, PDF & Email

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*