Bachelet sieht Österreich als Vorbild bei Bildungsreform

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Santiago (ade) – Auf ihrer Reise zum UN-Klimagipfel in Paris hat sich Chiles Staatspräsidentin Michelle Bachelet Anfang Dezember auch in Wien mit dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer getroffen. Zentrales Gesprächsthema war nicht nur die Flüchtlingskrise in Europa, sondern auch das Bildungssystem.
«Unser Problem ist nicht der Zugang zu Bildung, sondern die Qualität von Bildung», erklärte die chilenische Präsidentin bei einer Pressekonferenz. «Wir müssen den Zugang zu höherer Bildung erleichtern.» In Österreich gebe es diese «kostenloss und qualitätsvolle Bildung» bereits. Bachelet hob das duale Ausbildungssystem hervor, bei dem Österreich weltweit zu den Pionieren zähle. Die chilenische Präsidentin, die zuvor die Wiener Berufsschule für Metall- und Glasbautechnik besucht hatte, sagte bezogen auf ihr eigenes Land, dass akademische und technische Ausbildung enger verzahnt werden müssten. Außerdem sollte mehr mit den Unternehmen zusammengearbeitet werden.
Ein Vorbild sei zudem die zentrale Rolle von erneuerbaren Energien in Österreich, erklärte Bachelet. Hier wolle man künftig – wie auch im Infrastrukturbereich – enger kooperieren, betonte Bundespräsident Fischer.

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