Empfehlenswerte Klassikeinspielungen – Mai 2019

Zusammenstellung: Walter Krumbach

Wolfgang Amadeus Mozart: «Le nozze di Figaro»

Ernest Blanc, Elisabeth Schwarzkopf, Fernando Corena, Elisabeth Söderström, Teresa Berganza, Giorgio Taddeo u. a. Musikalische Leitung: Carlo Maria Giulini.

ica classics, 2 CDs.

Erscheint am 3. Mai 2019.

Die live-Aufnahme aus der Londoner Royal Festival Hall vom 6. Februar 1961 zum ersten Mal auf CD.     


Franz Schubert: Elysium – Sämtliche Werke für Männerchor

Camerata Musica Limburg/Jan Schumacher.

Genuin, 1 CD.

Erscheint am 3. Mai 2019.

«Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium», singt der Tenor, aber es ist nicht Beethovens weltbekannte Weise. Schubert vertonte Schillers Ode «An die Freude» bereits 1815, acht Jahre vor Beethoven. Das kultivierte Limburger Ensemble ist für dieses anspruchsvolle Repertoire Schuberts eine Idealbesetzung. 


Wolfgang Amadeus Mozart: «Die Zauberflöte»

Peter Schreier (Tamino), Edita Gruberova (Königin der Nacht), Ileana Cotrubas (Pamina), Martti Talvela (Sarastro), Christian Boesch (Papageno) u. a. Musikalische Leitung: James Levine. Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle.

Arthaus Musik, 1 DVD.

Erscheint am 17. Mai 2019.

Die Premiere der Salzburger Festspiele von 1982 erhielt von Kritik und Publikum einstimmiges Lob. Gruberova wurde als «größte Königin der Nacht aller Zeiten» (FAZ) gepriesen, dazu kamen Talvelas balsamiger Sarastro und Boeschs Papageno, dem diese Rolle auf den Leib geschrieben zu sein schien. 


Alison Balsom – Sound the Trumpet

Alison Balsom, Trompete und The English Concert/Trevor Pinnock. 

Warner Classics, 2 Vinyl.

Erscheint am 17. Mai 2019.

Die erfolgreiche englische Trompeterin Alison Balsom glänzt mit festlichen Stücken von Georg Friedrich Händel und Henry Purcell. Mit von der Partie sind außerdem der Countertenor Iestyn Davies und die Sopranistin Lucy Crowe.


Clara Schumann: Madame Schumann

Ragna Schirmer, Klavier.

Berlin Classics, 2 CDs.

Erscheint am 17. Mai 2019.

Ragna Schirmer spielt zwei Programme, mit denen Robert Schumanns Ehefrau seinerzeit auf Konzertreise ging. Dabei geht es ihr nicht nur um die Werke, sondern auch um das Umfeld, in dem Clara wirkte: Die Pianistin hat sich in Claras Tagebücher und Briefe sowie die Erinnerungen ihrer Kinder eingelesen und kennt sämtliche Biografien der großen Kollegin. Kürzlich erhielt sie den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau.    

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