Und so sieht Santiago von oben aus

Santiago (ade) – «Von oben sehen die Autos aus wie Ameisen», berichtete Dieter Janssen, der den Blick vom 300 Meter hohen Gran Torre bereits genossen hatte, nun aber ein zweites Mal rauf wollte. Weil es eben so schön war.

Die Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer (Camchal) hatte ihren Mitgliedern angeboten, das höchste Gebäude Lateinamerikas zu besichtigen. Und so traf sich denn vor Kurzem eine kleine Gruppe im Einkaufszentrum des Costanera Centers, um unter Leitung von Cencosud-Mitarbeitern Francisca Bardavid Lessmann in einem Fahrstuhl hinaufzudüsen.

Ganze 62 Stockwerke Höhenunterschied müssen dabei überwunden werden. Während der rasanten Fahrt knackt es ordentlich in den Ohren. Und dann ist man oben, wo die Bauarbeiter noch werkeln und wir Besucher daher aus Sicherheitsgründen einen Schutzhelm tragen. Aber die Fensterscheiben sind schon fest eingebaut – Gott sei Dank!

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Denn die Aussicht verschlägt einem tatsächlich den Atem. Ganz Santiago liegt dem Betrachter zu Füßen, die Sicht auf die Anden ist überwältigend, und auf den benachbarten Cerro San Cristóbal blickt man förmlich von oben herab. Einfach grandios. Oder wie der deutsche Musiker Reinhard Mey singen würde:

 

Über den Wolken

Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

Alle Ängste, alle Sorgen

Sagt man

Blieben darunter verborgen

Und dann

Würde was uns groß und wichtig erscheint

Plötzlich nichtig und klein

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