Kütralkura: Erster Weltgeopark in Chile

UNESCO hebt geologische Vielfalt hervor

Weltgeopark Kütralkura in Chile
Wandern am Vulkan Lonquimay. Das Gebiet zählt nun laut UNESCO zum ersten Weltgeopark in Chile. Foto: Cristian Levy/Amity Tours

Am 16. April hat der Exekutivrat der UNESCO Kütralkura zum Weltgeopark ernannt. Kütralkura ist Mapudungún und bedeutet «Feuerstein». Der Park liegt in der Region Araucanía und umfasst Siedlungsgebiete, die vor etwa 2.000 Jahren von indigenen Völkern gegründet wurden und die heutigen Gemeinden Curacautín, Vilcún, Lonquimay und Melipeuco umfassen. In dem Park befinden sich aktive Vulkane wie der Llaima, Lonquimay, Tolhuaca und Nevados de Sollipulli als auch die nicht mehr aktive Sierra Nevada.

Weltgeopark

Dem Netzwerk der Weltgeoparks der UNESCO gehören 147 Standorte in 41 Ländern an. Ihr Ziel ist es, die geologische Vielfalt der Erde zu schützen. In Deutschland gibt es fünf Weltgeoparks, darunter die Vulkaneifel und der Harz. Kütralkura ist der erste Park in Chile.

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