Zum vierten Mal Abiturprüfungen

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Rolf Peter Schulze, überreichte die Reifezeugnisse bei der Abiturfeier am 13. November und beglückwünschte die Schüler zu ihrem außerordentlichen Erfolg.

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In gelöster aber feierlicher Atmosphäre wurden 42 Abiturienten und Abiturientinnen geehrt, die mit einer Durchschnittsnote von 2,3 auch in diesem Jahr wieder ein hervorragendes Ergebnis erzielt haben, das über dem landesweiten Durchschnitt in Deutschland liegt. Den Preis für das beste Abitur bekam dieses Mal Emilia Hantel Parada mit einer Gesamtnote von 1,3.
Eingerahmt wurde die festliche Veranstaltung von bewegenden Ansprachen und einigen musikalischen Zwischenspielen aus der Musicalproduktion «Die Elenden», die in diesen Tagen an der DS Santiago aufgeführt wird.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Schule, Klaus Grodeke, begrüßte die über 300 Gäste im festlich dekorierten Hof der Abteilung Cerro Colorado und hob die Bedeutung der Bikulturalität an der Schule hervor. Mit ihrer Mehrsprachigkeit und mit Abitur und PSU könnten die Schüler fast überall auf der Welt studieren.

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Der deutsche Botschafter, Rolf Peter Schulze, der sich gerne die Zeit nahm, um an der Feier teilzunehmen, dankte den Schülern auch im Namen des Bundespräsidenten, dem Schirmherren alle deutschen Auslandsschulen, für ihr Engagement. Sie wären und blieben auch in Zukunft erfolgreiche Botschafter der Deutschen Schule Santiago und damit des deutschen Auslandsschulwesens.
Die Antwort auf alle Fragen sei «42», zitierte Burghard Ahnfeldt, Prüfungsvorsitzender der Kultusministerkonferenz, in seiner Ansprache Douglas Adams Roman «Per Anhalter durch die Galaxis» und wies die Abiturienten darauf hin, dass das Leben oftmals mehr Fragen als Antworten zu bieten habe. «Mit der allgemeinen Hochschulreife habt ihr jetzt alle Voraussetzungen um für den Weg in der globalisierten Welt gewappnet zu sein», lobte der Bildungsexperte aus Hamburg und riet den Schülern: «Also stellt euch die richtigen Fragen!»
Auch Schulleiter Dr. Markus Stobrawe fand bewegende Worte für seinen ersten Abiturjahrgang an der DS Santiago.«Nie wieder Schule» bedeute auch «nie wieder tägliches Glück» an der Deutschen Schule. Der Abschluss der Abiturprüfung sei für Schüler und Schule gleichsam bedeutend. Die Schüler hätten sich angestrengt um die Herausforderung des Abiturs zu schaffen und jetzt die Berechtigung erworben ein Universitätsstudium aufzunehmen. Das bedeute für die Absolventen über die Mittel zu verfügen, selbstbewusst den eigenen Weg zu finden und auch zu beschreiten. Für die Schule sei es eine gute Entscheidung gewesen mit dem Abitur das zentrale Element der deutschen Bildungskultur nach Chile zu bringen. Es habe sich in den vergangen Jahren so bewährt, dass die DS Santiago mittlerweile 60 Prozent mehr Bewerbungen habe, als man aufnehmen könne.
Die DS Santiago führt die Deutsche Internationale Abiturprüfung gemeinsam mit den Deutschen Schulen in Buenos Aires und Montevideo seit 2012 erfolgreich durch.

Rolf Schöneweiß
Oberstufenkoordinator DS Santiago

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