Skat-Regeln

Skat ist ein Kartenspiel für drei Personen. Aktiv spielt ein Alleinspieler gegen die beiden Mitspieler (die Gegenpartei). Nach dem Geben der Karten wird durch das sogenannte Reizen bestimmt, welcher der drei Spieler der Alleinspieler wird. Sobald das Spiel beendet ist, wird ausgezählt, ob der Alleinspieler oder die Gegenpartei gewonnen hat. Die Punkte werden notiert und man geht zum nächsten Spiel über.

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Skat wird ab 1813 in Deutschland gespielt, ist dort weit verbreitet und wird inzwischen auch weltweit gespielt. Das Spielt richtet sich nach der  Internationalen Skatordnung. Es wird in der Regel mit dem französischen Blatt (das bekannte Bridge-Blatt) von der 7 aufwärts, also mit 32 Karten gespielt. Diese haben alle für die Gewinnerrechnung bzw. die Farben für das Reizen bestimmte Werte.

 

Das Geben erfolgt nach einer festgelegten Ordnung, wobei der Kartengeber bei 4 Spielern jeweils aussetzt. Jeder Spieler erhält 10 Karten, 2 werden verdeckt abgelegt: der sogen. SKAT.

 

Eine Skatrunde besteht aus drei oder mehr Spielern. Vier gilt als die ideale Anzahl und wird beim Turnierskat verwendet. Im Spielablauf werden mehrere Spiele gespielt. Für jedes Spiel werden die Karten neu gegeben (verteilt). Von Spiel zu Spiel wechselt die Rolle des Gebers im Uhrzeigersinn.
Ein Skatspiel besteht aus zwei Teilen: dem Reizen und dem eigentlichen Spiel. Das Reizen ist eine Art Versteigerung, die derjenige gewinnt, der nach bestimmten Regeln den höchsten Spielwert bietet. Er kann dann den Skat aufnehmen, seinerseits 2 ihm für das Spiel unpassend vorkommende Karten wieder ablegen und bestimmen, was für ein Spiel gespielt wird, und zwar beim eigentlichen Spiel als Alleinspieler gegen die beiden anderen (Gegenspieler, Gegenpartei). Bei dieser Spieldefinition wird vom Alleinspieler die Trumpffarbe festgelegt, wobei die Buben allerdings immer Trumpf sind und zwar die höchsten in einer bestimmten Reihenfolge.
Skat ist ein Stichspiel: der links vom Geber sitzende Spieler spielt aus, d. h. legt eine Karte auf den Tisch und reihum legt jeder weitere Spieler eine Karte im Uhrzeigersinn hinzu, wobei der zweite und dritte Spieler die vom ersten gespielte Karte möglichst bedienen (bekennen) müssen. Aus der Art und Reihenfolge der gespielten Karten ergibt sich, wer den Stich gewinnt (auch: den Stich macht). Dieser erhält die gespielten Karten, legt sie verdeckt vor sich ab und spielt zum nächsten Stich aus. Auf diese Art und Weise versucht in der Regel jede Partei Karten einzusammeln, die mind. 61 Punkte wert sind. Das ist die Hälfte plus 1 der möglichen Werte. Man kann auch das Gegenteil reizen/versuchen, d.h. der Alleinspieler versucht, gar keinen Stich zu bekommen (dazu Ausnahmeregel: die Buben verlieren ihren Trumpfstatus und reihen sich in der Farbe ein).
Von der gereizten Basis ausgehend werden dann die entsprechenden Gewinn- oder Verlustpunkte errechnet.

 

Das Spiel wird mit viel Witz gespielt, gepaart mit Raffinesse und einer Portion (Poker)List.

 

Lesen Sie auf der nächsten Seite die Regeln auf Spanisch.

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