Schüler debattieren mit Herz und Verstand

Zum Finale des nationalen Debattierwettbewerbs der deutschen Schulen trafen sich Anfang Juni Vertreter zehn verschiedener Schulen (DS Punta Arenas, Puerto Montt, Osorno, Valdivia, Chillán, Concepción, Valparaíso, St.-Thomas-Morus, Santiago, La Serena) in Santiago.

Matías Cifuentes Kretschmer (DS Santiago), Josefina Avendaño (DS Valdivia), Ignacia Bustos Sánchez (DS La Serena) und Dario Vara (DS Punta Arenas) werden im Oktober in Buenos Aires für ihre chilenischen Mitschüler beim internationalen Debattier-Wettbewerb an den Start gehen.
Matías Cifuentes Kretschmer (DS Santiago), Josefina Avendaño (DS Valdivia), Ignacia Bustos Sánchez (DS La Serena) und Dario Vara (DS Punta Arenas) werden im Oktober in Buenos Aires für ihre chilenischen Mitschüler beim internationalen Debattier-Wettbewerb an den Start gehen.

Es war bereits die dritte Version des von der ZfA-Fachberaterin (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen) für Deutsch initiierten Wettbewerbes «Debattieren mit Herz und Verstand».
«Der Wettbewerb bietet den Schülerinnen und Schüler nicht nur eine gute Gelegenheit ihre Deutschkenntnisse unter Beweis zu stellen, sondern er zeigt ebenfalls, dass die Schülerinnen und Schüler die Kunst des Debattierens hervorragend beherrschen», so Anna Hendrischk-Seewald, die Fachberaterin der ZfA. Es gehe darum, den Sachverhalt zu analysieren, den eigenen Standpunkt deutlich auszudrücken und dabei gleichzeitig den Argumenten der Mitstreitenden zuzuhören und darauf einzugehen.

Die Fachberaterin Anna Hendrischk-Seewald (rechts) gratuliert einer Gewinnerin.
Die Fachberaterin Anna Hendrischk-Seewald (rechts) gratuliert einer Gewinnerin.

Gastgeber der ersten Finalrunde war die Deutsche Schule Santiago. Dort kämpften am 4. Juni die Schüler aus zehn verschiedenen Deutschen Schulen – von Punta Arenas bis La Serena – um den Einzug ins Finale. Debattiert wurde die Frage «Wir werden alle immer älter – benötigen wir in Chile mehr Altersheime?».
Die besten acht Schüler setzten ihre Debatte am darauffolgenden Tag im Finale in der Deutschen Botschaft Santiago mit dem Thema «Sollten für die Einkommen der Profisportler Höchstgrenzen festgelegt werden?» fort.
Nach einem spannenden und emotionalen Schlagabtausch stand die Jury, welcher die Kulturreferentin der Botschaft Dr. Barbara May, ein Vertreter der deutschen Schulen und die Fachberaterin der ZfA angehörte, vor der schwierigen Aufgabe vier Sieger auszuwählen, die das Land Chile beim internationalen Wettbewerb vertreten sollen. Die Entscheidung fiel auf: Ignacia Bustos Sánchez (DS La Serena), Josefina Avendaño (DS Valdivia), Matías Cifuentes Kretschmer (DS Santiago) und Dario Vara (DS Punta Arenas). Sie werden im Oktober nach Buenos Aires reisen, um ihre Debattierkünste mit Schülern aus Argentinien, Paraguay und Ecuador zu messen.
In der abschließenden Debatte der vier Gewinner zum politisch sehr aktuellen Überraschungsthema «Sollte in Chile Bildung für alle kostenlos sein?» ging es um zwei Stipendien des Auswärtigen Amtes für eine vierwöchige Studienreise nach Deutschland, organisiert vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD). Argumentativ durchsetzen konnten sich Ignacio Bustos Sánchez (DS La Serena) und Matías Cifuentes Kretschmer (DS Santiago).

Der Gesandte der Botschaft, Jens Lütkenherm, und Dr. Barbara May, Presse- und Kulturreferentin der Botschaft, gratulieren Ignacio Bustos von der DS La Serena.
Der Gesandte der Botschaft, Jens Lütkenherm, und Dr. Barbara May, Presse- und Kulturreferentin der Botschaft, gratulieren Ignacio Bustos von der DS La Serena.

Der Gesandte der Botschaft, Jens Lütkenherm, gratulierte während der anschließenden Siegerehrung allen jungen Menschen zu ihrer engagierten Teilnahme und das große Interesse an der deutschen Sprache und wünschte den Gewinnern viel Erfolg und Spaß beim internationalen Finale in Buenos Aires.

Anna Hendrischk-Seewald
Fachberaterin der ZfA in Chile

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